Zitate zum Thema "immerfort"
François Marie Voltaire
Glaubt ihr allen Ernstes, es gebe irgendwo ein Wesen, das immerfort dafür sorgt, daß alle bösen Frauen und alle perversen Männer, die allenthalben unsere kleine Welt be- und entvölkern, bestraft werden?
Honoré de Balzac
Es ist verdrießlich, immerfort zu begehren und stets unbefriedigt zu bleiben.
Frauen sind stets wahr, selbst inmitten ihrer größten Falschheiten, weil sie immerfort einer natürlichen Gefühlsregung folgen.
Johann Wolfgang von Goethe
Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat, deswegen muß man das Wahre unermüdlich in Worten wiederholen.
Jeder Mensch findet sich von den frühesten Momenten seines Lebens an, erst unbewußt, dann halb, endlich ganz bewußt, immerfort bedingt.
Denn es muß sich in der Weltgeschichte immerfort wiederholen, daß ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigendes durch auftauchende Neuerungen gedrängt, geschoben, verrückt und, wo nicht vertilgt, doch in den engsten Raum eingepfercht werde.
Möge das Studium der griechischen und römischen Literatur immerfort die Basis der höheren Bildung bleiben!
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals die Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie zu Tisch setzen.
Rainer Maria Rilke
Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommenden Winter atmen wir Abschied.

