Zitate zum Thema "kalt"
Alphonse Karr
Die Liebe gleicht der Suppe: die ersten Löffel sind zu heiß, die letzten zu kalt.
Friedrich Haug
Um warf der Kutscher einst den großen Friederich. Darob geriet vor Zorn der König außer sich. Hum! sprach der Kutscher kalt und überdacht: Und Sie? - Verloren Sie noch keine Schlacht?
Friedrich Nietzsche
Das Unrecht des Mächtigen, welches am meisten in der Geschichte empört, ist lange nicht so groß, wie es scheint. Schon die angeerbte Empfindung, ein höheres Wesen mit höheren Ansprüchen zu sein, macht ziemlich kalt und läßt das Gewissen ruhig.
Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: Ich, der Staat, bin das Volk.''
Friedrich von Schlegel
Denn gewiß ist es, das Männer von Natur bloß heiß oder kalt sind: Zur Wärme müssen sie erst gebildet werden. Aber die Frauen sind von Natur sinnlich und geistig warm und haben Sinn für Wärme jeder Art.
Honoré de Balzac
In ständiger Berührung mit Gewinnsucht wurde sein Herz kalt, eng und trocken.
Die köstliche Sprache der Übertreibung, die die Liebe ihre Opfer inmitten von Gluten lehrt, läßt sich nicht kalt schmieden.
Jean Paul
Die alten Menschen: wohl sind sie lange Schatten, und ihre Abendsonne liegt kalt auf der Erde, aber sie zeigen alle nach Morgen.
Johann Wolfgang von Goethe
Der kann sich manchen Wunsch gewähren, der kalt sich selbst und seinem Willen lebt; allein, wer andre wohl zu leiten strebt, muß fähig sein, viel zu entbehren.
Mark Twain
Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.

