Zitate zum Thema "entgegen"
Vergil
Weiche den Übeln nicht, geh mutiger ihnen entgegen.
Weiche nicht vor dem Unglück zurück, sondern tritt ihm noch mutiger entgegen.
Arthur Schopenhauer
Langeweile, aus Sicherheit und Überfluß geboren, steht dem irdischen Glück entgegen.
Georg Christoph Lichtenberg
Nichts setzt dem Fortschritt der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man doch nicht weiß. In diesen Fehler fallen gewöhnlich die schwärmerischsten Erfinder von Hypothesen.
Heinrich Heine
Ebenso wie Individuen gehen auch Institute ihrem Verderben entgegen, wenn sie von dem Prinzipe abtrünnig werden, dem sie ihre Entstehung und Blüte verdanken.
Honoré de Balzac
Keine Frau nimmt von einer anderen das Herz ihres Mannes entgegen; sie ist hundertmal glücklicher im Glauben, sie selber habe es zurückerobert.
Dafür brachten Ihm die einfachen Soldaten alle ein bißchen von dem Gefühl entgegen, das Kinder für eine gute Mutter empfinden; denn er verstand es, ihnen gegenüber nachsichtig und streng zugleich zu sein.
Alles hastet einem Ziel entgegen, alles trottet dem Reichtum nach.
Johann Gottfried von Herder
Liebe schwärmt auf allen Wegen, Treue wohnt für sich allein; Liebe kommt euch rasch entgegen, aufgesucht will Treue sein.
Johann Wolfgang von Goethe
Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.
Es ist klug und kühn, dem unvermeidlichen Übel entgegen zu gehn.
Die Vorsicht stellt der List sich klug entgegen.
Nun wurden wir abermals gewahr, daß man, anstatt sich der Weichlichkeit und phantastischen Vergnügungen hinzugeben, wohl eher Ursache habe, sich abzuhärten, um die unvermeidlichen Übel entweder zu ertragen oder ihnen entgegen zu wirken.
John Locke
Neue Meinungen sind immer verdächtig und man setzt ihnen Widerstand entgegen mit dem einzigen Grund, daß sie noch nicht Allgemeingut sind.
Theodor Fontane
Gib deinem Wunsch Maß und Grenze, und dir entgegen kommt das Ziel.
Wilhelm Busch
Die Freude flieht auf allen Wegen, der Ärger kommt uns gern entgegen.
Suche nicht apart zu scheinen, wandle auf betretnen Wegen. Meinst du, was die andern meinen, kommt man freundlich dir entgegen.

