Zitate zum Thema "fassen"
Abraham a Santa Clara
Ein Vorsatz ist wie ein Aal: leichter zu fassen als zu halten.
August Graf von Platen
Wer wußte je das Leben recht zu fassen, wer hat die Hälfte nicht davon verloren im Traum, im Fieber, im Gespräch mit Toren, in Liebesqual, im leeren Zeitverprassen?
Christoph Martin Wieland
Wie verborgen und unzugangbar uns auch der höchste Regierer des Weltalls ist, so wissen wir doch genug von seiner Regierung, um ein unbeschränktes Vertrauen zu ihr zu fassen, und genug von seinen Gesetzen.
François Marie Voltaire
Die Worte sind für die Gedanken, was das Gold für die Diamanten ist: nötig, um sie zu fassen. Aber sie bedürfen ihrer wenig.
Friedrich Hölderlin
Nah ist und schwer zu fassen der Gott.
Friedrich Nietzsche
Die Folgen unserer Handlungen fassen uns am Schopfe, sehr gleichgültig dagegen, daß wir uns inzwischen gebessert haben.
Heinrich Heine
Große Natureindrücke müssen unsre Seele erweitern, ehe wir den ganzen großen Menschen fassen können.
Jean Paul
Da die Männer viel origineller sind, was kein Mädchen errät: so sind oft diese in der Ehe unglücklich, weil sie es nicht voraussehen und fassen.
Jean-Jacques Rousseau
Fassen sie Mut, seien Sie ein Mann, und seien Sie wieder Sie selbst.
Gott ist ewig, ohne Zweifel. Kann aber mein Geist die Idee der Ewigkeit fassen?
Johann Wolfgang von Goethe
Wärt ihr, Schwärmer, imstande, die Ideale zu fassen, O! so verehrtet ihr auch, wie sichs gebührt, die Natur.
Glücklicherweise kann der Mensch nur einen gewißen Grad des Unglücks fassen; was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder läßt ihn gleichgültig.
Sir Francis Bacon
Wir dürfen das Weltall nicht einengen, um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen, so daß es das Bild des Weltalls zu fassen vermag.
Victor Hugo
Musik bringt zum Ausdruck, was sich nicht in Worte fassen läßt und doch nicht still bleiben kann.
Wilhelm Busch
Der Zug ist eben abgelassen - Ich stehe da und kann's nicht fassen.

