Zitate zum Thema "fesseln"
August Friedrich Ernst Langbein
Nur Feigen, die sich selbst verlassen, legt die Verzweiflung Fesseln an.
Friedrich Haug
Wer glücklich der Sirenentöne Bezaubernder Gefahr entgeht, Den fesselt die bescheidne Schöne. Wer ihrem Liebreiz widersteht, Den fesseln ihre Zaubertöne.
Friedrich von Schiller
Unaufhaltsam enteilet die Zeit. Sie sucht das Beständ'ge. Sei getreu, und du legst ew'ge Fesseln ihr an.
Honoré de Balzac
Einer der Witzbolde, die bei dergleichen von vielen Menschen besuchten Veranstaltungen nie fehlen, sagte, als er die Gräfin und ihren Kavalier eintreten sah, die Damen brächten ebensoviel Neugier auf, einen Mann anzuschauen, der seiner Leidenschaft treu bleibe, wie die Männer, eine hübsche Frau mustern, die zu fesseln schwierig sei.
Eine Frau in einem gewissen Alter, die einen Mann für immer fesseln will, vergöttert daher vor allen Dingen die Fehler, um jede Nebenbuhlerschaft zu vereiteln; denn eine Nebenbuhlerin findet sich nicht von vornherein in das Geheimnis dieser superfeinen Schmeichelei, an die sich ein Mann ziemlich schnell gewöhnt.
Johann Gottfried von Herder
Ohne Gelegenheit ist die Hand des Starken in Fesseln; nützet dem Löwen die Kraft, dem man die Klaue geraubt?
Johann Wilhelm Hey
Verstand und Witz kann leicht ergötzen, doch fesseln kann allein das Herz.
Martin Luther
Das Wort Gottes ist frei; es will nicht Fesseln dulden durch Vorschriften des Menschen.
Oscar Wilde
Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln - Leute, die alles wissen und Leute, die überhaupt nichts wissen.
Samuel Johnson
Die Fesseln der Gewohnheit sind zu leicht, als daß man sie spürte, bevor sie zu fest sind, um sie noch abzuschütteln.

