Zitate zum Thema "namen"
Ambrosius von Mailand
Deine Absicht erst gibt deinem Werke seinen Namen.
Aurelius Augustinus
Den Namen des Heilands hatte mein Herz mit der Muttermilch eingesogen.
Heraklit
Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Ungerechte nicht gäbe.
Angelus Silesius
Man kann den höchsten Gott mit allen Namen nennen, man kann Ihm wiederum nicht einen zuerkennen.
Edmund Burke
Die Gleichberechtigung der Männer in Amerika macht Fortschritte: Wirbelstürme tragen jetzt auch männliche Namen!
Francesco Petrarca
Deine Seelenruhe läßt sich stören durch des Pöbels Stimme, die nie recht urteilt, nie die Dinge bei ihrem rechten Namen nennt?
Georg Christoph Lichtenberg
Manche Leute kommen auf dieselbe Weise zu dem Ehrentitel Genie wie der Tausendfüßler zu seinem Namen. Der heißt ja nicht deshalb so, weil er tausend Füße hätte, sondern weil die meisten Leute nicht weiter als bis 14 zählen können.
Gotthold Ephraim Lessing
Dein Söhnchen läßt dich nie den Namen Vater hören: Herr Doktor ruft es dich. Ich dankte dieser Ehren! - Die Mutter wollt es wohl so früh nicht lügen lehren?
Du fragst: Wer gibt für meinen Sohn Mir einen Namen an? Für deinen Sohn, und wessen Sohn? - Du schweigest? - Nenn ihn Pan.
Heinrich Heine
Ein Maul, das eine Guillotine war für jeden guten Namen. Dieses Lächeln war wie ein Fallbeil, und die Ehre war abgeschnitten und fiel in den Sack.
Ich bin zufälligerweise ein berühmter Mann, wer mir nahe tritt in öffentlicher Debatte, erregt die Aufmerksamkeit des Publikums, und mancher hat sich schon an mir einen Namen erschrieben.
Wir leben in einer traurigen Zeit, Schurken werden zu den Besten, und die Besten müssen Schurken werden. Ich verstehe sehr gut die Worte des Psalmisten: Herr Gott, gib mir mein täglich Brot, daß ich Deinen Namen nicht lästere!
Honoré de Balzac
Dies banale Haus, wo Berühmtheit genügte, um empfangen zu werden, war so etwas wie ein Bordell des Geistes und wie das Zuchthaus der Intelligenz: man kam nur hinein, wenn man auf rechtmäßige weise sein Vermögen erworben, zehn Jahre lang im elend gelebt, zwei oder drei Leidenschaften erdrosselt und auf irgendeine Weise einen berühmten Namen erworben hatte.
Immanuel Kant
Derjenige, so zuerst das Frauenzimmer unter dem Namen des schönen Geschlechts begriffen hat, kann vielleicht etwas Schmeichelhaftes haben sagen wollen, aber er hat es besser getroffen, als er wohl selbst geglaubt haben mag.
Jakob Boßhart
Wäre der Tod nicht, es würde keiner das Leben schätzen. Man hätte vielleicht nicht einmal einen Namen dafür.
Johann Wolfgang von Goethe
Namen haben einen großem Einfluß auf die Vorstellung der Menschen.
Es ist ganz einerlei, was für einen Begriff man mit dem Namen Gott verbindet,wenn man nur göttlich, das heißt gut handelt!
Wir bilden uns ein, fromm zu sein, indem wir ohne Überlegungen hinschlendern, uns durch angenehme Zufälle determinieren lassen und endlich dem Resultat eines solchen schwankenden Lebens den Namen einer göttlichen Fügung geben.
Bei euch, ihr Herrn, kann man das Wesen gewöhnlich aus dem Namen lesen.
Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?
Wenn der Pöbel heilige Namen ausspricht, ist's Aberglaube oder Lästerung.
Im Ästhetischen ist es leichter, sich Beifall und Namen zu erwerben: denn man braucht nur zu gefallen, und was gefällt nicht eine Weile?
John Stuart Mill
Die einzige Freiheit, die diesen Namen verdient, ist das Recht, unser Wohlergehen auf unserem eigenen Wege zu verfolgen, solange wir nicht anderen das ihrige verkümmern oder ihre darauf gerichteten Bemühungen durchkreuzen.
Jonathan Swift
Es ist ein bekanntes Talent niedriger und kleiner Geister, stets den Namen eines großen Mannes im Munde zu führen.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Es würde sehr wenig Böses auf Erden getan werden, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
Moritz Gottlieb Saphir
Jeder Mensch hat Druckfehler und Schreibfehler. Gegen seine Schreibfehler sei man in Gottes Namen so streng, wie man will. Aber die Druckfehler, die ihm der Druck des Schicksals beigebracht hat, gegen diese Druckfehler sei man nachsichtig.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Eitel heißt: nichtig; so ist die Eitelkeit so elend, daß man ihr nichts Schlimmeres nachsagen kann als ihren Namen. Sie gibt sich selbst als das, was sie ist.
Otto Fürst von Bismarck
Ich schreibe meinen Namen unter kein Gesetz, welches eine Belastung des Arbeiters enthält.
Victor Hugo
Die Zukunft hat viele Namen: Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.
Es gibt unglückliche Menschen. Christoph Columbus kann seiner Entdeckung nicht seinen Namen geben, Guillotin bringt den seinen nicht mehr von ihr los.

