Zitate zum Thema "alles"
Aristoteles
Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
Alles, was uns von Natur zuteil wird, das tragen wir zuerst potentiell in uns, und erst später aktualisieren wir es, wie man an den sinnlichen Wahrnehmungen sehen kann.
Aurelius Augustinus
Denen, die Gott lieben, verwandelt er alles in Gutes, auch ihre Irrwege und Fehler läßt Gott ihnen zum Guten werden.
Claudian
Alles macht der Tod gleichwertig.
Demokrit
Es ist eine Art Habsucht, alles zu sagen, aber nichts hören zu wollen.
Epikur von Samos
Wer behauptet, es geschehe alles nach Notwendigkeit, kann demjenigen keinen Vorwurf machen, der sagt, es geschehe nicht alles nach Notwendigkeit; denn er muß ja erklären, daß auch dies nach Notwendigkeit geschehe.
Man muß gleichzeitig lachen und philosophieren und sein Haus verwalten und alles übrige tun, was einem vertraut ist, und niemals aufhören, die Worte der wahren Philosophie hören zu lassen.
Es ist der wichtigste Teil des Heils, die Jugend zu bewahren und sich zu hüten vor jenen, die alles mit ihren rasenden Begierden beflecken.
Was glückselig und unvergänglich ist, hat weder selber Sorgen, noch bereitet es anderen solche. Es hat also weder mit Zorn noch mit Gunst etwas zu schaffen; denn alles Derartige gehört zur Schwäche.
Grenze der Größe der Lustempfindungen ist die Beseitigung alles Schmerzenden. Wo immer das Lusterzeugende vorhanden ist, da findet sich, solange es gegenwärtig ist, nichts Schmerzendes oder Betrübendes oder beides zusammen.
Erasmus von Rotterdam
Kein Tier ist so wild, daß nicht menschliche Mühe es zähmen könnte; und die menschliche Seele, die alles zu zähmen vermag, soll nicht zu zähmen sein?
Friedrich II., der Große
Alles, was aus Furcht oder Angst geschieht, trägt auch das Gepräge davon.
Heraklit
Panta rhei - Alles fließt.
Vor Gott ist alles schön, gut und gerecht. Aber die Menschen wähnen, das eine sei Unrecht, das andere Recht.
Es ist nicht gut für die Menschen, alles zu erhalten, was sie wünschen.
Herodot
Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln; nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.
Konfuzius
Am höchsten steht, wer alles intuitiv versteht. Danach kommt, wer durch Lernen zur Erkenntnis gelangt. Es folgt der, der erst lernt, wenn er in Schwierigkeiten ist. Wer nicht einmal lernt, wenn er in Not ist - den hält das Volk für das letzte.
Alles fließt dahin wie dieser, Tag und Nacht ohne Unterlaß.
Laotse
Wer alles leichtnimmt, wird viele Schwierigkeiten haben.
Leonardo da Vinci
Wo die Liebe beginnt, hört die Gewalt auf. Liebe siegt über alles.
Rascher als alles andere entsteht Angst.
Marc Aurel
Ich tue meine Pflicht, alles Übrige kümmert mich nicht; denn dies ist entweder unbeseelt oder vernuftlos oder verwirrt und des Weges nicht kundig.
Alles geht in einem Tage dahin, sowohl der Rühmende als auch der Gerühmte.
Alles beruht auf der Meinung.
Meng-tsu
Alles ist in uns selbst vorhanden.
Novalis
Alles ist Samenkorn.
Alles Leben ist ein überschwenglicher Erneuerungsprozeß.
Durch Gebet erlangt man alles. Gebet ist eine universelle Arznei.
Ovid
Wenn die Braut nicht tanzen will, ist alles Fiedeln umsonst.
Alles ändert sich, nichts geht unter.
Die Zeit zernagt alles.
Sokrates
Bedenke stets, daß alles vergänglich ist; dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein.
Sophokles
Suche nichts zu verbergen, denn die Zeit, die alles hört und sieht, deckt es doch auf.
Stendhal
Alles kann man sich in der Einsamkeit aneignen, außer Charakter.
Terenz
Alles soll Freunden untereinander gemeinsam gehören!
Teresa von Avila
Nichts soll dich ängstigen, nichts dich schrecken. Alles geht vorüber. Gott allein bleibt derselbe.
Thomas von Aquin
Alles, was gegen das Gewissen geschieht, ist Sünde.
Das Gute ist das, wonach alles strebt.
Vergil
Alles besiegt Amor!
Die unablässige Arbeit besiegt alles.
Wir können nicht alles tun.
Alles meistert die Liebe.
Alles nimmt uns das Alter, sogar den Verstand.
Abraham Lincoln
Denke immer daran, daß deine eigene Entschlossenheit, erfolgreich zu sein, wichtiger ist, als alles andere.
Adalbert Stifter
Alles zerfällt im Augenblick, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.
Adelbert von Chamisso
Du mußt nicht lange klagen, was dir alles wehe tut. Nur frisch, nur frisch gesungen und alles ist wieder gut.
Adolph Freiherr von Knigge
Nie kann man Recht und erlaubte Ursache haben, das Gegenteil von dem zu sagen, was man denkt, wenngleich man Befugnis und Gründe haben kann, nicht alles zu offenbaren, was in uns vorgeht.
Wer die Mutter nicht liebt, deren Brüste er gesogen; wessen Herz nicht warm wird bei dem Anblicke der Gefilde, in welchen er die unschuldigen, glücklichen Jahre seiner Jugend fröhlich und sorgenlos verlebt hat - was für Interesse soll der wohl an dem ganzen nehmen, da Eigentum, Moralität und alles, was den Menschen auf dieser Erde irgend teuer sein kann, doch am Ende auf Erhaltung jener Familien- und Vaterlandsbande beruht?
Die beste Aufklärung des Verstandes ist die, welche uns lehrt, mit unsrer Lage zufrieden und in unsere Verhältnissen brauchbar, nützlich und zweckmäßig tätig zu sein. Alles übrige ist Torheit und führt zum Verderben.
Albert Einstein
Alles wirklich Wertvolle kommt nicht aus dem Ehrgeiz oder aus dem Pflichtgefühl, sondern aus der Liebe und Devotion gegenüber Menschen oder objektiven Dingen.
Ist nicht die ganze Philosophie wie in Honig geschrieben? Wenn man hinsieht, sieht alles wunderbar aus, wenn man aber nochmals hinsieht, ist alles fort. Nur der Brei ist übrig.
Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher.
Angelus Silesius
Viel haben ist nicht reich. Der ist ein reicher Mann, der alles, was er hat, ohne Leid verlieren kann.
Gott ist mein Stab, mein Licht, mein Pfad, mein Ziel, mein Spiel, mein Vater, Bruder, Kind und alles was ich will.
Arne Garborg
Für Geld kriegt man alles. So sagt man - aber das ist nicht wahr. Man kann Essen kaufen, aber nicht Appetit. Arzneimittel, aber nicht Gesundheit. Wissen aber nicht Klugheit. Glanz, aber nicht Schönheit, Spaß aber nicht Freude. Bekannte aber nicht Freunde. Diener, aber nicht Treue. Die Schale läßt sich kaufen, aber nicht der Kern.
Arthur Schnitzler
Alles, was die Seele durcheinander rüttelt, ist Glück.
Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick abwarten ist alles.
Manches gestehen bedeutet meist einen hinterhältigeren Betrug als alles verschweigen.
Arthur Schopenhauer
Alles Leben ist Leiden.
Neun Zehntel unseres Glücks beruhen allein auf Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses.
Alles Behaartsein ist tierisch. Die Rasur ist das Abzeichen höherer Zivilisation.
Baltasar Gracián y Morales
Wer über alles lacht ist ein ebenso großer Narr, als wer sich über alles betrübt.
Baruch de Spinoza
Alles Vortreffliche ist ebenso schwierig wie selten!
Alles, was ist, ist in Gott, und nichts kann ohne Gott sein noch begriffen werden.
Benjamin Franklin
Hüte dich, alles was du besitzest, als dein Eigentum zu betrachten!
Wer der Meinung ist, daß man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, daß er für Geld alles zu tun bereit ist.
Bertolt Brecht
Wir Deutschen haben ein tiefes Mißtrauen gegen alles, was leicht geht. Selbst das Wörtchen vielleicht klingt in der deutschen Sprache fatal.
Blaise Pascal
Alles Unheil dieser Welt geht davon aus, daß die Menschen nicht still in ihrer Kammer sitzen können.
Was die Rechenmaschine leistet, reicht an das Denken des Menschen näher heran als alles, was die Tiere vermögen, aber sie leistet nichts, was uns zu sagen veranlassen könnte, sie besäße einen freien Willen.
Alles Übel rührt daher, daß wir unfähig sind, allein in einem stillen Raum zu sitzen.
Alles, was unbegreiflich ist, läßt nicht ab zu sein.
Charles Chaplin
Am Ende ist alles ein Witz.
Charles Darwin
Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.
Charles de Montesquieu
Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.
Charles Péguy
Nur durch die Hoffnung bleibt alles bereit, immer wieder neu zu beginnen.
Christian Fürchtegott Gellert
Wenn Lieb' und Pflicht dich nicht beleben, so ist dir alles kein Gewinn.
Christian Friedrich Hebbel
Wir müssen nicht klagen, daß alles vergänglich sei. Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt, weckt in uns ein Unvergänglichstes.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber es glänzt auch nicht alles, was Gold ist.
Christian Morgenstern
Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.
Genau betrachtet, ist alles Gespräch nur - Selbstgespräch.
Christoph Martin Wieland
Um alles muß man alles wagen.
Donald R. Perry Marquis
Wenn du nicht alles haben kannst, dann kannst du tugendhaft sein.
Edmund Burke
Alles, was nötig ist, damit das Schlechte in der Welt gewinnt, sind genügend gute Menschen, die nichts tun.
Ernest Hemingway
Die Jugend ist meist so allwissend, daß sie alles weiß, bis auf eines: daß auch einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich alles wußten.
Eva von Tiele-Winckler
Suche jeder Sache die beste Seite abzugewinnen, so muß dir alles zum Besten dienen, und du wirst nie Grund zum Klagen haben.
Ewald Christian von Kleist
Wäre kein Schmerz in der Welt, so würde der Tod alles aufreiben. Wenn mich eine Wunde nicht schmerzte, würde ich sie nicht heilen und daran würde ich sterben.
Fjodor Dostojewskij
Meiner Ansicht nach ist über nichts zu staunen weit dümmer als über alles zu staunen. Außerdem: über nichts zu staunen ist fast dasselbe wie nichts zu achten.
François Duc de La Rochefoucauld
Die Mittelmäßigkeit pflegt alles zu verurteilen, was ihren Horizont übersteigt.
Als Sterbliche ängstigt uns alles; doch alles begehren wir, als ob wir unsterblich wären.
François Marie Voltaire
Alles, was zu dumm ist, um gesprochen zu werden, wird gesungen!
Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen, was man weiß.
Wenn man alles verloren und keine Hoffung mehr hat, ist das eine Schmach und der Tod eine Pflicht.
Das siegreiche Volk hat niemals einen Vorteil von den Trümmern des besiegten Volkes. Es bezahlt alles. Es leidet, auch wenn seine Waffen siegreich sind.
Franklin D. Roosevelt
Wir können uns alles leisten was wir brauchen, aber nicht alles was wir wollen.
Franz Grillparzer
Werde, was du noch nicht bist, Bleibe, was du jetzt schon bist; In diesem Bleiben und diesem Werden Liegt alles Schöne hier auf Erden.
Franz Kafka
Der entscheidende Augenblick der menschlichen Entwicklung ist immerwährend. Darum sind die revolutionären geistigen Bewegungen, welche alles Frühere für nichtig erklären, im Recht, denn es ist noch nichts geschehen.
Die Sprache kann für alles außerhalb der sinnlichen Welt nur andeutungsweise, aber niemals auch nur annähernd vergleichsweise gebraucht werden, da sie, entsprechend der sinnlichen Welt, nur vom Besitz und seinen Beziehungen handelt.
Fridtjof Nansen
Alles war so still, so still. Nur die Feder kratzte das Lebewohl an die Heimat und die Freunde aufs Papier.
Friedrich Engels
Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muß durch ihren Kopf hindurch, aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt von den Umständen ab.
Friedrich Gottlieb Klopstock
Man kann alles, was man will.
Friedrich Haug
Nenn' immer alles dein im Hause, stolzer Wicht! Nur Vater, Weib und Kinder nicht!
Du findest alles dumm, nennst alles faseln, schmieren. Du könntest dich am besten rezensieren.
Gott schuf Alles aus Nichts Aber ihr Alchimisten, Falsche Kinder des Lichts, Gottes Antagonisten! Schaffet aus Allem Nichts.
Friedrich Hölderlin
Was wir sind ist nichts. Was wir suchen ist alles.
Was mir nicht Alles, und ewig Alles ist, ist mir Nichts.
Alt zu werden unter jugendlichen Völkern, scheint mir eine Lust, doch alt zu werden da, wo alles alt ist, scheint mir schlimmer denn alles.
Friedrich Nietzsche
Im Verlaufe der höheren Bildung wird dem Menschen alles interessant.
Alles Menschliche verdient in Hinsicht auf seine Entstehung die ironische Betrachtung: deshalb ist die Ironie in der Welt so überflüssig.
Zu allem Handeln gehört Vergessen: wie zum Leben alles Organischen nicht nur Licht, sondern auch Dunkel gehört.
Alles Menschliche insgesamt ist des großen Ernstes nicht wert.
Denn der Mensch ist gegen alles was er nur vorübergehend besitzt, ohne Vorsorge und Aufopferung, er verfährt damit ausbeuterisch, als Räuber oder als liederlicher Verschwender.
Nicht darauf kommt es an, daß alles gleich gut und vollkommen gearbeitet ist; der Stolz flickt schon die schadhaften Stellen aus.
Drei Viertel alles Bösen, das in der Welt getan wird, geschieht aus Furchtsamkeit.
Das Glück der Erkennenden mehrt die Schönheit der Welt und macht alles, was da ist, sonniger.
Alles, was meiner Art ist, in Natur und Geschichte, redet zu mir, lobt mich, treibt mich vorwärts, tröstet mich. Das andere höre ich nicht oder vergesse es gleich. Wir sind stets nur in unserer Gesellschaft.
Die Menge hält alles für tief, dessen Grund sie nicht sehen kann.
Alles, was tief ist, liebt die Maske; die allertiefsten Dinge haben sogar einen Haß auf Bild und Gleichnis.
Alles fällt ins Wasser, nichts fällt mehr in tiefe Brunnen.
Für seinen Eigener ist alles Eigene gut versteckt; und von allen Schatzgruben wird die eigne am spätesten ausgegraben.
Friedrich von Logau
Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein; ob aus Langmut er sich säumet, bringt mit Schärf' er alles ein.
Alles machet Mein und Dein, daß man nicht kann friedlich sein.
Christus hat durch erstes Kommen uns des Teufels Reich genommen. Kommt er jetzt nicht bald hernieder, kriegt der Teufel alles wieder.
Fang alles an nur mit Bedacht, führe alles mit Bestand! Was drüber dir begegnen mag, da nimmt Geduld zur Hand.
Friedrich von Schiller
Alles zu retten, muß alles gewagt werden. Ein verzweifeltes Übel will eine verzweifelte Arznei.
Nur ein verzweifelter Spieler setzt alles auf einen Wurf.
Alles wiederholt sich nur im Leben, ewig jung ist nur die Phantasie.
Alles Menschliche muß erst werden und wachsen und reifen, und von Gestalt zu Gestalt führt es die bildende Zeit.
Vor Unwürdigem kann dich der Wille, der ernste bewahren; alles Höchste, es kommt frei von den Göttern herab.
Alles rennet, rettet, flüchtet.
Rauch ist alles ird'sche Wesen.
Der Knabe hüpft, der Jüngling stürmt einher, es kämpft der Mann, und alles will er wagen.
Euch ist alles ein Nichts, was man in Scheffeln nicht misset, was man in Bündeln nicht packt, was man in Speichern nicht häuft.
Warum wagen, wo nichts gewonnen wird und alles verloren werden kann?
Diesen ist alles Genuß. Sie essen Ideen, und bringen in das Himmelreich selbst Messer und Gabel hinauf.
Alles wanket, wo der Glaube fehlt.
Zu Trümmern wird alles gehn, was wir bedächtig bauten.
Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut.
Friedrich von Schlegel
Ein Geistlicher ist, wer nur im Unsichtbaren lebt, für wen alles Sichtbare nur die Wahrheit einer Allegorie hat.
Georg Christoph Lichtenberg
Wenn die Fixsterne nicht einmal fix sind, wie könnt ihr dann sagen, daß alles Wahre wahr ist?
Wer sich selbst recht kennt, kann sehr bald alle anderen Menschen kennen lernen. Es ist alles Zurückstrahlung.
Um vergnügt oder vielmehr lustig in der Welt zu sein, wird nur erfordert, daß man alles nur flüchtig ansieht; so wie man nachdenkender wird, wird man auch ernsthafter.
Alles auf einmal tun zu wollen, zerstört alles auf einmal.
Man irrt sich, wenn man glaubt, daß alles unser Neues nur der Mode angehörte, es ist etwas Festes darunter. Fortgang der Menschheit muß nicht verkannt werden.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Alles was ist, ist vernünftig.
Wer Großes will, muß sich zu beschränken wissen. Wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts.
Gerhart Hauptmann
Die Liebe glaubet alles, hoffet alles und duldet alles.
Germaine Madame de Staël
Alles begreifen, heißt alles vergeben.
Gilbert Keith Chesterton
Seitdem die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie nicht etwa an nichts, sondern an alles.
Gottfried Keller
Alles Große und Edle ist einfacher Art.
Gotthold Ephraim Lessing
Entweder ist nichts verloren oder alles. Ruhig sein können und ruhig sein müssen - kömmt es nicht auf eines?
Mit Unrecht klagest du, treuherziger Aemil, Daß man so selten nur auf deine Worte bauen, Mit Gleichem Gleiches dir gar nicht vergelten will: Wer allen alles traut, dem kann man wenig trauen.
Ich dich beneiden? - Tor! Erspar, ererb, erwirb, Hab alles! - Brauche nichts, laß alles hier, und stirb!
Gustav Freytag
Ein Mensch kann nicht alles wissen, aber etwas muß jeder haben, was er ordentlich versteht.
Guy de Maupassant
Ich glaube, daß durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird; nur bleibt es oft nicht darin haften.
Hans Christian Andersen
Die Geschichte meines Lebens wird der Welt sagen, was sie mir sagt: Es gibt einen liebevollen Gott, der alles zum Besten führt.
Harriet Beecher-Stowe
Wenn du dich in der Zwickmühle befindest, und alles sich gegen dich verschwört und du meinst, nicht länger durchhalten zu können, darfst du auf keinen Fall aufgeben, denn jetzt ist der Augenblick gekommen, da sich alles zum Guten wendet.
Heinrich Heine
Alles in der Welt endet durch Zufall und Ermüdung.
Alles wird man dir verzeihen, man verzeiht dir deinen Reichtum, man verzeiht dir die hohe Geburt, man verzeiht dir deine Wohlgestalt, man läßt dir sogar Talent hingehen, aber man ist unerbittlich gegen das Genie.
Aus einem Franzosen kann man alles machen, und jeder dünkt sich zu allem geschickt. Aus dem kümmerlichsten Bühnendichter entsteht plötzlich, wie durch einen Theatercoup, ein Minister, ein General, ein Kirchenlicht, ja ein Herrgott.
Blamier' mich nicht, mein schönes Kind. Und grüß' mich nicht unter den Linden; wenn wir nachher zu Hause sind, wird sich schon alles finden.
Du hast Diamanten und Perlen, hast alles, was Menschenbegehr, und hast die schönsten Augen - Mein Liebchen, was willst du mehr?
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
Er ist der glücklichste Mensch. Er glaubt alles und jedem und sogar sich selber.
Er kann alles machen, er hat alles, was zu einem großen Dichter gehört, außer etwa Phantasie und Witz, und wenn er viel Geld hätte, wäre er ein reicher Mann.
Geld ist nicht die Hauptsache, Gesundheit ist viel mehr; die Ehre aber ist alles.
Ich gehöre nie zu einer Coterie als solcher, unterstütze aber alles, was mir gut und löblich dünkt.
In der Literatur wie in der Politik bewegt sich alles nach dem Gesetz der Aktion und Reaktion.
Kein Volk hegt mehr Anhänglichkeit für seine Fürsten, wie das deutsche. Man befahl uns den Patriotismus, und wir wurden Patrioten; denn wir tun alles, was uns unsere Fürsten befehlen.
Mit dem letzten Odemzuge ist alles vorbei, Freude, Liebe, Ärger, Lyrik, Makkaroni, Normaltheater, Linden, Himbeerbonbons, Macht der Verhältnisse, Klatschen, Hundegebell, Champagner.
Sterben ist kein Unglück, aber jahrelanges Leiden, ehe man es dahin bringt, zu sterben. Jahrelanges Leiden - glücklich sind die, welche schnell fertig werden: Per acquit, wie mein Vatterchen sagte, und man dreht sich herum und schläft ein und alles ist bezahlt.
Was mich betrifft, so habe ich in der Naturwissenschaft mein eigenes System, und demnach teile ich alles ein in dasjenige, was man essen kann, und in dasjenige, was man nicht essen kann.
Henri Poincaré
Der Gedanke ist nur ein Blitz zwischen zwei langen Nächten; aber dieser Blitz ist alles.
Hermann Hesse
Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlußpunkt, sondern mit Fragezeichen.
Es kommt alles wieder, was nicht bis zu Ende gelitten und gelöst ist.
Ich weiß nicht, ob ich überhaupt lieben kann. Ich begehre und kann mich in anderen Menschen suchen, nach Echo aushorchen, nach einem Spiegel verlangen, kann Lust suchen, und alles das kann wie Liebe aussehen.
Hände, laßt von allem Tun, Stirn, vergiß du alles Denken, alle meine Sinne wollen nun sich in Schlummer senken. Und die Seele unbewacht will in freien Flügen schweben, um im Zauberkreis der Nacht, tief und tausendfach zu leben.
Geduld ist das Schwerste und das Einzige, was zu lernen sich lohnt. Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede, alles Gedeihen und Schöne in der Welt beruht auf Geduld, braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen.
Honoré de Balzac
Es ist etwas sehr Holdes und eine sehr große Gewähr der Treue für eine Frau, wenn sie weiß, daß sie auf Erden für den, den sie liebt, alles ist, wenn sie weiß, daß er ganz allein dasteht, ohne Angehörige, daß in seinem Herzen nichts lebt als seine Liebe; mit einem Wort: daß sie ihn ganz für sich hat.
Die Liebe lehrt junge Mädchen alles.
Alles was noch nicht endgültig ist, kann gelöst werden.
Mögen auch die Gesetze diese oder jene Ausschweifungen untersagen, das Glücksspiel, die Lotterie, die Straßenmädchen, alles was ihr wollt, die Leidenschaften werden sie niemals ausrotten.
Gewisse Stubenhocker sind gewohnt, alles zu bezweifeln, weil sie nichts sehen.
Geld gilt mir nichts. Sie würden dreimal so reich sein, als Sie's sind, wäre alles Gold hier beisammen, das ich schon zurückgewiesen habe.
Die Liebe verzeiht nichts, oder alles.
Der instinktive Widerwille, den Julie gegen alles bekundete, was ihrer Liebe und dem Verlangen ihres Herzens zu nahe trat, ist eine der schönsten Eigenschaften der Frau und entstammt vielleicht einer angeborenen Tugendhaftigkeit, die weder die Gesetze noch die Kultur je zum Schweigen bringen.
Wenigstens in Italien ist in dieser Hinsicht alles ganz anders. Dort sind die Frauen noch Raubtiere, gefährliche Sirenen, frei von Vernunft, keiner Logik unterworfen als der ihrer Neigungen, ihrer Begierden; man muß vor ihnen auf der Hut sein wie vor Tigern...
Gegenüber dem Gefühl wirkt die Vernunft stets kläglich; sie hat, wie alles Positive, ihre natürlichen Grenzen, während das andere unendlich ist.
Die Liebe erschreckt oder erheitert sich an allem, alles hat für sie einen Sinn, alles eine glückliche oder düstere Vorbedeutung.
Die Männer von Talent teilen hier den Dummköpfen ihren Geist mit, und die Dummköpfe geben ihnen dafür jenen behaglich glücklichen Ausdruck, der für sie charakteristisch ist. Durch diesen Austausch wird alles belebt.
Welch schönes Vorrecht der Liebe, sie drängt alles in den Schatten, läßt alles verblassen: Altar, Thron und Geschäftsbücher!
Zwischen zwei Menschen, die kurz vor der Vereinigung stehen, ist alles Täuschung; aber ihre Täuschung ist frei von Schuld, ist unwillkürlich.
Der Haß wie die Liebe ziehen Nahrung aus den kleinsten Dingen; ihnen bekommt alles.
Der Spieler, der neues Geld holen geht und dann an den Spieltisch zurückkehrt, verliert alles. Man muß sein Gold in der Tasche haben.
Alles menschliche Können ist eine Summe von Geduld und Zeit.
Den fromm, unwissend und rein erzogenen jungen Mädchen ist alles Liebe, sobald sie nur den Fuß in die von Liebe verzauberten Gebiete setzen.
Es gibt liebreizende Geschöpfe, die vom Schicksal verkannt werden, denen alles im Leben gelingen müßte, die indessen unglücklich leben und sterben, gequält von einem bösen Geist, Opfer unvorhergesehener Umstände.
Diese zur Schau getragene Gutmütigkeit, die neue Bekanntschaften verführt und keine Treulosigkeit hindert, die alles erlaubt und alles rechtfertigt, die bei einer Kränkung lautes Geschrei ausstößt und sie verzeiht, ist eine der Hauptkennzeichen der Journalisten.
Florine war gezwungen, Journalisten zuzuhören, die alles erraten und berechnen, Schriftstellern, die alles voraussehen, und aussprechen; sie mußte verschiedene Politiker beobachten, die sich bei ihr jedermanns gute Einfälle zunutze machten.
Nur Diebe, Spitzel, Liebende, Diplomaten, kurz, alle unter einem Joch Stehenden kennen die Möglichkeiten und die Freuden des Blicks. Einzig sie wissen, was alles an Verständnis, an Sanftheit, an Geist, Zorn und Ruchlosigkeit in den Wandlungen dieses beseelten Lichts liegt.
Dann nährt sich die Liebe durch alles, was sie sich versagt; sie stützt sich auf alle Hindernisse, um größer zu werden.
Schlag getrost alles kurz und klein, du schaffst dennoch keine Einsamkeit um dich her.
Warum nicht alles um einer Frau willen zertrümmern, die ihrerseits alles um unsertwillen zertrümmert.
Eine liebende Frau reagiert auf alles durch einen Genuß, ein Geständnis oder ein Erfreutsein.
Phantasiebegabte Menschen, für die die Hoffnung die Grundlage des Daseins bildet, wollen nie eingestehen, daß im Geschäftsleben der gefährlichste Augenblick der ist, in dem alles nach ihren Wünschen geht.
Niemand ist leichter zu täuschen als eine Frau, die es gewohnt ist, daß man ihr alles sagt; frei von Mißtrauen und glaubt, alles zu sehen und alles zu wissen.
Der Briefwechsel, bei dem die Feder immer kühner ist als das gesprochene Wort, bei dem der in Blumen gehüllte Gedanke sich an alles heranwagt und alles sagen kann.
Sollte die Quelle reizender sein als der Strom, das Begehren entzückender als der Genuß und das Erhoffte verlockender als alles, was man besitzt?
Die Positivsten erklären alles durch Ziffern, durch Einkünfte und Grundbesitz, was ein wahrer Ausdruck aus ihrem Wörterbuch ist.
Wenn man liebt, dann liebt man am Gegenstand seiner Liebe alles und jedes.
Frauen sehen nun mal alles oder nichts, je nach ihren Seelenzustand: ihr einziges Leitlicht ist die Liebe.
Er hatte sich ihr gegenüber übel benommen; er hatte ihr nichts hinterlassen als die Augen zum Weinen, das Haus, um darin zu leben, und das Recht, mit keinem Unglücklichen Mitleid zu haben, da sie, wie sie zu sagen pflegte, alles durchgemacht hatte, was man nur durchmachen könnte.
Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, demjenigen alles aufzubürden, der aus wahrer Demut, aus Schwäche oder aus Gleichgültigkeit alles trägt. Schätzen wir alle es nicht, auf Kosten eines anderen, auf Kosten von irgend etwas anderem unsere eigene Stärke zu beweisen?
Die Krankheit entschuldigt alles.
Was für ein köstlich Ding ist ein guter Kamerad, dem man alles sagen kann!
Der Pariser wundert sich, wenn nicht überall alles so ist wie in Paris, und der Franzose, wie in Frankreich.
Der Richter gehört allen: er muß alles kennen, er muß alles abwägen.
Alte Jungfern, die ihren Charakter und ihr Leben niemals, wie es das Geschick der Frau mit sich bringt, dem Leben und Charakter anderer angepaßt haben, haben in der Mehrzahl die Manie, alles um sich herum anpassen zu wollen.
Ein Mann, der vor nichts zurückschreckt, vorausgesetzt, daß alles im Rahmen der Gesetze bleibt, ist ein sehr starker Mann.
Die Majestät der Nacht überträgt sich auf den Menschen, sie erlegt sich auf, sie inspiriert; es liegt irgend etwas mächtiges in dem Gedanken: alles schläft, und ich wache.
Alles hastet einem Ziel entgegen, alles trottet dem Reichtum nach.
Ein Herz sein eigen nennen, alles sagen können in der Gewißheit, verstanden zu werden, ist das nicht Glück?
Dem, der wahrhaft liebt, wird alles Liebe.
Die Liebe verabscheut alles, was nicht sie selbst ist.
Der Mensch beurteilt alles durch seine Abstraktionen, das Gute, das Böse, die Tugend, das Verbrechen. Seine Rechtsformen sind seine Waage; seine Gerechtigkeit ist blind, diejenige Gottes sieht; darin liegt alles.
Immanuel Kant
Alles Denken ist nichts anderes als ein Vorstellen durch Merkmale.
Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit.
Das Frauenzimmer hat ein angeborenes stärkeres Gefühl für alles, was schön, zierlich und geschmückt ist. Schon in der Kindheit sind sie gerne geputzt und gefallen sich, wenn sie geziert sind.
Gelehrte glauben, es sei alles um ihretwillen da.
Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, obgleich man noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.
Geschmack ist das Beurteilungsvermögen durch ein Wohlgefallen oder Mißfallen, ohne alles Interesse.
Jean de La Bruyère
Ich fühle, daß es einen Gott gibt, und ich fühle nicht, daß es keinen gebe; das genügt mir, alles Vernünfteln ist dabei wertlos; ich folgere also, daß Gott existiert.
Nichts bringt einen Menschen plötzlicher in Mode und zu schnellerem Ansehen als Spielen um hohe Einsätze: Das gilt für alles, vom Pair bis zum Lumpenpack.
Jean Paul
Freude ist der Himmel, unter dem alles gedeiht.
Hinter einem voranziehenden Gott würden alle Menschen Götter. Tilgt ihr aber das Ideal aus der Brust, so verschwindet damit Tempel, Opferaltar und alles.
Je länger man lebt, desto kürzer werden uns die Jahre. Denke an das Reisen: ein Vormittag auf der Reise zugebracht ist länger als zehn Vormittage zu Hause; aber warum? Die Menge neuer Gegenstände vervielfacht die Aufmerksamkeiten oder die Ideen, als Zeitmesser. Ebenso scheint uns die Jugend länger, weil in ihr alles neu ist und also die Zeit verdoppelt, im Alter aber alles einförmig wiederkehrt.
Wenn an den Großen alles erstirbt, sogar der Ehrgeiz, grünet doch die Eitelkeit noch.
Daß die Menschen einen Kerker für eine Strafe halten, beweist, daß sie Geselligkeit für Belohnung halten; denn sonst wäre ja im Kerker alles zu haben, wenn man Menschen ausnimmt.
Die Weiber wollen zu erziehen anfangen, wenn schon alles verzogen ist.
Ein großer Schritt zur Tugend ist, daß man nicht alles an sich liebt, seine Kleinigkeiten, Geschmack im Essen etc.
Das Höchste der Humanität: über keinen Vorzug einen Fehler zu übersehen - und über keinen Fehler einen Vorzug - und so sich falsch weder erwärmen noch erkälten zu lassen, sondern alles einzuschichten.
Jean-Jacques Rousseau
Die Frauen müssen soviel Kraft haben, daß sie alles, was sie tun, mit Anmut tun können; die Männer brauchen soviel Geschicklichkeit, daß sie alles, was sie tun, leicht tun können.
Die Männer müssen nicht alles wissen.
Gott, so sagt man, ist seinen Geschöpfen nichts schuldig. Ich glaube, er ist ihnen alles schuldig, was er ihnen versprach, da er ihnen das Sein gab.
Wer alles kann, kann nur das wollen, was gut ist.
Jeremias Gotthelf
Beim Kleinen beginnt alles, und je größer und mächtiger etwas werden soll, desto langsamer und scheinbar mühsamer wächst es.
Johann Anton Leisewitz
Am Abend duftet alles, was man gepflanzt hat, am lieblichsten.
Johann Gottfried von Herder
Alles ist in der Natur verbunden: Ein Zustand strebt zum andern und bereitet ihn vor.
Alles verwandelt sich, nichts stirbt. In schöner Verwandlung wird die Hoffnung Genuß und das Verlorene Gewinn.
Johann Heinrich Pestalozzi
Die Liebe wählt sich den kleinen Ort, auf den sie scheinen will, alles übrige steht bei ihr im Schatten.
Daß unser Herz lebe, wirke, bleibe, daran liegt alles, nicht daß es glänze.
Johann Jakob Engel
Faulheit findet alles zu schwer, der Fleiß mach alles leicht.
Johann Jakob Wilhelm Heinse
Alles Leben hat keinen Stillstand; und das Schönste ist das Schnellste!
Die Freude ist das Salz im menschlichen Leben. Ohne Freude ist alles abgeschmackt.
Johann Nepomuk Nestroy
Ja, lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch.
Johann Peter Eckermann
Alles, was wir tun, hat eine Folge.
Johann von Rist
Von Gott kommt alles her, der läßt auch im Sterben die seinen nicht verderben; sein' Hand ist nicht zu schwer.
Johann Wolfgang von Goethe
Wie kommts, daß du so traurig bist, da alles froh erscheint?
Alles Große und Gescheite existiert in der Minorität Es ist nie daran zu denken, daß die Vernunft populär werde. Leidenschaften und Gefühle mögen populär werden, aber die Vernunft wird immer nur im Besitze einzelner Vorzüglicher sein.
Alles in der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluß an.
Alles in der Welt läßt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.
Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.
Es ist der Charakter der Deutschen, daß sie über allem schwer werden, daß alles über ihnen schwer wird.
Es ließe sich alles trefflich schlichten, könnte man die Sachen zweimal verrichten.
Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.
Heut ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe! Ich sehe heute durchs Augenglas der Liebe.
Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles.
So ist es die allmächtige Liebe, die alles bildet, alles hegt.
Vor einer Revolution ist alles Bestreben, nachher verwandelt sich alles in Forderung.
Die erste Zeit, da uns selbst die Idee noch neu ist, geht immer alles frischer und besser.
Armer Mensch, an dem der Kopf alles ist!
Die Knochen behandle ich als einen Text, woran sich alles Leben und alles Menschliche anhängen läßt.
Alles, was uns imponieren soll, muß Charakter haben.
Ein leichter Sinn trägt alles!
Alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht.
Du hast wohl recht: ich finde nicht die Spur von einem Geist, und alles ist Dressur.
Zwar weiß ich viel, doch möcht' ich alles wissen.
Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.
Die Tat ist alles, nichts der Ruhm.
Alles ist aus dem Wasser entsprungen! Alles wird durch das Wasser erhalten!
Alles Gescheite ist schon gedacht worden; man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.
Die Kirche schwächt alles, was sie anrührt.
Im Idealen kommt alles auf die élans, im Realen auf die Beharrlichkeit an.
Alles Schöne der Alten ist bloß charakteristisch, und bloß aus dieser Eigentümlichkeit entsteht die Schönheit.
Du mußt von einem Mann nicht alles fordern.
Wahre Lieb ist die, die immer und immer sich gleichbleibt, Wenn man ihr alles gewährt, wenn man ihr alles versagt.
Jede Frau schließt die andere aus, ihrer Natur nach: Denn von jeder wird alles gefordert, was dem ganzen Geschlechte zu leisten obliegt.
Muß denn alles schädlich sein, was gefährlich aussieht?
Und alles Drängen, alles Ringen ist ist ewige Ruh in Gott dem Herrn.
Alles Abstrakte wird durch Anwendung dem Menschenverstand genähert, und so gelangt der Menschenverstand durch Handeln und Beobachten zur Abstraktion.
Das Geheimnis hat sehr große Vorteile: denn wenn man den Menschen gleich und immer sagt, worauf alles ankommt, so denkt er, es sei nichts dahinter.
Wenn du von außen ausgestattet bist, so wird sich alles zu dir drängen, ein Kerl, der nicht ein wenig eitel ist, der mag sich auf der Stelle hängen.
Es gibt Bücher, durch welche man alles erfährt und doch zuletzt von der Sache nichts begreift.
Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles.
Was auch als Wahrheit der Fabel in tausend Büchern dir erscheint, das alles ist ein Turm zu Babel, wenn es die Liebe nicht vereint.
Die Jugend und die schöne Liebe, alles hat sein Ende.
Alles, was wir treiben und tun, ist ein Abmüden; wohl dem, der nicht müde wird!
Alles Vornehme ist eigentlich ablehnend.
Je älter man wird, desto mehr verallgemeint sich alles, und wenn die Welt nicht ganz und gar verschwinden soll, so muß man sich zu denen halten, welche sie aufzubauen imstande sind.
John Locke
Die größte Kunst ist, den Kindern alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel zu machen.
Jules Michelet
Was vermag man über eine Frau in der Gesellschaft? Nichts! in der Einsamkeit? Alles!
Jules Renard
Wie muß sich Gott, der alles sieht, zuletzt doch amüsieren!
Karl Ferdinand Gutzkow
Gereiche es dir zum Trost, daß, wie ein Bild, alles Schöne und Gute, bis es anerkannt wird, erst nachdunkeln muß.
Karl Kraus
Der Historiker ist nicht immer ein rückwärts gekehrter Prophet, aber der Journalist ist immer einer, der nachher alles vorher gewußt hat.
Wenn die Eltern schon alles aufgebaut haben, bleibt den Kindern nur noch das Einreißen.
Karl Theodor Körner
Alles Große kommt uns wieder, alles Schöne kehrt zurück.
Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt
Alles Männliche zeigt mehr Selbsttätigkeit, alles Weibliche mehr leidende Empfänglichkeit.
Alles, was einem Bedürfnis ähnlich ist, hat die Eigentümlichkeit, daß man es viel weniger genießt, wenn man es hat, als es schmerzt, wenn man es entbehrt.
Die wahre Liebe erwärmt gleich der Sonne, soweit ihre Strahlen reichen, und erhellt verklärend alles in ihrem lauteren Glanz.
Katherine Mansfield
Ich liebe solche Tage - ungewöhnlich einsame Tage. Ich liebe es über alles, allein zu sein. Dann lege ich mich hin, rauche, blicke ins Feuer.
Kurt Tucholsky
Alles ist richtig, auch das Gegenteil. Nur 'zwar - aber', das ist nie richtig.
Leo Tolstoi
Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.
Wenn uns etwas aus dem gewohnten Gleis wirft, bilden wir uns ein, alles sei verloren. Dabei fängt nur etwas Neues, Gutes an. Solange Leben da ist, gibt es auch Glück.
Liebe zu Gott. Eine erhabene Liebe, die alles einschließt, was gut, und alles negiert, was böse ist.
Du brauchst nur zu lieben und alles ist Freude.
Wie geheimnisvoll ist alles für alte Menschen und wie klar alles den Kindern!
In der Kindheit wünscht man sich alles, im Jugend- und Mannesalter etwas ganz Bestimmtes, im Alter nichts.
Leo Trotzki
Wer hofft, niemals erwachsen zu werden, ist alles andere als kindisch.
Leopold von Ranke
Mit der Zeit belohnt und straft und rächt sich alles.
Louise von François
Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Der Armut fehlt vieles, dem Geiz alles.
Willst Du dir alles unterwerfen, so unterwirf dich selbst der Vernunft.
Ludwig Pfau
Des Tages Glück, des Tages Harm, des Lebens ungewisse Ferne - wie wird dies alles klein und arm, hält man's ins Licht der Sterne.
Marcus Tullis Cicero
Es ist unmöglich, daß einer nicht am glücklichsten ist, wenn er ganz von sich selbst abhängt, und in sich allein alles hat.
Alles, was Wert für mich hat, habe ich bei mir.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Wer nichts weiß, muß alles glauben.
Daß alles vergeht, weiß man schon in der Jugend; aber wie schnell alles vergeht, erfährt man erst im Alter.
Mark Twain
Alles, was man zum Leben braucht, ist Ignoranz und Selbstvertrauen.
Als ich jünger war, konnte ich mich an alles erinnern, egal ob es wirklich passiert war oder nicht.
Die Menschen tun mancherlei, um geliebt zu werden. Alles aber setzen sie daran, um beneidet zu werden.
Kein Breitengrad, der nicht dächte, er wäre Äquator geworden, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.
Adam war ein Mensch - das erklärt alles. Er wollte den Apfel nicht des Apfels wegen, sondern nur, weil er verboten war.
Matthias Claudius
Freiheit besteht darin, daß man alles tun kann, was einem anderen nicht schadet.
Nichts ist so elend als ein Mann, der alles weiß und der nichts kann.
Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.
Es ist ein großer Gewinn, alles, was man tut, wie vor dem Katheder des Todes und unter seinen Augen zu tun.
Maxim Gorki
Aber wo Liebe herrscht, haben wir, die wir eben noch wilde Tiere waren, jetzt Kultur - Kunst und alles Große, dessen wir uns mit Recht rühmen.
Alles Wunderbare auf der Welt ist aus der Liebe zur Frau geboren.
Mór Jókai
Mit Kindern ist der Aberglaube verbunden. Daran darf man nicht zweifeln. Darum sind sie den Frauen anvertraut, die ja alles glauben.
Miguel de Cervantes Saavedra
Für Gott gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft, für Gott ist alles Gegenwart.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Charakterschwäche und geistige Leere, mit einem Wort alles, was uns hindert, mit uns selbst allein zu sein, bewahrt viele Menschen vor dem Menschenhaß.
Oscar Wilde
Die jungen Männer glauben, Geld sei alles. Wenn sie älter sind, wissen sie es.
Eine Frau, die ihr wahres Alter verrät, ist fähig, alles zu verraten.
Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln - Leute, die alles wissen und Leute, die überhaupt nichts wissen.
Gewissen und Feigheit sind dieselben Dinge. Gewissen ist der Handelsname der Firma. Das ist alles.
Liebe ist nur ein Wort, aber Sie trägt alles, was wir haben. Ohne sie wäre die Welt leer!
Man versehe mich mit Luxus. Auf alles Notwendige kann ich verzichten.
Wenn ein Mann eine Frau einmal geliebt hat, dann wir er alles für sie tun, außer sie weiterhin zu lieben.
Denkst Du wirklich, es ist Schwäche, einer Versuchung nachzugeben? Es gibt furchtbare Versuchungen, denen zu unterliegen Kraft verlangt. Kraft und Mut. Sein ganzes Leben in einem einzigen Moment aufs Spiel zu setzen, alles in einem Wurf zu wagen - das ist keine Schwäche.
Man sollte niemals einer Frau trauen, die einem ihr wirkliches Alter verrät. Eine Frau, die einem das erzählt, würde einem auch alles andere erzählen.
Otto Fürst von Bismarck
Alles in der Welt, was man in den Schrank stellt und nicht benutzt, das verliert an seiner Anwendbarkeit und seiner Brauchbarkeit.
Das Leben ist wie ein geschicktes Zahnausziehen. Man denkt immer, das Eigentliche solle erst kommen, bis man plötzlich sieht, daß alles vorbei ist.
Paul Gerhardt
Alles Ding währt seine Zeit - Gottes Lieb' in Ewigkeit!
Prof. Karl Joachim Marquardt
Alles was nicht juniores war, das hieß also: Frauen, Kinder, Greise.
Bei regierenden Häusern wird alles aufgezeichnet, weil das alles wirkliche Personen sind.
Publius Cornelius Tacitus
Alles Unbekannte hält man für großartig.
Rainer Maria Rilke
Ich lerne es täglich, lerne es unter Schmerzen, denen ich dankbar bin: Geduld ist alles!
Denn wir sind nur die Schale und das Blatt: Der große Tod, den jeder in sich hat, das ist die Furcht, um die sich alles dreht.
Ralph Waldo Emerson
Bleib ruhig: In hundert Jahren ist alles vorbei.
Richard Dehmel
Ich weiß ein Wort. das setzt mich über Alles fort, über Raum und Zeit und Traurigkeit: Ich und die Zukunft!
Eignes Leid und fremde Klage, einst ist Alles schöne Sage.
Robert Browning
Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. In Gottes Hand ist unsere Zeit.
Sarah Moore Grimké
Ich will keine Vergünstigungen, weil ich eine Frau bin. Alles was ich von unseren Brüdern verlange, ist, daß sie ihre Füße von unserem Nacken nehmen.
Sigmund Freud
Wem man alles verziehen hat, mit dem ist man fertig.
Sir Frederick Henry Royce
Kleinigkeiten sind es, die Perfektion ausmachen, aber Perfektion ist alles andere als eine Kleinigkeit.
Sophie Mereau
Warum wir meist nur Männer beschreiben und alles von Männern vollziehen sehen? Weil es leichter ist, die groben äußeren Räder einer Maschine zu sehen als das feinere innere Getriebe.
Théophile Gautier
Das wahre Glück besteht darin, sich nach allen Richtungen hin frei entfalten zu können und alles das zu sein, was man sein kann.
Theodor Fontane
Alles im Leben hat seinen Preis; auch die Dinge, von denen man sich einbildet, man kriegt sie geschenkt.
Schwankend ist alles, und fest allein ist Gottes Gebot. Auch das unausgesprochene, das still und stumm in der Natur der Dinge liegt.
Sei heiter! Es ist gescheiter als alles Gegrübel; Gott hilft weiter - zur Himmelsleiter werden die Übel.
Wenn man älter wird, so lernt man eben einsehen, daß man von einem Menschen nicht alles verlangen kann, und daß man zufrieden sein muß, wenn ein Weinstock Trauben trägt.
Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.
Thomas Carlyle
Arbeit ist das beste Heilmittel für alle Krankheiten und alles Elend, das die Menschheit je befallen hat - ehrliche Arbeit!
Titus Maccius Plautus
Alles in Allem.
Victor Hugo
Wenn man jung ist, kann man den Frauen gar nicht alles sagen, was man empfindet. Später sagt man ihnen auch das, was man nicht für sie empfindet.
Victor Schemtschuschnikow
Glaube nicht, daß du dein Leben verlängern kannst, wenn du alles langsam tust.
Walt Whitman
Es gibt eine Sorte ungemein überlegener Menschen, die gern versichern, alles sei relativ. Das ist natürlich Unsinn, denn wenn alles relativ wäre, gäbe es nichts, wozu es relativ sein könnte.
Walther Rathenau
Alle große Kunst der Erde, ja alles große Schaffen war liebevoll, dämonisch und frei.
Washington Irving
Ein gütiges, liebendes Herz ist die Quelle der Freude, die alles in Lachen verwandelt.
Wilhelm Busch
Es geht der Krieger, der gerechte, mit frohem Mute zum Gefechte. Indessen ist es ihm doch lieber, wenn alles erst mal gut vorüber.
Scheint dir auch mal das Leben rauh, sei still und zage nicht: Die Zeit, die alte Bügelfrau macht alles wieder schlicht.
Wenn alles sitzen bliebe, was wir in Haß und Liebe so voneinander schwatzen; wenn Lügen Haare wären, wir wären rauh wie Bären und hätten keine Glatzen.
Dem warmen, alles umfassenden Mitgefühl wird nichts lächerlich, dem eisigen, hochgesetzten Intellekt mag am Ende nichts ernsthaft erscheinen.
Wilhelm Müller
Könnten wir alles mit eigener Kraft, wie bald wär' Gott aus dem Himmel geschafft.
Sollst nicht murren, sollst nicht schelten, wenn die Sommerzeit vergeht; Denn es ist das Los der Welten, alles kommt und alles geht.
Wilhelm Raabe
Gott hat das Mittelmaß erschaffen als Elle für alles andere.
William Blake
Alles was lebt ist heilig.
William P. Rogers
Alles ist komisch, solange es jemand anderem passiert.
William Shakespeare
Die Zeit schlägt Falten in die reinste Stirn, entstellt die schöne Wahrheit der Natur und prägt auf alles der Vernichtung Spur.
Zerlumptes Kleid bringt kleinen Fehl ans Licht, Talar und Pelz birgt alles. Hüll in Gold die Sünde: Der starke Speer des Rechts bricht harmlos ab. In Lumpen: Des Pygmäen Halm durchbohrt sie.
Durch zerlumpte Kleider sieht man die kleinsten Laster; lange Röcke und Pelzmäntel verdecken alles.
Bereitsein ist alles.
Wissarion G. Belinskij
Ich kenne alles, außer mich selbst.

