Zitate zum Thema "begreifen"

Thomas von Aquin

Gott wird durch Schweigen geehrt - nicht weil wir von ihm nichts zu sagen oder zu erkennen vermöchten, sondern weil wir wissen, daß wir unvermögend sind, ihn zu begreifen.

Arthur Schnitzler

Die Frauen vermögen andere Menschen nur durch das Medium der Liebe oder das der Entfernung zu sehen und zu begreifen.

Baruch de Spinoza

Ich habe mich eifrig bemüht, der Menschen Tun weder zu belachen, noch zu beweinen, noch zu verabscheuen, sondern es zu begreifen.

Eleonora Duse

Kein Mann ist imstande, die weibliche Vernunft zu begreifen. Deshalb gilt sie als Unvernunft.

Fjodor Dostojewskij

Um Vollkommenheit zu erreichen, muß man erst vieles nicht begriffen haben! Begreifen wir zu schnell, so begreifen wir wahrscheinlich nicht gründlich.

Franklin D. Roosevelt

Die Welt muß begreifen, daß Staatsmoral ebenso lebenswichtig ist wie Privatmoral.

Franz Kafka

Das Glück begreifen, daß der Boden, auf dem du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße ihn bedecken.

Friedrich von Schiller

War es immer wie jetzt? Ich kann das Geschlecht nicht begreifen. Nur das Alter ist jung, ach! und die Jugend ist alt.

Germaine Madame de Staël

Alles begreifen, heißt alles vergeben.

Heinrich Heine

Wahrlich, es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die nicht bloß unsere Philosophen, sondern sogar die gewöhnlichsten Dummköpfe nicht begreifen.

Wir begreifen die Ruinen nicht eher, als bis wir selbst Ruinen sind.

Honoré de Balzac

Der wackere Mann unterschrieb mit der Arglosigkeit eines Kindes, das ohne zu begreifen tut, was zu tun seine Mutter es heißt, aber davon überzeugt ist, das Rechte zu tun.

In ihrer eigenen Unschuld und ihrem Vorbedacht um meinetwillen ist sie wie ein himmlischer Engel, der irdische Sünden verzeiht, ohne sie zu begreifen.

Jean Paul

Die Menschen denken sich, um den andern zu etwas zu überreden, nur in dessen äußere Lage mit ihrer Seele hinein, aber nicht in dessen innere oder Seele; daher kein Begreifen und kein Einwirken.

Johann Nikolaus Forkel

Rhythmus ist das einzige, was musikalisch nicht gebildete Ohren in einem Tonstück fühlen und begreifen können.

Johann Wolfgang von Goethe

Akademie ist Akademie, Bohlheim, Berlin oder Paris, wo die satten Herren sitzen, die Zähne stochern und nicht begreifen, warum kein Koch was bereiten kann, das ihnen behage.

Kurt Tucholsky

Alte haben gewöhnlich vergessen, daß sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, daß sie alt sind, und Junge begreifen nie, daß sie alt werden können.

Oscar Wilde

Die Moral ist immer die letzte Zuflucht von Leuten, die die Schönheit nicht begreifen.

Richard Dehmel

Laßt uns nur ins Blaue schweifen; scheltet nur, wie weit wir's treiben. Aber Ein Band sollte bleiben: Jeden, wie er strebt, begreifen.

Walther Rathenau

Wer nicht begreifen kann, daß die Welt nicht anders als zwecklos sein kann, den frage, ob das Allegro einer Symphonie das Adagio zum Zweck habe oder ob das ganze Werk des Schlußakkords wegen da sei.

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