Zitate zum Thema "natur"
14. Dalai Lama
Unsere gemeinsame Mutter Natur zeigt ihren Kindern immer deutlicher, daß ihr der Geduldsfaden gerissen ist.
Aristoteles
Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
Ferner ist das männliche Wesen dem schwächeren weiblichen von Natur überlegen und daher jenes das herrschende, dieses das dienende.
Alles, was uns von Natur zuteil wird, das tragen wir zuerst potentiell in uns, und erst später aktualisieren wir es, wie man an den sinnlichen Wahrnehmungen sehen kann.
Es geht nicht an, sich zugleich körperlich und geistig anzustrengen. Es liegt nämlich in der Natur dieser beiden Anstrengungen, daß sie entgegengesetzt wirken: Die körperliche Arbeit beeinträchtigt die geistige Arbeit und diese die körperliche Leistungsfähigkeit.
Aurelius Augustinus
Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen.
Christine
Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich.
Epikur von Samos
Die Träume haben keine göttliche Natur und keine zukunftverkündende Kraft, sondern sie entstehen gemäß dem Einfallen der Bilder.
Die Armut, die ihr Maß hat am Endziel der Natur, ist ein großer Reichtum. Der Reichtum, der keine Grenze hat, ist eine große Armut.
Die Natur ist schwach gegenüber dem Übel, nicht gegenüber dem Guten; denn die Lustempfindungen bewahren die Natur, die Schmerzen lösen sie auf
Manche wollten berühmt und angesehen werden und meinen, sich auf diese Weise die Sicherheit vor den Menschen verschaffen zu können. Ist nun das Leben solcher Menschen tatsächlich sicher geworden, so haben sie das naturgemäße Gut erlangt. Ist es aber nicht sicher geworden, so besitzen sie nicht, wonach sie ursprünglich der Natur entsprechend strebten.
Wenn die gesamte Lust sich verdichtete nach Raum und Zeit und in der gesamten Zusammensetzung vorhanden wäre oder doch in den hauptsächlichsten Teilen der Natur, dann würden die Lustempfindungen niemals voneinander verschieden sein.
Friedrich II., der Große
Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken, ist das seltenste Geschenk der Natur!
Man muß seine Feinde kennen. Ihre Verbündeten und die Natur ihres Landes, um einen Feldzug planen zu können.
Heraklit
Das Denken ist der größte Vorzug, und die Weisheit besteht darin, die Wahrheit zu sagen und nach der Natur zu handeln, auf sie hinhörend.
Hildegard von Bingen
Der Mensch hat nicht die Macht, von Gott zu sprechen wie von der menschlichen Natur des Menschen und wie von der Farbe eines von Menschenhand geschaffenen Werkes.
Hippokrates
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
Juvenal
Niemals sagt die Natur das eine, die Weisheit das andere.
Konfuzius
Die Natur der Menschen läßt sie einander nah sein, doch die Gebräuche halten sie voneinander fern.
Marc Aurel
Die Unzufriedenheit über irgendein Geschehnis ist schon ein Abfall von der Natur, die in ihren Teilen das Wesen der Einzeldinge in sich faßt.
Novalis
Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.
Ovid
Da der Mensch von Natur aus Vernunft besitzt, ist die Kunst kein Gegensatz von Natur, sondern Vollendung der Natur.
Platon
Denn häufig sind diese beiden, die Natur und das Gesetz, in Widerspruch.
Jemand mit einer ruhigen, glücklichen Natur wird kaum unter dem Druck des Alters zu leiden haben.
Plutarch
Nachlässigkeit richtet selbst vorzügliche Anlagen der Natur zugrunde.
Properz
Wie die Natur sie gegeben hat, so ist jede Schönheit richtig.
Sallust
Es ist der Adel der menschlichen Natur, das Leben nicht im Schweigen an sich vorbeigehen zu lassen.
Thomas von Aquin
Jedes Wesen liebt von Natur auf seine Weise Gott mehr als sich selbst.
Adalbert Stifter
Die Natur hat ihr Antlitz geändert, seit Menschen in ihr umhergehen, so wie sie eben sind.
Adolph Freiherr von Knigge
In unsern von Vorurteilen so säuberlich gereinigten, aufgeklärten Zeiten werden manche Empfindungen, welche Mutter Natur uns eingeprägt hat, wegräsoniert.
Der Umgang mit Kindern hat für einen verständigen Mann unendlich viel Interesse. Hier sieht er das Buch der Natur in unverfälschter Ausgabe aufgeschlagen.
Das Gefühl der Schutzbedürftigkeit und die Überzeugung, daß der Mann ein Wesen sein müsse, das fähig ist, diesen Schutz zu verleihn, ist von der Natur auch den Frauen eingepflanzt, die Stärke und Entschlossenheit genug haben, sich selbst zu schützen.
Alexander Herzen
Nur die Natur tut Großes umsonst.
Anatole France
Es liegt in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unvernünftig zu handeln.
Während der Mensch von der Natur abhängt, hängt sie wiederum von ihm ab. Sie hat ihn gestaltet, und er gestaltet sie um.
Anselm Feuerbach
Der Fehler ist die Reaktion der Natur gegen die steife Regel der Moral.
Antoine de Rivarol
Wer das Alphabet erschaffen hat, hat uns den Faden unserer Gedanken und den Schlüssel der Natur in die Hand gegeben.
Arthur Schopenhauer
Zwischen Männern ist von Natur bloß Gleichgültigkeit; aber zwischen Weibern ist schon von Natur Feindschaft.
Der Natur liegt bloß unser Dasein, nicht unser Wohlsein am Herzen.
Mit den Mädchen hat es die Natur auf Das, was man im dramaturgischen Sinne, einen Knalleffekt nennt, abgesehen, indem sie dieselben, auf wenige Jahre, mit überreichlicher Schönheit, Reiz und Fülle ausstattet.
August Graf von Platen
Erzieht nur, bildet unverdrossen, es spielt Natur euch allen den Possen!
Baruch de Spinoza
Alle Dinge geschehen aus Notwendigkeit. Es gibt in der Natur kein Gutes und kein Schlechtes.
Gott handelt nur nach den Gesetzen seiner Natur und von niemandem gezwungen.
Bertolt Brecht
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.
Blaise Pascal
Es ist erstaunlich, daß noch nie ein kanonischer Autor sich der Natur bedient hat, um Gott zu beweisen.
Charles Darwin
Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.
Christian Fürchtegott Gellert
Wen die Natur zu der Gefahr bestimmt, dem hat sie auch den Mut zu der Gefahr gegeben.
Christian Friedrich Hebbel
Wenn man etwas recht gründlich haßt, ohne zu wissen warum, so kann man überzeugt sein, daß man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat.
Der Mensch kann die Natur nicht erreichen, nur übertreffen; er ist entweder über ihr oder unter ihr. Der Mensch sollte sich immer als ein Experiment der Natur betrachten.
Christian Morgenstern
Der Mensch ist ein Exemplar der beispiellosen Geduld der Natur.
Christoph August Tiedge
Es ist der Mensch, der in dem Menschen handelt; im Tiere waltet die Natur.
Christoph Martin Wieland
Die Stimme der Natur läßt sich nicht überschreien.
Die Natur hat einem jeden Menschen die besondere Anlage zu dem, was er sein soll, gegeben, und der Zusammenhang der Dinge setzt ihn in Umstände, die der Entwicklung derselben mehr oder weniger günstig sind: Aber ihre Ausbildung und Vollendung hat sie ihm selbst anvertraut.
Denis Diderot
Wenn wir die Natur beobachten, stellen wir fest, daß sie die Seele des Menschen in seinen Körper wie in einem weiträumigen Palast untergebracht hat - allerdings nicht immer in den schönsten Quartieren.
Ernst Freiherr von Feuchtersleben
Die Natur des Geistes ist so geartet, daß uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.
Die Natur übt ein heimlicheres Gericht; leise und langmütig, aber unentrinnbar.
François Marie Voltaire
Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat.
Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten abzulenken, während die Natur sich selbst hilft.
Franz Grillparzer
Wir Ärzte sind Nachtreter der Natur, und unsere Herrin geht auf dunklen Pfaden.
Franz Kafka
Es gibt Fragen, über die wir nicht hinwegkommen könnten, wenn wir nicht von Natur aus von ihnen befreit wären.
Friedrich Haug
Das Von erwarben euch Verdienste nur - Mir gab es die Natur.
Friedrich Heinrich Jacobi
Echte Natur ist niemals, Affektiertheit hingegen überall lächerlich.
Friedrich Nietzsche
Ein großer Sieg ist eine große Gefahr. Die menschliche Natur erträgt ihn schwerer als eine Niederlage.
Wir sind so gern in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
Was ist die Eitelkeit des eitelsten Menschen gegen die Eitelkeit, welche der Bescheidenste besitzt, in Hinsicht darauf, daß er sich in der Natur und Welt als Mensch fühlt.
Wir sprechen von Natur und vergessen uns dabei: wir selber sind Natur, quand même -. Folglich ist Natur etwas ganz anderes als das, was wir beim Nennen ihres Namens empfinden.
Alles, was meiner Art ist, in Natur und Geschichte, redet zu mir, lobt mich, treibt mich vorwärts, tröstet mich. Das andere höre ich nicht oder vergesse es gleich. Wir sind stets nur in unserer Gesellschaft.
Ein Volk ist der Umschweif der Natur, um zu sechs, sieben großen Männern zu kommen. - Ja: und um dann um sie herum zu kommen.
Kommen ihnen zärtliche Regungen, so meinen die Dichter immer, die Natur selber sei in sie verliebt.
Friedrich von Schiller
Kunst ist die rechte Hand der Natur!
Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur.
Freude trinken alle Wesen an den Brüsten der Natur, alle Guten, alle Bösen folgen ihrer Rosenspur.
Aber hat Natur uns viel entzogen, war die Kunst uns freundlich doch gewogen, unser Herz erwarmt an ihrem Licht.
Der Schein soll nie die Wirklichkeit erreichen, und siegt Natur, so muß die Kunst entweichen.
Aber jugendlich immer, in immer veränderter Schöne, ehrst du, fromme Natur, züchtig das alte Gesetz.
Ungleich verteilt sind des Lebens Güter unter der Menschen flücht'gem Geschlecht, aber die Natur, sie ist ewig gerecht.
Schöne Welt wo bist du? Kehre wieder, holdes Blütenalter der Natur!
Auf der Berge freien Höhen, in der Mittagsonne Schein, an des warmen Strahles Kräften zeugt Natur den goldnen Wein.
Für ein liebend Herz ist die gemeine Natur zu eng.
Wo die Natur aus ihren Grenzen wanket, das irret alle Wissenschaft.
Anmut ist eine Schönheit, die nicht von der Natur gegeben, sondern von dem Subjekte selbst hervorgebracht wird.
Kinder der verjüngten Sonne, Blumen der geschmückten Flur, euch erzog die Lust und Wonne, ja, euch liebte die Natur.
Vor dem Glauben gilt keine Stimme der Natur.
Friedrich von Schlegel
Denn gewiß ist es, das Männer von Natur bloß heiß oder kalt sind: Zur Wärme müssen sie erst gebildet werden. Aber die Frauen sind von Natur sinnlich und geistig warm und haben Sinn für Wärme jeder Art.
Nicht die Bestimmung der Frauen, sondern ihre Natur und Lage ist häuslich.
Schön ist, was an die Natur erinnert, und also das Gefühl der unendlichen Lebensfülle anregt.
Wer die Natur nicht durch die Liebe kennenlernt, der wird sie nie kennenlernen.
Georg Christoph Lichtenberg
Hätte die Natur nicht gewollt, daß der Kopf den Forderungen des Unterleibs Gehör geben sollte, was hätte sie nötig gehabt, den Kopf an einen Unterleib anzuschließen.
Die Natur hat die Frauenzimmer so geschaffen, daß sie nicht nach Prinzipien, sondern nach Empfindungen handeln sollen.
Fett ist weder Geist noch Körper, sondern bloß, was die müde Natur liegenläßt.
Georg Forster
Die Natur, die weniger stiefmütterlich ist, als ihre Verleumder sie schildern, legt oft in ihre Kargheit selbst den Sporn, der neue Anstrengung hervorruft und die Geistesanlagen entwickelt.
Gerhart Hauptmann
Gerade der schöpferische Mensch wird immer auf die Natur zurückgreifen, um menschliche Formen durch neues Leben zu füllen oder zu sprengen.
Germaine Madame de Staël
Natur und Gesellschaft machen die Frauen aufs Innigste mit den Leiden vertraut, und niemand kann leugnen, wie mir scheint, daß sie in unserem Zeitalter im Allgemeinen besser sind als die Männer.
Gotthold Ephraim Lessing
Kunst und Natur Sei auf der Bühne eines nur; Wenn Kunst sich in Natur verwandelt, Dann hat Natur mit Kunst gehandelt.
Gustave Flaubert
Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr da sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben.
Die Dummheit ist etwas unerschütterliches; nichts vermag sie anzugreifen, ohne an ihr zu zerbrechen. Sie ist von der Natur des Granits, hart und widerstandsfähig.
Hans Christian Andersen
Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.
Heinrich Heine
Der Deutsche ist von Natur servil, und die Sache des Volks ist nie die populäre Sache in Deutschland.
Der Enthusiasmus der Deutschen hatte etwas Erschreckendes für mich, das mit einem gewissen träumerischen Hochmut, der in meiner Natur liegt, schlecht zusammenpaßte.
Die Natur war sehr bescheiden, als sie ihn schuf ihn, den Unbescheidensten.
Die Natur wollte wissen, wie sie aussieht, und sie erschuf Goethe.
In der Kunst bin ich Supernaturalist. Ich glaube, daß der Künstler nicht alle seine Typen in der Natur auffinden kann, sondern daß ihm die bedeutendsten Typen, als eingeborene Symbolik eingeborener Ideen, gleichsam in der Seele geoffenbart werden.
Keine Eigentümer schuf die Natur, denn taschenlos, ohne Taschen in den Pelzen, kommen wir zur Welt.
Heinrich von Kleist
Wenn die Unwissenheit unsre Einfalt, unsre Unschuld und alle Genüsse der friedlichen Natur sichert, so öffnet die dagegen allen Greueln des Aberglaubens die Tore.
Henry Charles Carey
Je mehr Menschen, desto mehr wächst ihre Kraft, Forderungen an die Schatzkammer der Natur zu stellen.
Henry David Thoreau
Die Natur paßt sich ebenso gut unserer Schwäche wie unserer Stärke an.
Hermann Hesse
Von den vielen Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern sich aus eigenem Geiste erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die größte.
Geduld ist das Schwerste und das Einzige, was zu lernen sich lohnt. Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede, alles Gedeihen und Schöne in der Welt beruht auf Geduld, braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen.
Honoré de Balzac
Physiologen und gründliche Beobachter der menschlichen Natur können einem, vielleicht zu unserem größten Erstaunen, sagen, daß in den Familien Launen, Charaktere, Geist und Genie in ganz genau den großen Intervallen wiederkehren wie das, was als erbliche Krankheiten bezeichnet wird. Auf diese Weise überspringt das Talent, wie die Gicht, bisweilen zwei Generationen.
Der Spötter ist stets oberflächlich und folglich ein grausames Geschöpf; der Narr bedenkt nicht, daß die Gesellschaft selbst zum großen Teil das Lächerliche geschaffen hat, das er belacht, denn die Natur erschuf nur die Lebewesen, die Dummen und Hansnarren aber verdanken wir dem sozialen Staat.
Hat die sittliche Natur wie die physische nicht ihre Strudel und Abgründe, in die die starken Charaktere, ihr Leben aufs Spiel setzend, gern hineinstürzen, wie ein Spieler sein Vermögen aufs Spiel setzt?
Eine der stärksten Waffen des Mannes ist die schreckliche Macht, eine Frau, deren von Natur bewegliche Phantasie über eine Verfolgung erschrickt oder beleidigt ist, zu veranlassen, daß sie sich mit ihm beschäftigt.
Wenn uns am Ufersaum der Wasser unfehlbar Schwermut überkommt, bewirkt ein anderes Gesetz unserer eindrucksfähigen Natur, daß im Gebirge unsere Gefühle sich läutern; die Liebesleidenschaft gewinnt dort an Tiefe, was sie an Stürmischkeit einzubüßen scheint.
Aus nichts kommt nichts, oder für nichts wird nichts gegeben: das ist eins der gerechtesten Gesetze der geistig-seelischen und der physischen Natur.
Alle Männer haben die Sinne ihres Geschlechts; aber dem, der auch dessen Seele hat und eben dadurch alle Forderungen unserer Natur befriedigt, deren melodische Harmonie einzig unter dem Druck der Gefühle aufwogt, dem begegnet man nicht zweimal im Dasein.
Jede überlegene Natur weist in der Form leichte Unvollkommenheiten auf, die zu etwas unwiderstehlich Anziehendem werden, Lichtpunkte, aus denen entgegengesetzte Gefühle schimmern, an denen die Blicke haften bleiben. Eine vollkommene Harmonie kündet von der Kälte gemischter Organismen.
Wenn die Kinder anfangen zu sehen, so lächeln sie; wenn das junge Mädchen das Gefühlsleben in der Natur erkennt, lächelt es, wie es als Kind lächelte.
Die großen Künstler sind Wesen, die, wie Napoleon einmal gesagt hat, willkürlich die Verbindung aufheben, die die Natur zwischen den Sinnen und dem Denken geschaffen hat.
Es liegt in der Natur unserer Geistesbeschaffenheit, daß wir die Wirkungen betrachten, ehe wir die Ursachen analysieren.
Es verbleibt und bloß das einzige wahre Gefühl, das die Natur unserem Innern verliehen hat: der Instinkt der Selbsterhaltung.
Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, demjenigen alles aufzubürden, der aus wahrer Demut, aus Schwäche oder aus Gleichgültigkeit alles trägt. Schätzen wir alle es nicht, auf Kosten eines anderen, auf Kosten von irgend etwas anderem unsere eigene Stärke zu beweisen?
Er will nun mal irgend einen Erben haben, eine Dummheit, die in der menschlichen Natur begründet liegt.
Es liegt in der Natur der Frauen, das Unmögliche durch das Mögliche zu beweisen und Tatsachen durch Hoffnungen zunichte zu machen.
Geistige Beweglichkeit und eine anmutige Unterhaltungsgabe sind ein Geschenk der Natur oder die Frucht einer Erziehung, die von der Wiege an eingesetzt hat.
Die tiefgründigsten Kenner aller Laster und Tugenden der menschlichen Natur sind diejenigen, die sie ehrlich an sich selbst studiert haben.
Die Schönheit ist zweifelsohne die Signatur des Meisters auf das Werk, in das er seine Seele gelegt, es ist die göttliche Natur, die sich offenbart; und sie dort zu sehen, wo sie nicht ist, sie durch die Macht eines verzauberten Blicks zu schaffen, ist das nicht der höchste Ausdruck der Liebe?
Nichts ist für einen von Natur aus schüchternen Menschen schon so peinlich, als der Gegenstand neugieriger Beobachtung zu sein; geschieht dies aber mit den Augen des Hasses, so verwandelt sich das Leid in ein unerträgliches Martyrium.
Die Dummheit hat zwei Daseinsformen: sie schweigt oder sie spricht. Die stumme Dummheit ist zu ertragen, doch die Dummheit Rogrons war gesprächiger Natur.
Reine Herzen werden mehr noch durch feine Unterschiede beleidigt als durch schroffe Gegensätze: Ein Kind versteht das Böse noch nicht, doch es weiß, wenn das Gefühl für das Schöne, das die Natur ihm eingegeben hat, verletzt wird.
Die Menschen, die Gesellschaft, der Zufall, die Natur, Gott, so glaube ich, verkaufen uns die Liebe um den Preis der grausamsten Qualen.
Immanuel Kant
Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit.
Durch das Genie gibt die Natur der Kunst die Regel.
Es kommt nicht auf das an, was die Natur aus dem Menschen, sondern was dieser aus sich selber macht.
Wir können allgemein sagen, es mag die Natur- oder Kunstschönheit betreffen: schön ist das, was in der bloßen Beurteilung gefällt.
Jean Le Rond d' Alembert
Die Mathematik ist ein Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf, um uns in diesem Jammertal zu trösten und zu unterhalten.
Jean Paul
Frauenfeindschaft: Aber warum sprechen Männer dieses Wort so oft aus über Wesen, denen sie den ersten Dank des Lebens schuldig sind, und die von der Natur selbst geopfert werden, damit Leben nach Leben erscheine?
Ein froher Sinn ist wie der Frühling. Er öffnet die Blüten der menschlichen Natur.
Jean-Jacques Rousseau
Zurück zur Natur.
Überdies ist es nach der Ordnung der Natur, daß die Frau dem Mann gehorche.
Die soziale Ordnung kommt nicht von der Natur. Sie begründet sich auf Verträge.
Die unveränderliche Ordnung der Natur zeigt das höchste Wesen am besten.
Johann Gottfried von Herder
Alles ist in der Natur verbunden: Ein Zustand strebt zum andern und bereitet ihn vor.
Johann Heinrich Pestalozzi
Früher oder später, aber gewiß immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist.