Zitate zum Thema "verlangt"

Albert Einstein

Politische Leidenschaft verlangt ihre Opfer.

Bertolt Brecht

Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.

Emil Gött

Eine fast widerliche Eigenschaft des Mannes ist, daß er mit schnellfertiger Verachtung vom Weibe all die Tugenden verlangt, die er selbst an sich ersehnt.

Fjodor Dostojewskij

Der Mensch verlangt nicht so sehr nach Gott als nach dem Wunder.

Franz Kafka

Wenn man einmal das Böse bei sich aufgenommen hat, verlangt es nicht mehr, daß man ihm glaube.

Friedrich Nietzsche

Man zieht der Kunst viel zu enge Schranken, wenn man verlangt, dass nur die geordnete, sittlich im Gleichgewicht schwebende Seele sich in ihr aussprechen dürfe.

Und wenn ihr nach Biographien verlangt, dann nicht nach jenen mit dem Refrain Herr So und So und seine Zeit, sondern nach solchen, auf deren Titelblatt es heißen müßte ein Kämpfer gegen seine Zeit.

Ein jeder hat seinen guten Tag, wo er sein höheres Selbst findet; und die wahre Humanität verlangt, jemanden nur nach diesem Zustande und nicht nach den Werktagen der Unfreiheit und Knechtung zu schätzen.

Merkt ihr nicht, daß, wenn ihr als Kranke nach der Kunst verlangt, ihr die Künstler krank macht?

Georg Christoph Lichtenberg

Es ist mit dem Witz wie mit der Musik, je mehr man hört, desto feinere Verhältnissse verlangt man.

Das Herz verlangt vom Verstand, der Verstand vom Herzen Glauben, und doch glauben beide nur an sich.

Gotthold Ephraim Lessing

Verlangt dein Kind ein Freier, Der wenig nach der Mitgift fragt; So denke, was das Sprichwort sagt: Sehr wohlfeil ist sehr teuer.

Heinrich Heine

Das Volk verlangt, daß die Schriftsteller seine Tagesleidenschaften mitfühlen, daß sie die Empfindungen seiner eigenen Brust entweder angenehm anregen oder verletzen: Das Volk will bewegt werden.

Die neue Zeit verlangt neue Besen. Nach jeder Revolution muß die bisherige Opposition abdanken; es geschehen sonst große Dummheiten. Wir habens erlebt.

Henry David Thoreau

Man hüte sich vor jeder Unternehmung, die neue Kleider statt einen neuen Menschen verlangt.

Henry Ford I.

Glück besteht darin, die Eigenschaften zu haben, die von der Zeit verlangt werden.

Honoré de Balzac

Selbst die unkomplizierteste Frau der Welt verlangt auch beim größten Mann etwas Schaumschlägerei; und die schönste Liebe gilt nichts, wenn sie ein roher Edelstein ist: sie bedarf der Aufmachung durch den Schliff und die Fassung.

Nichts verlangt im Leben mehr Vorsicht als die Dinge, die natürlich erscheinen; dem Ungewöhnlichen mißtraut man stets von selber.

Johann Gottfried von Herder

Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt.

Johann Wolfgang von Goethe

Auch das Leben verlangt ruhige Blätter im Kranz.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche. Ein hochmütiger Mensch schreibt es sich zu.

Mark Twain

Je weniger Ahnung jemand hat, desto mehr Spektakel macht er und ein desto höheres Gehalt verlangt er.

Moritz Heimann

Was verlangt der Genius von uns? Daß wir Berge ersteigen, die er nur erfliegen kann! Aber das ist zuviel verlangt.

Nicolas-Sébastien de Chamfort

Man muß verstehen, die Dummheiten zu begehen, die unser Charakter von uns verlangt.

Oscar Wilde

Denkst Du wirklich, es ist Schwäche, einer Versuchung nachzugeben? Es gibt furchtbare Versuchungen, denen zu unterliegen Kraft verlangt. Kraft und Mut. Sein ganzes Leben in einem einzigen Moment aufs Spiel zu setzen, alles in einem Wurf zu wagen - das ist keine Schwäche.

Wenn ein Mann genau das tut, was eine Frau von ihm verlangt, hält sie nicht sehr viel von ihm.

Rainer Maria Rilke

Unsäglich Schweres wird von mir verlangt. Aber die Mächte, die mich so verpflichten, sind auch bereit, mich langsam aufzurichten, so oft mein Herz behängt mit den Gewichten der Demut, hoch in ihren Händen hangt.

Robert Louis Stevenson

Müßiggehen verlangt ein starkes Selbstbewußtsein.

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