Zitate zum Thema "her"
Epikur von Samos
Nicht der Jüngling ist selig zu preisen, sondern der Greis, der gut gelebt hat. Denn wer jung an Jahren ist, wird vielfach vom Zufall hin und her getrieben und wechselt seine Gedanken. Der Greis aber ist ins Alter eingefahren wie in einen Hafen und hält die Güter, auf die er früher nicht zu hoffen wagte, in heiterem Gedenken sicher verschlossen.
Meng-tsu
Wenn du mit einem deiner Haare die Welt retten könntest, gib es nicht her.
Plinius d.Ä.
Die meisten Unglücke geschehen dem Menschen vom Menschen her.
August Kopisch
Ach, daß es doch wie damals wär'! Doch kommt die schöne Zeit nicht wieder her.
Charles de Montesquieu
Die Frauen sind falsch. Das rührt von ihrer Abhängigkeit her. Je stärker die Abhängigkeit, desto größer die Falschheit. Es ist damit wie mit den Zöllen: Je mehr man sie erhöht, um so mehr wächst der Schmuggel.
Friedrich Nietzsche
Jedermann trägt ein Bild des Weibes von der Mutter her in sich: davon wird er bestimmt, die Weiber überhaupt zu verehren oder sie geringzuschätzen oder gegen sie im Allgemeinen gleichgültig zu sein.
Honoré de Balzac
Schlag getrost alles kurz und klein, du schaffst dennoch keine Einsamkeit um dich her.
Jean Paul
Die leichte Niederlage mancher Weiber kommt vielleicht nicht sowohl von Sinnlichkeit, Übermannung und dergleichen her, sondern von Phantasien, die lange in einem zügellosen Reiche hinter Stirn und Lippe spielten und schweiften und welche in einem Mehr der Phantasie ansässig wurden, das freilich leicht mit dem Minder der Wirklichkeit aussöhnt.
Johann von Rist
Von Gott kommt alles her, der läßt auch im Sterben die seinen nicht verderben; sein' Hand ist nicht zu schwer.
Johann Wolfgang von Goethe
Betrogne Mannsen! Von Adam her verführte Hansen.
Wie lange hat man über die Antipoden hin und her gestritten!
Marcus Fabius Quintilianus
Niemand ist vom Charakter her so schlecht, als daß er als schlecht erscheinen wollte.
Publius Cornelius Tacitus
Nach Rom strömt von überall her Gräßliches oder Beschämendes und wird gefeiert.
Samuel Smiles
Ohne Grundsätze ist der Mensch wie ein Schiff ohne Steuer und Kompaß, das von jedem Winde hin und her getrieben wird.
Wilhelm Busch
So sind wir nun: kriechen heraus, hantieren hier oben eine Zeitlang scheinbar selbständig hin und her und legen uns dann ganz still wieder unter die Kruste.
Mutter Natur, welche dem Individuum zu seiner Ausstattung erst allerlei vorschießt, hält sich für verpflichtet, es für die gemeinsamen Fonds, woraus es geliehen, wieder zu reklamieren, wenn es, ihrer Meinung nach, lange genug her ist.
Wilhelm Müller
Die Menschen, die nach Ruhe suchen, die finden Ruhe nimmermehr, weil sie die Ruhe, die sie suchen, in Eile jagen vor sich her.

