Zitate zum Thema "übel"
Walther von der Vogelweide
Das die Männer übel sind - Die Frauen sind schuld daran; es ist leider so.
Adolph Freiherr von Knigge
Du wirst übel anlaufen, wenn du nach deiner Empfindung eine Theaternymphe tadelst, deren Gebrülle grade zu der Zeit in der feinen Welt für Götterstimme gilt.
Christian Friedrich Hebbel
Ich werde nie zum Frühling sagen: Verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt! Oder zum Herbst: Nehmen Sie es ja nicht übel, aber dieser Apfel ist nur zur Hälfte rot.
Friedrich Nietzsche
Verwandte eines Selbstmörders rechnen es ihm übel an, daß er nicht aus Rücksicht auf ihren Ruf am Leben geblieben ist.
Friedrich von Logau
Die Wohltat übel angewandt, wird Übeltat gar wohl genannt.
Gottfried Keller
Wenn schlechte Leute zanken, riecht's übel um sie her; doch wenn sie sich versöhnen, so stinkt es noch viel mehr.
Honoré de Balzac
Er hatte sich ihr gegenüber übel benommen; er hatte ihr nichts hinterlassen als die Augen zum Weinen, das Haus, um darin zu leben, und das Recht, mit keinem Unglücklichen Mitleid zu haben, da sie, wie sie zu sagen pflegte, alles durchgemacht hatte, was man nur durchmachen könnte.
Da haben sie das Leben, wie es tatsächlich ist. Es ist schwerlich schöner als eine Küche; überall riecht es übel, und man muß sich die Hände schmutzig machen, wenn man was Gutes essen will; man muß es nur verstehen, sie sich wieder reinzuwaschen: darin besteht die ganze Moral unseres Zeitalters.
Jean Paul
Der Mensch nimmt es schon übel, wenn man ihm überhaupt etwas übelnimmt.
Johann Wolfgang von Goethe
Das Publikum beklagt sich lieber unaufhörlich, übel bedient worden zu sein, als daß es sich bemühte, besser bedient zu werden.
Man ist sehr übel dran, daß man den Ärzten nicht recht vertraut und doch ohne sie sich gar nicht zu helfen weiß.
Louise von François
Die Bescheidenheit ist wie die Enthaltsamkeit: Man würde wohl gerne mehr essen, fürchtet aber, daß es einem übel bekommt.
Peter Hille
Vorurteil! Das Wort ist nicht übel, wollte nur das Urteil nachkommen.

