Zitate zum Thema "verliert"

14. Dalai Lama

In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.

Aristoteles

Der König, der die Unterstützung seiner Bürger verliert, ist kein König mehr.

Laotse

Durch Leichtfertigkeit verliert man die Wurzeln, durch Unruhe die Übersicht.

Wer andere erkennt, ist gelehrt. Wer sich selbst erkennt, ist weise. Wer andere besiegt, hat Muskelkräfte. Wer sich selbst besiegt, ist stark. Wer zufrieden ist, ist reich. Wer seine Mitte nicht verliert, der dauert.

Phaedrus

Verdientermaßen verliert sein Eigentum derjenige, der fremdes Eigentum erstrebt.

Wer sich mit Unwürdigen vergleicht, verliert seinen guten Ruf.

Platon

Der Blick des Verstandes fängt an, scharf zu werden, wenn der Blick der Augen an Schärfe verliert.

Ramakrischna

Warum entarten Religionen? Das Regenwasser ist rein. Doch wenn es Dach und Gassen durchlaufen hat, die unsauber sind, so verliert es seine reine Klarheit.

Adolph Freiherr von Knigge

Wer nie geliebt hat, kann keinen Begriff haben von den seligen Freuden, die der Umgang unter Verliebten gewährt; wer zu oft mit seinem Herzen Tausch und Handel getrieben hat, verliert den Sinn dafür.

Auguste Brizeux

Alternde Frauen sollten bedenken, daß ein Apfel nichts von seinem Wohlgeschmack verliert, wenn ein paar Fältchen die Schale kräuseln.

François Duc de La Rochefoucauld

Oft verliert man sich nur deshalb nicht in einem Laster, weil man mehrere hat.

Friedrich Haug

Er schreibt nach Süd und West, er schreibt nach West und Ost, Ach, wenn er stirbt, wie viel verliert an ihm - die Post.

Friedrich Nietzsche

Man verliert immer durch den allzu vertraulichen Umgang mit Frauen und Freunden; und mitunter verliert man die Perle seines Lebens dabei.

Gerhart Hauptmann

Eine Sache gewinnt oder verliert durch den Mann, der sich für sie einsetzt, auch ein Gedanke und eine Meinung.

Gotthold Ephraim Lessing

Der Aberglaube, in dem wir aufwachsen, verliert, auch wenn wir ihn erkennen, darum doch seine Macht nicht über uns.

Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, hat keinen zu verlieren.

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der, der ziellos umherirrt.

Honoré de Balzac

Der Spieler, der neues Geld holen geht und dann an den Spieltisch zurückkehrt, verliert alles. Man muß sein Gold in der Tasche haben.

Immanuel Kant

Es könnte sein, daß die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert.

Jean Paul

Ein berühmter Mann verliert nicht, gewinnt vielmehr durch eine Lächerlichkeit, die man von ihm erzählt oder liest -; aber begeht er sie vor unsern Augen, so verliert er. Allein warum? Hier wirkt die Gegenwart zu mächtig, und der Mann, erscheinend darin, nur stückweise aufglänzt; hingegen in der Erzählung herrscht und glänzt die Idee des Ganzen über den Mann.

Jean-Jacques Rousseau

Der maßvolle Mensch aber kommt stets wieder auf seine alten Gepflogenheiten zurück und verliert auch in seinem Alter nicht den Geschmack an den Vergnügungen, die er als Kind liebte.

Johann Gottfried Seume

Wer keine Ungerechtigkeiten vertragen kann, gelangt selten zu Ansehen in der Gegenwart, und wer es kann, verliert den Charakter für die Zukunft.

Johann Wolfgang von Goethe

Der Alte verliert eins der größten Menschenrechte: Er wird nicht mehr von seinesgleichen beurteilt.

Wo der Anteil sich verliert, verliert sich auch das Gedächtnis.

Leo Tolstoi

Sowie sich der Mann der Frau nur nähert, verfällt er ihrem betäubenden Einfluß und verliert seinen klaren Verstand.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Die Frau verliert in der Liebe zu einem ausgezeichneten Manne das Bewußtsein ihres eigenen Wertes. Der Mann kommt erst recht zum Bewußtsein des seinen durch die Liebe einer edlen Frau.

Niccolò Machiavelli

Wer sich mit einem halben Sieg begnügt, handelt allzeit klug; denn immer verliert, wer einen Sieg bis zur Vernichtung des Gegners anstrebt.

Oscar Wilde

Das einzige Mittel, einen Mann zu ändern, besteht für die Frau darin, ihn so restlos zu langweilen, daß er jegliches Interesse am Leben verliert.

Otto Fürst von Bismarck

Alles in der Welt, was man in den Schrank stellt und nicht benutzt, das verliert an seiner Anwendbarkeit und seiner Brauchbarkeit.

Das ist der deutsche Nationalcharakter: Er will immer das Beste und verliert darüber das Gute.

In der Fraktion verliert der Volksvertreter den Blick für das Allgemeine.

Publius Cornelius Tacitus

Was man nicht beachtet, das verliert seine Kraft; worüber man zürnt, das scheint man dadurch als wahr anzuerkennen.

Raymond Radiguet

Wenn Bande noch nicht gefestigt sind, genügt es, den anderen einmal nicht zu treffen, und man verliert ihn aus dem Blick.

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