Zitate zum Thema "blumen"
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Die Bäume blühen überall, die Blumen blühen wieder, und wieder singt die Nachtigall nun ihre alten Lieder. O glücklich, wer noch singt und lacht, daß auch der Frühling sein gedacht.
Christian Morgenstern
Das sind die zwei Blumen des Lebens: Das Schaffen und die Liebe.
Franz Grillparzer
Warum das Vergangene uns so lieblich dünkt? Aus demselben Grund, warum eine Graswiese mit Blumen aus der Ferne ein Blumenbeet scheint.
Gold schenkt die Eitelkeit, der rauhe Stolz; die Freundschaft und die Liebe schenken Blumen.
Friedrich von Schiller
Nur Liebe darf der Liebe Blumen brechen.
Kinder der verjüngten Sonne, Blumen der geschmückten Flur, euch erzog die Lust und Wonne, ja, euch liebte die Natur.
Heinrich Heine
Düfte sind die Gefühle der Blumen.
Heldentum und Schönheit müssen zwar frühzeitig untergehen, zur Freude des Pöbels und der Mittelmäßigkeit, aber großmütige Dichter entreißen sie der Gruft und bringen sie rettend nach irgend einer glückseligen Insel, wo weder Blumen noch Herzen welken.
Sterne... Goldene Blumen am bräutlichen Busen des Himmels... Glänzende Täuschungen der Nacht, ewige Trugbilder in einem erträumten Himmel, goldene Lügen im dunkelblauen Nichts.
Honoré de Balzac
Die Salons boten dem Auge einen zauberhaften Anblick dar: Blumen, Diamanten, schimmernde Frisuren, alle Schmuckkästen geleert, alle Hilfsmittel der Toilettenkünste gebrandschatzt.
Der Briefwechsel, bei dem die Feder immer kühner ist als das gesprochene Wort, bei dem der in Blumen gehüllte Gedanke sich an alles heranwagt und alles sagen kann.
Seit neun Jahren wundert es mich nicht mehr, daß es alten Männern soviel Freude macht, Blumen zu züchten oder Bäume zu pflanzen; was ihnen im Leben widerfahren ist, hat sie gelehrt, nicht mehr an menschliche Zuneigungen zu glauben.
Johann Wolfgang von Goethe
Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.
Joseph Addison
Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.
Julius Langbehn
Mit den Menschen ist es wie mit den Blumen: Sie brauchen nicht nur Wasser, sondern auch Sonne.
Justinus Kerner
Was wär' die Erde ohne Frauen? Das fühlt das Herz, ist's Auge blind; Ein Garten wär' sie anzuschauen, in welchem keine Blumen sind.
Khalil Gibran
Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.
Matthias Claudius
Wohltaten, still und rein gegeben, sind Tote, die im Grabe leben, sind Blumen, die im Sturm bestehen, sind Sternlein, die nicht untergehen.
Moritz Gottlieb Saphir
Die Jugend ist das Paradies, und nur in ihr blüht der Baum des Lebens, und nur in diesem Paradies hört man die Stimme Gottes durch die Welt gehen, und man hört, was die Vögel sprechen, was die Blumen erzählen, was die Bäume lispeln und die Bäche plaudern.
Richard Dehmel
Maisonnenregen. Alle Blumen langen, heimlich aufgegangen, dem Licht entgegen, dem lieben Licht. Fühlt er's nicht?
Ich kann dir nicht die Blume nennen, der deine Seele gleicht. Sie müßte tief scharlachen brennen. Solche Blumen welken leicht.
Wilhelm Busch
In freier Luft, in frischem Grün, da, wo die bunten Blumen blühn, in Wiesen, Wäldern, auf der Heide, entfernt von jedem Wohngebäude, auf rein botanischem Gebiet weilt jeder gern, der voll Gemüt.

