Zitate zum Thema "beifall"

Epiktet

Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun.

Horaz

Hohen Beifall errang, wer Angenehmes mit dem Nützlichen verband.

August Strindberg

Freiwillig abzusteigen ist nicht peinlich, wenn sich die Zuschauer nur überzeugen lassen, daß es freiwillig geschieht; stürzen aber ist bitter, zumal ein Sturz stets vom Beifall der Untenstehenden begleitet wird.

François Duc de La Rochefoucauld

Der Beifall, der neuen Größen gespendet wird, entstammt nur zu oft dem Neid auf die bereits vorhandenen.

Friedrich Haug

Alle Schönen, holder Künstler, mahle, Und geneuß, auf Beifall kühn, Deinen Lohn für die Kopien In den Armen der Originale.

Friedrich von Schiller

Glücklich nenn ich den Autor, der in der Höhe den Beifall findet, der deutsche Autor muß nieder sich bücken dazu.

Haben wir an die Welt keine Forderung mehr, warum denn ihrem Beifall erbetteln?

Heinrich Heine

Sein breites Lächeln hatte etwas unangenehm Ergötzliches, und man wußte nicht, ob man ihm Prügel oder Beifall zollen sollte.

Honoré de Balzac

Wenn ein Dieb im Parkett sitzt, klatscht er beim Triumph der Unschuld Beifall und stiehlt ihr beim Hinausgehen den Schmuck.

Das Provinzleben, ohne Erfolg, ohne Beifall, ohne Ermutigung, zog einen Kreis um ihn, in dem jeder Gedanke in der Knospe welken mußte.

Der wirkliche Kenner gibt seinen Beifall nicht laut kund: er genießt.

Johann Wolfgang von Goethe

Ich befinde mich in dem Falle Voltaires, der nichts heißer erstrebte als die Anerkennung derjenigen, die ihm ihren Beifall versagten.

Im Ästhetischen ist es leichter, sich Beifall und Namen zu erwerben: denn man braucht nur zu gefallen, und was gefällt nicht eine Weile?

Kin Hubbard

Niemanden stört eine Unterredung, wenn es Beifall gibt.

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