Zitate zum Thema "irgend"
Epikur von Samos
Lösung von der Unruhe der Seele oder eine nennenswerte Freude erzeugt weder der größte Reichtum noch die Ehre und das Ansehen bei der Menge noch irgend etwas anderes von dem, was aus unbegrenzten Ursachen herkommt.
Marc Aurel
Es wäre lächerlich, und wir wären Fremdlinge auf der Welt, wollten wir über irgend ein Ereignis im Leben staunen.
Ovid
Eine Frau kauft immer irgend etwas.
Stendhal
Dieselben Tröpfe, die kraft der Vorzüge ihres Geschlechts mehr als die Frauen zu verstehen meinen, hätten völlig ausgespielt, wenn die Frauen auf den Einfall kämen, irgend etwas zu lernen.
Adolph Freiherr von Knigge
Wer die Mutter nicht liebt, deren Brüste er gesogen; wessen Herz nicht warm wird bei dem Anblicke der Gefilde, in welchen er die unschuldigen, glücklichen Jahre seiner Jugend fröhlich und sorgenlos verlebt hat - was für Interesse soll der wohl an dem ganzen nehmen, da Eigentum, Moralität und alles, was den Menschen auf dieser Erde irgend teuer sein kann, doch am Ende auf Erhaltung jener Familien- und Vaterlandsbande beruht?
Nicht alle Bösewichte sind unempfindlich gegen eine edle, großmütige, immer gleiche, grade Behandlung. Mit diesen Waffen also kämpfe man, solange sich's irgend tun läßt, gegen seine Feinde.
Anton Tschechow
Vorurteile und all die Gemeinheiten und Widrigkeiten des Alltags sind notwendig; denn sie werden zu guter Letzt zu irgend etwas Brauchbarem verarbeitet wie der Dünger zu fruchtbarem Humus.
Franziska Gräfin zu Reventlow
Ich will den anerkennen können, der in irgend etwas mit mir rivalisiert.
Friedrich Nietzsche
Jemand, der sich auf seinem Wege im Walde völlig verirrt hat, aber mit ungemeiner Energie nach irgend einer Richtung hin ins Freie strebt, entdeckt mitunter einen neuen Weg, welchen niemand kennt: so entstehen die Genies, denen man Originalität nachrühmt.
Die Personen, von deren sympathischem Verhalten wir nicht unter allen Umständen überzeugt sind, während uns irgend ein Grund (z. B. Dankbarkeit) verpflichtet, den Anschein der unbedingten Sympathie unsererseits aufrecht zu erhalten, quälen unsere Phantasie viel mehr, als unsere Feinde.
So lange wir nicht fühlen, daß wir irgend wovon abhängen, halten wir uns für unabhängig: ein Fehlschluß, welcher zeigt, wie stolz und herrschsüchtig der Mensch ist.
Man will nicht nur verstanden werden, wenn man schreibt, sondern ebenso gewiß auch nicht verstanden werden. Vielleicht gehörte eben dies zur Absicht seines Schreibers, - er will nicht von irgend jemand verstanden werden.
Heinrich Heine
Es ist sonderbar, wenn jemanden ein Mißgeschick trifft, so erinnern wir uns unwillkürlich irgend einer alten Unbill, die uns von seiner Seite widerfahren und woran wir vielleicht seit undenklicher Zeit nicht gedacht haben.
Heldentum und Schönheit müssen zwar frühzeitig untergehen, zur Freude des Pöbels und der Mittelmäßigkeit, aber großmütige Dichter entreißen sie der Gruft und bringen sie rettend nach irgend einer glückseligen Insel, wo weder Blumen noch Herzen welken.
Honoré de Balzac
Zu irgend etwas ist jedes Unglück gut.
Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, demjenigen alles aufzubürden, der aus wahrer Demut, aus Schwäche oder aus Gleichgültigkeit alles trägt. Schätzen wir alle es nicht, auf Kosten eines anderen, auf Kosten von irgend etwas anderem unsere eigene Stärke zu beweisen?
Nach der Logik der Hohlköpfe, die samt und sonders Schwätzer sind, weil sie nur Nichtigkeiten zu sagen haben, müssen alle, die nicht von ihren Angelegenheiten sprechen, mit irgend etwas hinter dem Berge halten.
Er will nun mal irgend einen Erben haben, eine Dummheit, die in der menschlichen Natur begründet liegt.
Die Majestät der Nacht überträgt sich auf den Menschen, sie erlegt sich auf, sie inspiriert; es liegt irgend etwas mächtiges in dem Gedanken: alles schläft, und ich wache.
Johann Gottlieb Fichte
Im Menschen sind mancherlei Triebe und Anlagen, und es ist die Bestimmung jedes Einzelnen, alle seine Anlagen, so weit er nur irgend kann, auszubilden.
Johann Wolfgang von Goethe
Das schädlichste Vorurteil ist, daß irgend eine Art Naturuntersuchung mit dem Bann belegt werden könne.
Ein Mensch zeigt nicht eher seinen Charakter, als wenn er von einem großen Menschen oder irgend von etwas Außerordentlichem spricht.
John Ruskin
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Wenn die Perser irgend etwas getaugt hätten, dann hätten sie bei Granikus den Alexander den Großen bis auf den letzten Mann niedermachen müssen.
Thomas Carlyle
Kein gutes Buch oder irgend etwas Gutes zeigt seine gute Seite zuerst.
Walt Whitman
Das Unbedeutende ist so bedeutend wie irgend etwas anderes.
William Shakespeare
Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren; und Liebe wagt, was irgend Liebe kann.

