Zitate zum Thema "frauen"
Aristoteles
Der Mensch hat auch im Verhältnis zu seiner Größe am meisten Gehirn, und die Männer wiederum mehr als die Frauen.
Christine
Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich.
Ich liebe die Männer nicht weil es Männer sind, sondern weil es keine Frauen sind.
Euripides
Tausend Frauen wiegt das Leben eines einzigen Mannes auf.
Fénelon
Es ist ausgemacht, daß die schlechte Erziehung der Frauen viel mehr Unheil anrichtet als die der Männer.
Freidank
Wie vertraut ein Mann mit Frauen sei, es bleibt viel Fremdes doch dabei.
Hildegard von Bingen
Manche Männer sind, wenn sie ohne Frauen bleiben, ruhmlos wie ein Tag, der keine Sonne hatte.
Molière
Den Frauen, kurz gesagt, ist jeder Zwang verhaßt, - Drum ist's gewagt, wenn man mit Argwohn sie verfolgt und gar versucht, sie einzusperren.
Ich liebe die gelehrten Frauen nicht.
Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.
Ovid
Die Frauen kommen, um zu sehen; sie kommen aber auch, um selbst gesehen zu werden.
Stendhal
Anständige Frauen haben eine Scheu vor Heftigkeiten und Unberechenbarkeiten, die indessen zum Wesen der Leidenschaft gehören; aber auch wo kein Ungestüm ihr Schamgefühl verletzt, setzen sie sich zur Wehr.
Dieselben Tröpfe, die kraft der Vorzüge ihres Geschlechts mehr als die Frauen zu verstehen meinen, hätten völlig ausgespielt, wenn die Frauen auf den Einfall kämen, irgend etwas zu lernen.
Teresa von Avila
Ich werfe unserer Zeit vor, daß sie starke und zu allem Guten begabte Geister zurückstößt, nur weil es sich um Frauen handelt.
Walther von der Vogelweide
Das die Männer übel sind - Die Frauen sind schuld daran; es ist leider so.
Abu Hamid Muhammed al- Ghazzali
Ihr Männer, begegnet euren Frauen nicht wie wilde Tiere, die über einander herfallen, sondern laßt einen Botschafter zwischen euch vermitteln: Zärtlichkeiten und schöne Worte.
Adolph Freiherr von Knigge
Das Gefühl der Schutzbedürftigkeit und die Überzeugung, daß der Mann ein Wesen sein müsse, das fähig ist, diesen Schutz zu verleihn, ist von der Natur auch den Frauen eingepflanzt, die Stärke und Entschlossenheit genug haben, sich selbst zu schützen.
Albert Chevalier
Frauen sind die Chamäleons der Liebe. Wir Männer sind für sie nur die Farbe, der sie sich jeweils anpassen.
Alexandre Dumas d.J.
Frauen inspirieren uns zu großen Dingen - und hindern uns dann, sie auszuführen.
Frauen verzeihen eher, daß man ihre Liebe verletzt als ihr Selbstgefühl.
Alphonse de Lamartine
Frauen, ihr Engel der Erde! Des Himmels lieblichste Schöpfung! Ihr seid der einzige Strahl, der unser Leben erhellt.
Ambrose Bierce
Die Maus ist ein Tier, dessen Pfad mit in Ohnmacht fallenden Frauen übersät ist.
Eine Kirche ist ein Gebäude, wo der Pfarrer Gott verehrt und die Frauen den Pfarrer.
Frauen würden noch reizender sein, wenn man in ihre Arme fallen könnte, ohne in ihre Hände zu fallen.
Junggeselle: ein Mann, den die Frauen noch ausprobieren.
Anatole France
Eine Frau muß wählen: mit einem Mann, der bei den Frauen beliebt, ist sie nicht sicher; mit einem Mann, der bei den Frauen unbeliebt, ist sie nicht glücklich.
Nur Frauen und Männer wissen, wie gern sich die Männer belügen lassen.
Anton Tschechow
Am liebsten erinnern sich die Frauen an die Männer, mit denen sie lachen konnten.
Frauen neigen dazu, aus dem Allgemeinen die hervorstechende, ins Auge fallende Einzelheit herauszugreifen.
Männer werden ohne Frauen dumm, und Frauen welken ohne Männer.
Arthur Schnitzler
Die Frauen vermögen andere Menschen nur durch das Medium der Liebe oder das der Entfernung zu sehen und zu begreifen.
Es gibt Frauen, die etwas Elementareres sind als die Erde.
Nicht das Geld imponiert den Frauen, sondern nur, daß wir sie manchmal damit kaufen können.
Nichts gibt Frauen eine königlichere Haltung als das Bewußtsein, daß sie ihr Alter besiegt haben.
Arthur Schopenhauer
Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt.
Ohne die Frauen würde der Anfang unseres Lebens der Hilfe, die Mitte des Genusses, das Ende des Trostes entbehren.
August Strindberg
Frauen verwechseln ihre Halluzinationen so leicht mit der Wirklichkeit.
Auguste Brizeux
Alternde Frauen sollten bedenken, daß ein Apfel nichts von seinem Wohlgeschmack verliert, wenn ein paar Fältchen die Schale kräuseln.
Auguste Renoir
Ich liebe Bilder, die in mir den Wunsch erwecken, in ihnen herumzuspazieren, wenn es Landschaften sind, oder sie zu liebkosen, wenn es Frauen sind.
Carl Hilty
Der Hochzeitstag ist der entscheidendste Tag im Leben, nicht nur der Frauen.
Charles de Baudelaire
Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben, die auch wissen, wie man ohne Frauen auskommt.
Charles de Montesquieu
Bei jungen Frauen ersetzt die Schönheit den Geist, bei alten der Geist die Schönheit.
Die Frauen sind falsch. Das rührt von ihrer Abhängigkeit her. Je stärker die Abhängigkeit, desto größer die Falschheit. Es ist damit wie mit den Zöllen: Je mehr man sie erhöht, um so mehr wächst der Schmuggel.
Charles Fourier
Kann man auch nur eine Spur Gerechtigkeit in dem Los erblicken, das die Frauen getroffen hat?
Charlotte Perkins Gilman
Während junge Männer davon träumen, was sie erreichen und gewinnen wollen, träumen junge Frauen davon, wen sie erreichen und gewinnen wollen.
Christian Fürchtegott Gellert
Die Männer träumen, wenn sie schlafen. Die Frauen träumen, wenn sie nicht schlafen können.
Denis Diderot
Überhaupt ist das Symbol der Frauen das der Apokalypse, und auf ihrer Stirn steht geschrieben: Mysterium.
Während wir in den Büchern lesen, lesen die Frauen im großen Buch der Welt. So befähigt sie gerade ihre Unwissenheit, die Wahrheit ohne Zögern aufzunehmen.
Eduard von Hartmann
Die Frauen sind die Hauptträger der religiösen Überlieferung, die treuen Hüter der Sitte wie der Unsitte, die fanatischen Verteidiger der ererbten Vorurteile und Mißbräuche.
Eleonora Duse
Frauen sind im Unglück weiser als Männer, weil sie Übung darin haben.
Ohne Frauen geht es nicht, das hat sogar Gott einsehen müssen.
Manchmal beschleicht mich der böse Verdacht, Frauen seien die besseren Menschen als Männer.
François Duc de La Rochefoucauld
Der Geist der Frauen stärkt eher ihren Leichtsinn als ihre Vernunft.
Liebe ist das einzige Mittel, die Gunst der Frauen zu erlangen, die für Geld nicht zu haben sind.
Es gibt wenig Frauen, deren Wert ihre Schönheit überdauert.
Liebende Frauen verzeihen eher große Zudringlichkeiten als kleine Treulosigkeiten.
Bei den ersten Liebschaften lieben die Frauen den Geliebten; bei den späteren lieben sie die Liebe.
Die Zurückhaltung der Frauen ist ein Anstrich und eine Schminke ihrer Schönheit.
Das Alter ist die Hölle der Frauen.
Es gibt wenig anständige Frauen, die nicht ihrer Anständigkeit müde wären.
Die meisten anständigen Frauen sind wie verborgene Schätze, die nur in Sicherheit sind, weil man nicht nach ihnen sucht.
François Marie Voltaire
Man muß zugeben, das Gott die Frauen nur erschaffen hat, um die Männer milde und zugänglich zu stimmen.
Wir armen Frauen brauchen die Führung eines Mannes.
Glaubt ihr allen Ernstes, es gebe irgendwo ein Wesen, das immerfort dafür sorgt, daß alle bösen Frauen und alle perversen Männer, die allenthalben unsere kleine Welt be- und entvölkern, bestraft werden?
Francis de Croisset
Die häßlichen Frauen altern besser als die hübschen, denn sie gehen vom Schatten in die Dunkelheit.
Frank Wedekind
Man soll die Männer so nehmen, wie sie sind, und die Frauen, wie sie sein möchten.
Franklin P. Jones
Alle Frauen sollten wissen, wie man auf Kinder aufpaßt. Die meisten von Ihnen werden eines Tages einen Ehemann haben.
Franz Kafka
Er ist wie der Kampf mit Frauen, der im Bett endet.
Friedrich Nietzsche
Die vornehmen Frauen denken, daß eine Sache gar nicht da ist, wenn es nicht möglich ist, von ihr in der Gesellschaft zu sprechen.
Einige Männer haben über die Entführung ihrer Frauen geseufzt, die meisten darüber, daß niemand sie ihnen entführen wollte.
Frauen können recht gut mit einem Manne Freundschaft schließen; aber um diese aufrecht zu erhalten - dazu muß wohl eine kleine physische Antipathie mithelfen.
Man verliert immer durch den allzu vertraulichen Umgang mit Frauen und Freunden; und mitunter verliert man die Perle seines Lebens dabei.
Die Frauen wollen dienen und haben darin ihr Glück: und der Freigeist will nicht bedient sein und hat darin sein Glück.
Die Frauen intrigieren im Stillen immer gegen die höhere Seele ihrer Männer; sie wollen dieselbe um ihre Zukunft, zu Gunsten einer schmerzlosen, behaglichen Gegenwart, betrügen.
Die sinnlichsten Männer sind es, welche vor den Frauen fliehn und den Leib martern müssen.
Allen rechten Frauen geht Wissenschaft wider die Scham. Es ist ihnen dabei zu Mute, als ob man damit ihnen unter die Haut, - schlimmer noch! unter Kleid und Putz gucken wolle.
Friedrich von Schiller
Es steht und fällt ein Volk mit seinen Frauen.
Frauen richtet mir nie des Mannes einzelne Taten, aber über den Mann sprechet das richtende Wort.
Ehret die Frauen! Sie flechten und weben himmlische Rosen ins irdische Leben.
Friedrich von Schlegel
Denn gewiß ist es, das Männer von Natur bloß heiß oder kalt sind: Zur Wärme müssen sie erst gebildet werden. Aber die Frauen sind von Natur sinnlich und geistig warm und haben Sinn für Wärme jeder Art.
Die Frauen müssen wohl prüde bleiben, solange Männer sentimental, dumm und schlecht genug sind, ewige Unschuld und Mangel an Bildung von ihnen zu fordern.
Die Frauen werden in der Poesie ebenso ungerecht behandelt wie im Leben.
Nicht die Bestimmung der Frauen, sondern ihre Natur und Lage ist häuslich.
George Eliot
Ich zweifle keinen Augenblick daran, daß Frauen dumm sind. Schließlich hat der Allmächtige sie den Männern zum Ebenbild erschaffen.
Georges Courteline
Die Frauen sind solche Lügnerinnen, daß man selbst das Gegenteil von dem, was sie sagen, nicht glauben kann.
Germaine Madame de Staël
Doch hängt die Tugend der Frauen mit nur wenigen Ausnahmen vom Benehmen der Männer ab.
Natur und Gesellschaft machen die Frauen aufs Innigste mit den Leiden vertraut, und niemand kann leugnen, wie mir scheint, daß sie in unserem Zeitalter im Allgemeinen besser sind als die Männer.
Grover Cleveland
Vernünftige und verantwortungsbewusste Frauen wollen kein Wahlrecht.
Gustave Flaubert
Frauen mißtrauen den Männern im allgemeinen zu sehr und im besonderen zu wenig.
Heinrich Heine
Die Männer sind große Narren. Die größeren Narren sind aber diejenigen Männer, welche ihre Frauen nicht lieben, da sie doch für dieselben Ausgaben machen müssen und sich für dasselbe Geld ein zärtliches Gefühl verschaffen könnten.
Honoré de Balzac
Die Reifröcke wurden übernommen. Ein halbes Jahrhundert lang hat diese Mode die Frauen Europas tyrannisiert.
Und zudem hatten wir mit der Feststellung begonnen, daß es auf Erden nichts Dümmeres gebe als den Geburtsschein; daß gewisse vierzigjährige Frauen jünger seien als gewisse zwanzigjährige und daß letztlich die Frauen tatsächlich nur das Alter hätten, das sie dem Anschein nach haben.
Die Frauen besitzen untereinander ein so bewundernswürdig taktvolles Schicklichkeitsgefühl, eine so intime Verbindung oder ein so lebhaftes Bedürfnis nach Gemütsbewegungen, daß sie stets das Eis bei solchen Gelegenheiten zu brechen wissen.
Wenn sich bisweilen auf ihren Gesicht noch ein düsterer Ausdruck zeigte, so schien er nur die Fähigkeit zu bezeugen, die gewisse Frauen besitzen, in ihrer Seele die erregtesten Empfindungen zu verbergen, und jede Verstellungskunst, die sie anmutig lächeln läßt, während sie über den Untergang ihres Opfers nachsinnen.
Wie alle leidenschaftlichen Geister vertraute sie auf ihren Stern oder auf die instinktive Geschicklichkeit, die die Frauen selten verläßt und ihnen im letzten Augenblick den rechten Weg weist.
Wenn nicht auch eine hoffnungslose Liebe noch Freude bergen würde, was sollte dann aus uns armen Frauen werden?
Zum größten Ärger der Frauen war ihre Toilette untadelig, und alle beneideten sie um den Schnitt ihres Kleides, um die Form des Oberteils, dessen Wirkung von allen der genialen Begabung einer unbekannten Schneiderin zugeschrieben wurde; denn die Frauen wollen lieber an eine kundige Ausstaffierung als an Anmut und Vollkommenheit derer glauben, die dazu geboren sind, sie zu tragen.
Die Frauen besitzen ein unnachahmliches Talent, ihre Gefühle auszudrücken, ohne sich allzu lebhafter Worte zu bedienen; ihre Redegewandtheit beruht hauptsächlich im Betonen, in der Geste, in Haltung und Blick.
Wenigstens in Italien ist in dieser Hinsicht alles ganz anders. Dort sind die Frauen noch Raubtiere, gefährliche Sirenen, frei von Vernunft, keiner Logik unterworfen als der ihrer Neigungen, ihrer Begierden; man muß vor ihnen auf der Hut sein wie vor Tigern...
Nur in einem gewissen Alter können gewisse erlesene Frauen ihrer Haltung eine Sprache geben.
Die Frauen legen Wert darauf geehrt zu werden, und sie müssen Wert darauf legen; denn ohne Achtung sind sie nichts mehr. Daher ist Achtung die erste Empfindung, die sie von der Liebe verlangen.
Die Frauen sind, was die Liebe betrifft, auf drei Mittel beschränkt: Erstens stellen sie unsere Leidenschaft als etwas Fragwürdiges hin und bestreiten uns das Vermögen, zu lieben, wie sie selber lieben. Alsdann stellen sie sich als tief unglücklich hin, um unsere natürliche Großherzigkeit oder unsere Eitelkeit zu reizen. Und letztlich haben sie die Manie der Jungfräulichkeit!
Man sollte in der Liebe nie mißtrauisch gegen üble Gedanken sein, weil sie überaus heilsam sind; die Frauen erliegen lediglich dem Angriff durch die Tugend.
Ich weiß nicht, welcher Macht sich die Frauen bedienen, um ihren Willen durchzusetzen; denn trotz ihrer offenbaren Schwäche tragen sie stets den Sieg davon.
Wenn eine Kränkung öffentlich ist, so vergißt eine Frau sie gern, denn sie hat Gelegenheit, sich groß zu zeigen, sie ist in ihrer Milde eine Frau; geheime Kränkungen dagegen verzeihen Frauen niemals, weil sie weder Feigheiten noch Tugenden noch heimliche Liebe lieben.
Liegt in der Schamhaftigkeit, die sich eines Mannes bemächtigt, wenn er liebt, nicht auch stets etwas Beschämung? Und bildet seine Kleinheit nicht gerade den Stolz der Frauen?
Bleibt ein Männerverlangen denn je ein Geheimnis? Besitzen die Frauen denn nicht alle ein angeborenes Wissen um bestimmte Veränderungen des Gesichtsausdruckes?
Männer und Frauen können, ohne sich dadurch zu entehren, von mehreren Leidenschaften ergriffen werden, denn es ist so natürlich, dem Glück zuzustreben, aber es gibt nur eine einzige Liebe im Leben.
Die Frauen lieben jene Männer, welche sich selber zu Paschas ernennen, von Löwen und Scharfrichtern begleitet zu sein scheinen und in einem Gepränge von Schrecken einherschreiten, ganz besonders. Dadurch entsteht bei diesen Männern eine Sicherheit des Handelns, ein Bewußtsein der Macht, ein Stolz des Blickes und ein Löwengewissen, welche für die Frauen den Kampftypus verwirklichen, den sie alle erträumen.
Die beste Diskretion ist die, welche geschickte Frauen anwenden, wenn sie ihre Ehemänner hinters Licht führen wollen. Sie besteht darin, eine Frau zu kompromittieren, an der uns nichts liegt, oder die wir nicht lieben, oder die wir nicht haben, um die Ehre derjenigen zu bewahren, die wir genug lieben, um sie zu achten. Das ist es, was ich die Schutzfrau nenne.
Sie ist aus einem Land, wo die Frauen keine Menschen sind, sondern Dinge, mit denen man tut, was man will, die man verkauft, die man kauft, die man tötet, kurz deren man sich für seine Launen bedient, wie ihr euch hier eurer Möbel bedient.
Eine Frau ist für ihren Gatten stets alt und mißfällig, aber stets strahlend, elegant und geputzt für den andern, für den Nebenbuhler aller Ehegatten, für die Gesellschaft, welche alle Frauen verleumdet und verlästert.
Die Frauen wähnen sich im Besitz des Rechtes, uns bisweilen kleine Lügen zu sagen. Gefallen sie sich gar nicht oft darin, Freuden, die sie uns zu machen beabsichtigen, vor uns zu verheimlichen?
Frauen besitzen im höchsten Grad die Fähigkeit, Gedanken aus dem Mienenspiel abzulesen.
Alle Frauen, selbst die einfältigsten, wissen eine List zu gebrauchen, um zu ihren Zweck zu gelangen.
In jeder Lebenslage haben die Frauen mehr Grund zum Kummer als der Mann und mehr zu leiden als er.
Frauen befinden sich manchmal in Verlegenheiten, die sie ihren Männern nicht sagen wollen.
Das Herz einer Frau von fünfundzwanzig Jahren ist sowenig noch das Herz eines achtzehnjährigen Mädchens wie das Herz einer Frau von vierzig das einer Frau von dreißig ist. Im Leben der Frauen gibt es vier Altersstufen. Jedes Alter erschafft eine neue Frau.
Männer können durch ihre Beständigkeit ermüden, Frauen niemals.
Frauen haben eine Vorliebe dafür, Wunder zu vollbringen, Felsen zu zertrümmern und Charaktere zum Schmelzen zu bringen, die anmuten, als seien sie aus Erz.
Die Toilette wurde plötzlich für sie, was sie für alle Frauen ist: ein beständiges Zurschautragen der geheimsten Gedanken, eine Sprache, ein Symbol.
Nur wenige Frauen eilen nur um ihrer selbst willen zu den Seidenhändlern, den Modistinnen, den ersten Schneidern. Wenn sie alt sind, lassen sie es sich nicht mehr einfallen, sich zu schmücken.
Nur wenige Frauen kennen sich in den Mißlichkeiten des Daseins der meisten Männer aus, die sich alle eine Stellung schaffen, ihren Ruhm aufrechterhalten, ihr Vermögen auf eine solide Basis stellen müssen.
Die Frauen fordern genausoviel wie sie schenken.
Sie hatte mit ihm eine jener niedlichen Streitereien um Nichtigkeiten auszufechten, auf denen die Frauen ganze Gebirge zu errichten verstehen.
Die Frauen gestatten es ihrem Liebhaber nicht, von einem Piedestal herabzusteigen. Einem Gott wird auch die geringste Schwäche nicht verziehen.
Wohlerzogene Ehemänner kommen ihren Frauen nicht mit Fragen.
Alle Liebenden treiben ihr Spiel; aber nicht alle Frauen sind in der glücklichen Lage, das Leben so zu sehen, wie es ist.
Wären wir Männer, die wir zwanzig Jahre lang tausend Dummheiten begangen haben, nicht albern, wenn wir verlangten, daß ihr Frauen kein einziges Mal in euerem Leben etwas Unvernünftiges tätet?
Frauen verstehen sich weit besser darauf ein Vermögen zu vernaschen, als es zu schaffen.
Ihr Frauen seid niemals schuld an dem, was ihr falsch macht: es liegt immer an uns Männern.
Einige Frauen warten mit dem endgültigen Urteil über sie, bis Monsieur de Listomere Pair von Frankreich geworden und sie sechsunddreißig ist, denn das ist das Alter, in dem die meisten Frauen sich gewahr werden, daß sie Opfer der gesellschaftlichen Spielregeln sind.
Man muß älter als fünfundzwanzig sein, um nicht zu erröten, wenn man es erlebt, daß einem die Dummheit einer Treue vorgeworfen wird, über die die Frauen spotten, um nicht zu zeigen, wie neidisch sie darauf sind.
Frauen weinen wegen jeder Kleinigkeit.
Machen sie sich nie einen Spaß daraus, den 13 zu stören, die Eintracht der Familien und das Glück von Frauen zugrunde zu richten, die glücklich sind. Ich, meine Liebe habe sie gespielt, diese gefährliche Rolle. Mein Gott, ja, um eines Triumphs der Eigenliebe willen mordet man zuweilen arme, tugendhafte Geschöpfe; denn, Liebste, es gibt tatsächlich tugendhafte Frauen, und man zieht sich tödlichen Haß zu.
Für viele Männer ist der Tanz eine Daseinsform; sie meinen, durch die Entfaltung der Geschmeidigkeit des Körpers könnten sie auf das Herz der Frauen kräftiger wirken als durch den Geist.
Der Pole, sagen wir es noch einmal zu seinem Ruhm, ist im allgemeinen den Frauen gegenüber schwach; er ist so sehr von Zärtlichkeit für sie erfüllt, daß er sich ihr in Polen unterordnet.
Frauen sehen nun mal alles oder nichts, je nach ihren Seelenzustand: ihr einziges Leitlicht ist die Liebe.
Das Glück ist das Poetische bei den Frauen, wie die Kleidung ihre Schminke ist.
Sie haben einzig Durst nach einem bestimmten Wasser aus einem bestimmten Brunnen, der oft recht trübe ist; um davon zu trinken, würden sie ihre Frauen, ihre Kinder verkaufen. Für die einen ist dieser Brunnen das Spiel, die Börse, eine Gemälde- oder Insektensammlung, die Musik; für die anderen ist es eine Frau, die ihnen mit selbstbereiteten Leckerbissen aufwarten kann.
Es gibt Frauen, die nur Männer lieben, die bereits von einer anderen erwählt worden sind, gerade wie es arme Bürgerfrauen gibt, die da hoffen, wenn sie unsere Hüte tragen, hätten sie auch unsere Umgangsformen.
Auch wir Frauen haben unsere Schlachten durchzukämpfen.
Nichts gefällt den Frauen mehr, als mit dergleichen süßen Worten überflutet zu werden. Auch die frömmste lauscht ihnen, auch wenn sie nichts darauf erwidern darf.
Es liegt in der Natur der Frauen, das Unmögliche durch das Mögliche zu beweisen und Tatsachen durch Hoffnungen zunichte zu machen.