Zitate zum Thema "gesetze"
Aristoteles
Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze zu entbehren.
Das Wichtigste aber bei jeder Verfassung, daß man durch die Gesetze und sonstige Einrichtungen eine solche Ordnung einführt, daß die Bekleidung der Ämter keinen Gewinn abwirft.
Laotse
Je mehr Gesetze, desto mehr Diebe.
Ovid
Gesetze wurden gemacht, damit der Stärkere seinen Willen nicht in allen Dingen durchsetzt.
Solon
Die Gesetze gleichen den Spinnweben: kleine werden gefangen, Große zerreißen sie.
Albert Einstein
Die Physik ist ihrem Wesen nach eine konkrete und anschauliche Wissenschaft. Die Mathematik gibt uns nur die Mittel in der Hand, um die Gesetze auszudrücken, wonach die Erscheinungen sich vollziehen.
Ambrosius Macrobius
Gute Gesetze haben ihren Urspruch im schlechten Charakter.
Andrew Johnson
Es gibt keine guten Gesetze - mit Ausnahme derer, die andere Gesetze aufheben.
Benjamin Disraeli
Gewohnheiten mögen nicht so weise sein wie Gesetze, sind aber immer beliebter.
Wenn die Menschen ehrlich sind, sind die Gesetze nutzlos; wenn die Menschen korrupt sind, werden die Gesetze gebrochen.
Charles de Montesquieu
Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.
Friedrich von Schiller
Die Kunst gibt sich selbst Gesetze und gebietet der Zeit: der Dilettantismus folgt der Neigung der Zeit.
Heinrich Heine
Advokaten, die Bratenwender der Gesetze, die so lange die Gesetze wenden und anwenden, bis ein Braten für sie dabei abfällt.
Überall sieht man, daß die Menschen, wenn sie einmal im Sinken sind, wie nach dem Newtonschen Gesetze, immer entsetzlich schneller und schneller ins Elend herabfallen.
Wer keinem Gesetze unterworfen ist, der entbehrt der heilsamsten Schutzwehr; denn die Gesetze sollen uns nicht bloß gegen andere, sondern auch gegen uns selbst schützen.
Honoré de Balzac
Mögen auch die Gesetze diese oder jene Ausschweifungen untersagen, das Glücksspiel, die Lotterie, die Straßenmädchen, alles was ihr wollt, die Leidenschaften werden sie niemals ausrotten.
Die Gesetze sind Spinnennetze, aus denen die großen Fliegen sich herausarbeiten, in denen die kleinen aber hängenbleiben.
Vor allem sagte ihr ihr auf so empfindliche Weise weiblicher Instinkt, daß es schöner ist, einem Mann von Talent zu gehorchen, als einen Hohlkopf zu gängeln, und daß eine junge Gattin, die als Mann denken und handeln muß, weder Frau noch Mann ist, daß sie allen anmutsvollen Zügen ihres Geschlechts entsagt, ohne dadurch eins der Privilegien zu gewinnen, die unsere Gesetze den Stärkeren erstattet haben.
Die Gesellschaft kann nur durch individuelle Opfer bestehen, die die Gesetze fordern.
Die Gesetze von Welt und Gesellschaft fuhr sie fort, verlangen, daß ich ihm ein glückliches Dasein bereite; ich werde ihnen gehorchen; ich werde seine Magd sein; meine Aufopferung ihm gegenüber soll keine Grenzen haben, aber von heute an bin ich Witwe.
Der instinktive Widerwille, den Julie gegen alles bekundete, was ihrer Liebe und dem Verlangen ihres Herzens zu nahe trat, ist eine der schönsten Eigenschaften der Frau und entstammt vielleicht einer angeborenen Tugendhaftigkeit, die weder die Gesetze noch die Kultur je zum Schweigen bringen.
Einen Gatten können wir verlassen, auch wenn er uns liebt. Ein Mann ist ein starkes Wesen; für ihn gibt es Tröstungen. Wir können die Gesetze von Welt und Gesellschaft mißachten. Aber ein Kind ohne Mutter?
Vielleicht sind die Gesetze der Gesellschaft nicht so grausam wie ihre Bräuche.
Aus nichts kommt nichts, oder für nichts wird nichts gegeben: das ist eins der gerechtesten Gesetze der geistig-seelischen und der physischen Natur.
Ein echter Patriot ist nur der Bürger, der so tief von der Bedeutung der Gesetze durchdrungen ist, daß er ihnen auch dann zur Durchführung verhilft, wenn er selbst dabei Kopf und Kragen riskiert. Einen Übeltäter in Frieden ziehen lassen, heißt das nicht, an seinen künftigen Schandtaten mitschuldig zu werden.
Die Gesetze werden von denen gemacht, denen sie nützen; denn sie müssen ihrem Selbsterhaltungstrieb folgen und Gefahren voraussehen. Sie sind weit interessierter daran, die Massen ruhig zu halten, als die Massen selbst.
Ein Volk, das vierzigtausend Gesetze hat, hat überhaupt keins.
Ein Mann, der vor nichts zurückschreckt, vorausgesetzt, daß alles im Rahmen der Gesetze bleibt, ist ein sehr starker Mann.
Johann Wolfgang von Goethe
Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.
Es ist besser, es geschehe dir Unrecht, als die Welt sei ohne Gesetz. Deshalb füge sich jeder dem Gesetze.
Man bemerkt, daß strenge Gesetze sich sehr bald abstumpfen und nach und nach loser werden, weil die Natur immer ihre Rechte behauptet.
Jonathan Swift
Gesetze sind wie Spinnweben, die kleine Fliegen fangen, aber Wespen und Hornissen entkommen lassen.
Joseph Joubert
Maximen sind für den Intellekt das, was Gesetze für die Handlungen sind: Sie erleuchten nicht, aber sie leiten und führen und, obgleich selbst blind, sind sie Schutz.
Marcus Tullis Cicero
Im Waffenlärm schweigen die Gesetze.
Gesetze schweigen unter Waffen.
Mark Twain
Laß mich den Aberglauben eines Volkes schaffen, und mir ist es gleich, wer ihm seine Gesetze oder seine Lieder gibt.
Michel Eyquem de Montaigne
Das Menschenleben hat seine Gesetze, man muß sich ihnen mit freundlichem Gesicht fügen: Es ist uns bestimmt, zu altern und manchmal schwach oder krank zu werden, und zwar aller Ärztekunst zum Trotz.
Otto Fürst von Bismarck
Wer weiß, wie Gesetze und Würste zustande kommen, der kann nachts nicht mehr ruhig schlafen.
Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten läßt sich immer noch regieren. Bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts.
Publius Cornelius Tacitus
In den verdorbensten Staaten gibt es die meisten Gesetze.
Nichts erhält die Gesetze so wirksam wie ihre Anwendung gegen hochgestellte Personen.

