Zitate zum Thema "opfern"

Georg Christoph Lichtenberg

Pythagoras konnte einer einzigen Erfindung halber hundert Ochsen opfern, Kepler würde bei seinen vielen Entdeckungen zufrieden gewesen sein, wenn er zwei gehabt hätte.

Honoré de Balzac

Sich unseren Launen beugen, sie erraten, Lust im Schmerz finden, uns die Meinung der Welt opfern, die Selbstachtung, sogar die Religion, und alle diese Opfer nur als Weihrauchkörner betrachten, die zu Ehren des Idols verbrannt werden, das ist Liebe.

Von zehn Nächten, die junge Menschen der Arbeit opfern wollen, schenken sie sieben dem Schlaf. Man muß älter als zwanzig sein, wenn man wachen will.

Wißt ihr Kinder denn nicht, was es bedeutet, Andenken zu opfern.

Zu welcher Höhe sich eine Frau auch durch die geheime Poesie ihrer Träume erhoben haben mag, sie muß ihre Vorrechte auf dem Altar der Familie opfern. Ihre Begeisterung, ihr Genie, ihr Trachten nach dem Erhabenen, die ganze Jungmädchenpoesie gehört dem Mann, den sie erhört, den Kindern, die sie haben wird.

Da sie daran gewöhnt waren zu gängeln, zu überwachen, anzuordnen und ihre Ladengehilfen herunterzuputzen, gingen Rogron und seine Schwester in Ermangelung von Opfern allmählich zugrunde.

Kakuzo Okakura

Die Befolgung allgemeiner Traditionen schließt ein ständiges Opfern des Individuums an den Staat ein. Die Menschen werden nicht gelehrt, wirklich tugendhaft zu sein, sondern sich schicklich zu benehmen.

Ralph Waldo Emerson

Gute Manieren bestehen aus lauter kleinen Opfern.

Samuel Butler d.J.

Der Mensch ist das einzige Tier, das so lange freundlich zu seinen Opfern sein kann, bis es sie frißt.

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