Zitate zum Thema "weit"

Napoleon I. Bonaparte

Wer von Anfang an genau weiß, wohin sein Weg ihn führt, wird es nie weit bringen.

Adolph Freiherr von Knigge

Wer nie mit Weibern beßrer Art umgegangen ist, der entbehrt nicht nur sehr viel reinen Genuß, sondern er wird auch im geselligen Leben nicht weit kommen.

Baruch de Spinoza

Sicherlich würde das menschliche Leben weit glücklicher verlaufen, wenn der Mensch ebenso gut zu schweigen wie zu reden vermöchte. Aber die Erfahrung lehrt uns mehr als genug, daß der Mensch nichts so schwer beherrscht wie seine Zunge.

Berthold Auerbach

Der brave Mensch grämt sich weit mehr über ein Unrecht, das er getan hat, als über ein solches, das ihm angetan wurde.

Charles Darwin

Es besteht eine konstante Tendenz allen beseelten Lebens, sich so weit zu vermehren, daß die verfügbare Nahrung nicht ausreicht.

Christian Dietrich Grabbe

Das Weib sieht tief, der Mann sieht weit.

Fjodor Dostojewskij

Meiner Ansicht nach ist über nichts zu staunen weit dümmer als über alles zu staunen. Außerdem: über nichts zu staunen ist fast dasselbe wie nichts zu achten.

François Duc de La Rochefoucauld

Die Tugend würde nicht so weit gehen, wenn die Eitelkeit ihr nicht Gesellschaft leisten würde.

Es ist weit schwerer, sich von anderen nicht beherrschen zu lassen als andere zu beherrschen.

Man bedarf weit größerer Tugenden, das Glück zu ertragen als das Unglück.

Franz Kafka

Du bist die Aufgabe. Kein Schüler weit und breit.

Friedrich Nietzsche

Sokrates fand eine Frau, wie er sie brauchte, - aber auch er hätte sie nicht gesucht, falls er sie gut genug gekannt hätte: so weit wäre auch der Heroismus dieses freien Geistes nicht gegangen.

Der Mensch mag sich noch so weit mit seiner Erkenntnis ausrecken, sich selber noch so objektiv vorkommen: zuletzt trägt er doch Nichts davon, als seine eigene Biographie.

Ihrem Elende wollten sie entlaufen, und die Sterne waren ihnen zu weit.

Friedrich Rückert

Am Ende deiner Bahn ist gut Zufriedenheit; Doch wer am Anfang ist zufrieden, kommt nicht weit.

Friedrich von Schiller

So erhaben, so groß ist, so weit entlegen der Himmel! Aber der Kleinigkeitsgeist fand auch bis dahin den Weg.

So weit die Sonne leuchtet, ist die Hoffnung auch.

Die Menschen, in der Regel verstehen sich aufs Flicken und Stückeln, und finden sich in ein verhaßtes Müssen weit besser als in eine bittre Wahl.

Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit; leicht beieinander wohnen die Gedanken, doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.

Mein Platz ist zu schlecht für mich? Immerhin, weit besser, als wenn ich zu schlecht für meine Stelle wäre!

Friedrich von Schlegel

In dem schönsten Manne ist die Göttlichkeit und die Tierheit weit abgesonderter. In der weiblichen Gestalt ist beides ganz verschmolzen, wie in der Menschheit selbst.

Gottfried Kinkel

Der kann es weit bringen in der Welt, der gar nicht fragt, ob er gefällt.

Gotthold Ephraim Lessing

Die fürchtende Liebe sieht weit.

So lieb euch, Kinder, Ruh und Glück: Zurück von ihm, dem Schalke! weit zurück! (Ich hätte viel für diesen Rat gegeben!) Er stellt sich so nur ohne Leben.

Heinrich Heine

Gegen Renegaten, gegen umgewandelte Gesinnungsgenossen empfindet man weit mehr Unwillen als gegen alte Feinde.

Ich hätte es nie bei den Musen so weit gebracht, wenn sie keine Frauenzimmer wären.

Man ist oft weit und breit für einen größeren Narren bekannt, als man selbst weiß.

Man muß immer die klugen Leute um Rat fragen und das Gegenteil von dem dem tun, was sie raten, dann kann man es weit in der Welt bringen.

Nur so lange die Religionen mit anderen zu rivalisieren haben und weit mehr verfolgt werden als selbst verfolgen, sind sie herrlich und ehrenwert, nur da gibts Begeisterung, Aufopferung, Märtyrer und Palmen.

Wenn die Tugend sich vom Winde der Leidenschaft weit fortreißen läßt, dann gerät sie aufs hohe Meer der Verleumdung.

Wer nicht so weit geht, als sein Herz ihn drängt und die Vernunft ihm erlaubt, ist eine Memme, wer weiter geht, als er gehen wollte, ist ein Sklave.

Wir Männer lügen zuweilen. Die Weiber, wie alle passiven Naturen, können selten erfinden, wissen jedoch das Vorgefundene dergestalt zu entstellen, daß sie uns dadurch noch weit sicherer schaden als durch entschiedene Lügen.

Honoré de Balzac

Frauen verstehen sich weit besser darauf ein Vermögen zu vernaschen, als es zu schaffen.

Die Gesetze werden von denen gemacht, denen sie nützen; denn sie müssen ihrem Selbsterhaltungstrieb folgen und Gefahren voraussehen. Sie sind weit interessierter daran, die Massen ruhig zu halten, als die Massen selbst.

Ich habe leider vergessen, daß sich nicht weit von einem Narren immer ein Spitzbube findet und daß die Dummheit immer einen schlauen Fuchs anzieht.

Jean Paul

Es ist weit mehr Heuchelei in der Welt, als man glaubt und als selber die Heuchler glauben; denn sie halten nicht andere für Heuchler.

Johann Gottfried Seume

Aus Gefälligkeit werden weit mehr Schurken als aus schlechten Grundsätzen.

Viele Menschen haben doch wohl in sich viel Vernunft, aber nicht den Mut, sie auszusprechen; die Unvernunft sprechen sie weit leichter aus, weil dabei weit weniger Gefahr ist.

Johann Gottfried von Herder

Junger Mann, die Frauen kennen ist dir nützlich; dieses Wissen übersteigt jedes andere; doch zu weit hin - forsche nicht.

Johann Gottlieb Fichte

Im Menschen sind mancherlei Triebe und Anlagen, und es ist die Bestimmung jedes Einzelnen, alle seine Anlagen, so weit er nur irgend kann, auszubilden.

Johann Wolfgang von Goethe

Und wo die Herzen weit sind, da ist das Haus nicht zu eng.

Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.

Die Deutschen sind recht gute Leut. Sind sie einzeln, sie bringen's weit.

Ein geliebtes Abgeschiedenes umarme ich weit ehe und inniger im Grabhügel als im Denkmal.

Ist je ein Paar alleine, ist Amor niemals weit.

Joseph Freiherr von Eichendorff

Oh du stille Zeit! Kommst, eh wir's gedacht. Über die Berge weit, gute Nacht.

Karl Marx

Wir sehen nur deshalb so weit, weil wir auf den Schultern von Riesen stehen.

Kin Hubbard

Der Friede hat eben soviele Siege aufzuweisen wie der Krieg, nur weit weniger Denkmäler.

Lucius Annaeus Seneca d.J.

Abgehärtet werden muß die Seele und von den Verführungen der Genüsse weit fern gehalten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Ein Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.

So weit deine Selbstbeherrschung geht, so weit geht deine Freiheit.

Martin Luther

Was man allein mit Ruten und Schlägen soll zwingen, da wird keine gute Art daraus, und wenn man es weit bringt, so bleiben sie doch nicht länger fromm, denn die Rute auf dem Nacken liegt.

Man muß die zwei weit unterscheiden: Amt und Person.

Oscar Wilde

Freundschaft ist weit tragischer als Liebe. Sie dauert länger.

Pierre Corneille

Wenn eine Frau des Schweigens Gabe zeigt, an Wert sie weit die Allgemeinheit übersteigt.

Rainer Maria Rilke

Meine Seele sei weit, sei weit, daß dir das Leben gelinge!

Richard Dehmel

Laßt uns nur ins Blaue schweifen; scheltet nur, wie weit wir's treiben. Aber Ein Band sollte bleiben: Jeden, wie er strebt, begreifen.

Schließ nur klüglich deine Höhle! Ist die Welt auch weit und kalt, Sonne findet schon den Spalt in die unverschlossne Seele.

Vincent van Gogh

Wenn man das Bedürfnis nach etwas Großem, Unendlichen hat, nach etwas, das einen zu Gott hinführt, so braucht man nicht weit zu gehen.

Wilhelm Busch

Ein Irrtum, welcher weit verbreitet und manchen Jüngling irreleitet, ist der, daß Liebe eine Sache, die immer viel Vergnügen mache.

Wenn es Silvester schneit, ist Neujahr nicht weit.

Wer je ein gründliches Erstaunen über die WeIt empfunden, will mehr. Er philosophiert - und was er auch sagen mag - er glaubt.

Wilhelm Raabe

Man muß in den Dreck hineingeschlagen haben, um zu wissen, wie weit er spritzt.

William Shakespeare

Liebe wechselt nicht mit Stunde oder Woche, weit reicht ihre Kraft bis zum letzten Tag.

Meine Mittel will ich so verwalten, daß wenig weit soll reichen.

Menschen deuten oft nach ihrer Weise die Dinge, weit entfernt vom wahren Sinn.

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