Zitate zum Thema "still"

Euripides

Wie beneide ich den Mann, der ruhig und still in Verborgenheit lebt und von Ruhm nichts weiß.

Sophokles

Denn still zu dulden lehrte mich ein Mißgeschick, des Lebens lange Dauer und ein edler Sinn.

Blaise Pascal

Alle Probleme der Menschen haben ihren Grund in der Unfähigkeit, still und allein in einem Raum zu sitzen.

Alles Unheil dieser Welt geht davon aus, daß die Menschen nicht still in ihrer Kammer sitzen können.

Charles Dickens

Wir alle gehen ins Tal hinab, in welchem Alter wir auch stehen, denn die Zeit hält keinen Augenblick still.

Fridtjof Nansen

Alles war so still, so still. Nur die Feder kratzte das Lebewohl an die Heimat und die Freunde aufs Papier.

Friedrich Nietzsche

Langsam, langsam hart werden wie ein Edelstein - und zuletzt still und zur Freude der Ewigkeit liegen bleiben.

Friedrich Rückert

Möge jeder still beglückt seiner Freuden warten! Wenn die Rose selbst sich schmückt, schmückt sie auch den Garten.

Friedrich von Schiller

Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft herangezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit.

Große Seelen dulden still.

In den Ozean schifft mit tausend Masten der Jüngling; still, auf gerettetem Boot treibt in den Hafen der Greis.

Gottfried Keller

So geht es in der Welt. Wenn man still und geduldig wartet, wie die Katze vor dem Mausloch, so kommen alle guten Dinge wieder einmal zum Vorschein.

Gotthold Ephraim Lessing

Still mit dem Aber! Die Aber kosten Überlegung.

Henry van Dyke

Setze deine Talente getrost ein: die Wälder wären sehr still, sängen unter allen Vögeln nur die besten Sänger.

Hermann Hesse

Wenn der Tod mir Blut und Glieder stillt, sprecht mit Lächeln euer Trauerwort! Still in flüchtig Trümmer sinkt ein flüchtig Bild; und was ich bin und war, lebt fort und fort.

Jean Paul

Man gibt seine Kinder auf die Schule, daß sie still werden, auf die Hochschule, daß sie laut werden.

Johann Wolfgang von Goethe

Was ich in meinem Kämmerlein still und fein gesponnen, kommt - wie kann es anders sein? - endlich an die Sonnen.

Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt

Es ist ebenso nutzlos als töricht, sich nicht in das Unabänderliche ruhig und still zu fügen.

Matthias Claudius

Wohltaten, still und rein gegeben, sind Tote, die im Grabe leben, sind Blumen, die im Sturm bestehen, sind Sternlein, die nicht untergehen.

Richard Dehmel

Immer wieder, wenn wir sinnen, stürzt die Welt in wilde Stücke: Immer wieder, still von innen, fügen wir die schöne Brücke.

Was sind Worte, was sind Töne, all dein Jubeln, all dein Klagen, all dies meereswogenschöne unstillbare laute Fragen - rauscht es nicht im Grunde leise, Seele, immer nur die Weise: still, o still, wer kann es sagen!

Sir Walter Raleigh

Leidenschaften sind wie Flüsse und Ströme: Die seichten plätschern, die tiefen bleiben still.

Theodor Fontane

Schwankend ist alles, und fest allein ist Gottes Gebot. Auch das unausgesprochene, das still und stumm in der Natur der Dinge liegt.

Theodor Storm

Genieße still zufrieden den sonnig heitern Tag; Du weißt nicht, ob hienieden ein gleicher kommen mag.

Victor Hugo

Musik bringt zum Ausdruck, was sich nicht in Worte fassen läßt und doch nicht still bleiben kann.

Wilhelm Busch

Dein gedenk ich, still erfreut, selbst in der Einsamkeit; ja im dicksten Publikum schwebt mein Geist um Dich herum.

Scheint dir auch mal das Leben rauh, sei still und zage nicht: Die Zeit, die alte Bügelfrau macht alles wieder schlicht.

Beschluß einer Synode: Die Erde steht still. Heuschrecken haben vier Beine (3. Buch Mose). Bemerkung: Predigt Salomo, 10. Kapitel, 5, 6: Es ist ein Unglück, das ich sehe unter der Sonne, nämlich Unverstand - daß ein Narr sitzet in großer Würde.

So sind wir nun: kriechen heraus, hantieren hier oben eine Zeitlang scheinbar selbständig hin und her und legen uns dann ganz still wieder unter die Kruste.

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