Zitate zum Thema "gewalt"

Aristoteles

Also steht die Tugend und ebenso auch das Laster in unserer Gewalt. Denn wo das Tun in unserer Gewalt ist, da ist es auch das Lassen, und wo das Nein, da auch das Ja. Wenn also das Tun des Guten in unserer Gewalt steht, dann auch das Unterlassen des Bösen; und wenn das Unterlassen des Guten in unserer Gewalt steht, dann auch das Tun des Bösen.

Herodot

Wo Klugheit gilt, da schafft Gewalt nichts.

Hrabanus Maurus

Die Seelen werden zueinander geführt und voneinander gerissen mit der Gewalt von Sternenbahnen.

Laotse

Der Gewalt auszuweichen ist Stärke.

Wo Heere zogen, wachsen Disteln und Dornen. Nach Kriegen kommen stets Hungerjahre. Doch der Weise ist auf Entscheidung aus, aber er entscheidet fern der Gewalt.

Leonardo da Vinci

Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren.

Keine Gewalt hat Dauer.

Wo die Liebe beginnt, hört die Gewalt auf. Liebe siegt über alles.

Ovid

Der Tropfen höhlt den Stein - nicht durch Gewalt, sondern durch stetiges Fallen.

Adelbert von Chamisso

Es sind Gewalt und List nur dies Geschlecht; was will, was soll, was heißet denn das Recht? Hast du die Macht, du hast das Recht auf Erden.

Albert Einstein

Sobald der Glaube an die Allmacht physischer Gewalt das Leben einer Nation beherrscht, emanzipiert sich diese Kraft, wird zum Selbstzweck und wird mächtiger als jene Männer, die sie als Werkzeug benützen wollen.

Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalt und die leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg; ich möchte mich lieber in Stücke schlagen lassen, als mich an einem so elenden Tun beteiligen!

Anatole France

Der Fortschritt hat keinen fürchterlicheren Feind als die Gewalt.

Baruch de Spinoza

Jeder hat so viel Recht, wie er Gewalt hat.

Bertolt Brecht

Der starke Mann ist stärker ohne Gewalt.

Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht, und es helfen nur Menschen, wo Menschen sind.

Denis Diderot

Durch Vernunft, nicht aber durch Gewalt soll man die Menschen zur Wahrheit führen.

Ernst Freiherr von Feuchtersleben

Wenn wir zürnen, hat unser Gegner sein Ziel erreicht: wir sind in seiner Gewalt.

Fjodor Dostojewskij

Ohne Liebe ist nichts zu erreichen, es sei denn mit Gewalt.

Friedrich Nietzsche

Bei einem Todesfall braucht man zumeist Trostgründe, nicht sowohl um die Gewalt des Schmerzes zu lindern, als um zu entschuldigen, daß man sich so leicht getröstet fühlt.

Der Trommelwirbel besaß bis jetzt die überzeugendste Beredsamkeit. Und so lange die Könige diesen in der Gewalt haben, sind sie immer noch die besten Redner und Volksaufwiegler.

Friedrich von Schiller

Schrecklich immer auch in gerechter Sache ist Gewalt.

Gewalt gegen Gewalt lehne ich ab.

Georg Christoph Lichtenberg

Unsere Theologen wollen mit Gewalt aus der Bibel ein Buch machen, worin kein Menschenverstand ist.

George Washington

Regierung ist nicht Vernunft, nicht Beredsamkeit - sondern Gewalt.

Gotthold Ephraim Lessing

Die Gabe zu beten, ist nicht immer in unserer Gewalt. Dem Himmel ist beten wollen auch beten.

Was Gewalt heißt ist nichts. Verführung ist die wahre Gewalt.

Heinrich Heine

Seitdem es nicht mehr Sitte ist, einen Degen an der Seite zu tragen, ist es durchaus nötig, daß man Witz im Kopfe habe. Vor dem Übermut des Reichtums und der Gewalt schützt euch nichts - als der Tod und die Satire.

Hermann Hesse

Weich ist stärker als hart, Wasser ist stärker als Fels, Liebe ist stärker als Gewalt.

Honoré de Balzac

Eugène befand sich in der Gewalt jener tauben Wut, die einen jungen Menschen dahin bringt, tiefer und tiefer in einen Abgrund hinabzusteigen, in den er sich in der Hoffnung gewagt hat, einen glücklichen Ausgang zu finden.

Vielleicht bemerken wir zu spät die Folgen, die durch das Sinken der väterlichen Autorität entstehen. Diese Autorität, die früher erst mit dem Tod des Vaters endete, bildete das einzige menschliche Tribunal, vor das die familiären Vergehen gehörten, und nur bei schwerwiegenden Fällen griff die königliche Gewalt ein.

Jean de La Fontaine

Durch Sanftmut wirst du mehr gewinnen als durch Gewalt und Ungestüm.

Johann Wolfgang von Goethe

Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet.

Wer aus Charakter oder Maxime beharrlich verneint, hat eine größere Gewalt, als man denkt.

Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt! Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt.

Joseph Joubert

Am leichtesten erträgt man noch die Gewalt, die man eines Tages selbst auszuüben hofft.

Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt

Stimmungen entstehen oft aus Ursachen, über welche der Mensch nur wenig Gewalt hat, aber sie nehmen zu und werden der inneren Gemütsruhe immer verderblicher, wenn man sich in ihnen gehen läßt.

Leo Tolstoi

Die Anarchisten sind völlig im Recht, nur nicht in der Frage der Gewalt. Eine erstaunliche Geistesverwirrung.

Wie können die Anarchisten nur die Schädlichkeit der Gewalt nicht erkennen?

Luc Marquis de Vauvenargues

Höchste Kunst ist, ohne Gewalt zu herrschen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Die größte Gewalt über einen Mann hat die Frau, die sich ihm zwar versagt, ihn aber in dem Glauben zu erhalten weiß, daß sie seine Liebe erwidere.

Die Kraft verleiht Gewalt, die Liebe leiht Macht.

Oliver Goldsmith

Liebe wird durch List gewonnen und nicht durch offene Gewalt.

Papst Johannes XXIII.

Dem Gewissen von Menschen Gewalt antun heißt sie schwer verletzen, ihrer Würde den schmerzhaftesten Schlag versetzen. Es ist in gewissem Sinn schlimmer, als sie zu töten.

Samuel Smiles

Die Gewalt besitzt nicht halb so viel Macht wie die Milde.

Thomas Hobbes

Furcht vor einer unsichtbaren Gewalt, die vom Geist erdichtet oder auf Grund öffentlich zugelassener Erzählungen eingebildet ist, ist Religion, sind sie nicht zugelassen, Aberglaube.

Wilhelm Busch

So hat es sich von je gefügt, daß Edelmut Gewalt erliegt.

Mit Gewalt ins Himmelreich: Durch Wollen, nicht durch Grübeln.

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