Zitate zum Thema "halt"
Ada Christen
Jede Frau, die ihren engen Kreis verlassen, die herbes Schicksal, tolle Laune, heißes Fühlen, ein starker Geist aus ihren Grenzen trieb, die findet nirgends mehr einen Halt.
Angelus Silesius
Halt an, wo läufst du hin, der Himmel ist in dir: Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.
Franz Kafka
Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein.
Franziska Gräfin zu Reventlow
Auf einmal in einem ganzen Wirbel drin von Aventüren. Ach, wie ist es gut, wenn einem der moralische Halt so gänzlich fehlt.
Friedrich Rückert
Was du sprichst, das halt. Gebrochenes Versprechen ist gesprochenes Verbrechen.
Heinrich Heine
Für den Kommunismus ist es ein unberechenbar günstiger Umstand, daß der Feind, den er bekämpft, bei all seiner Macht dennoch in sich selber keinen moralischen Halt besitzt.
Honoré de Balzac
In dem Augenblick, da Geld in die Tasche eines Studenten gleitet, richtet sich in ihm eine imaginäre Wirbelsäule auf, die ihm Halt verleiht.
Johann Nepomuk Nestroy
Ja, lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch.
Johann Wolfgang von Goethe
Traue nicht dem Wasserboden! Halt auf deiner Höhe stand!
Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt
Der Glückliche bedarf des Glaubens, um nicht übermütig zu werden, der Nichtglückliche aber als Halt und der Unglückliche, um nicht zu erliegen.
Martin Luther
Halt dich nur an Christum. Außer Christus gibt es keine Erkenntnis Gottes.
Simon Dach
Ein andrer halt' auf Geld und Gut; ich liebe Kunst und freien Mut.
Wilhelm Busch
Es ist halt schön, wenn wir die Freunde kommen sehn. Schön ist es ferner, wenn sie bleiben und sich mit uns die Zeit vertreiben. Doch wenn sie schließlich wieder gehen, ist's auch recht schön.
So du nachts zur Schenke gehst und heimwärts nicht recht fest stehst, dann halt ein Hündlein dir zumeist, was weder vorn noch hinten beißt.

