Zitate zum Thema "launen"
Adolph Freiherr von Knigge
Alte Vettern und Tanten, besonders unverheiratete, pflegen so gern zu hofmeistern, ihre podagrischen und hysterischen Launen an ihren erwachsenen Nichten und Neffen auszulassen und diese zu behandeln, als liefen sie noch im Rollwägelchen herum.
Blaise Pascal
Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinen Sonnenschein in meinem Inneren.
François Duc de La Rochefoucauld
Die Launen unseres Gemüts sind noch seltsamer als die des Schicksals.
Hannah More
In der Einsamkeit müssen wir unsere Gedanken überwachen, in der Familie unsere Launen und in Gesellschaft unsere Zungen.
Henry David Thoreau
So wie am Himmel ein paar Wolken stehen müssen, so braucht das Gemüt ein paar Launen.
Honoré de Balzac
Physiologen und gründliche Beobachter der menschlichen Natur können einem, vielleicht zu unserem größten Erstaunen, sagen, daß in den Familien Launen, Charaktere, Geist und Genie in ganz genau den großen Intervallen wiederkehren wie das, was als erbliche Krankheiten bezeichnet wird. Auf diese Weise überspringt das Talent, wie die Gicht, bisweilen zwei Generationen.
Sie ist aus einem Land, wo die Frauen keine Menschen sind, sondern Dinge, mit denen man tut, was man will, die man verkauft, die man kauft, die man tötet, kurz deren man sich für seine Launen bedient, wie ihr euch hier eurer Möbel bedient.
Sich unseren Launen beugen, sie erraten, Lust im Schmerz finden, uns die Meinung der Welt opfern, die Selbstachtung, sogar die Religion, und alle diese Opfer nur als Weihrauchkörner betrachten, die zu Ehren des Idols verbrannt werden, das ist Liebe.
Trotzdem machte Adam bei der Ankunft an der Porte Maillot sich die Vorrechte der Genesenden zunutze, dessen Launen befriedigt werden müssen.
Die Eitelkeit ist immer das Ich. Unsere Launen verlangen Zeit, materielle Mittel oder Pflege.
Kranke haben oft so absonderliche Launen! Sie sind wie Kinder; sie wissen nicht, was sie wollen. - Vielleicht wissen sie, wie die Kinder, ganz genau, was sie wollen.
Fast alle jungen Menschen sind einem anscheinend unerklärlichen Gesetz unterworfen, das indessen seinen Grund in ihrer Jugend hat und der Art Wut, mit der sie sich jedem Vergnügen in die Arme werfen. Mögen sie arm sein oder reich: Nie haben sie Geld für die Notwendigkeiten des Lebens, während sie zur Befriedigung ihrer Launen stets welches auftreiben.
Der Überlegene spielt ein paar kleine Tugendszenen, dann befriedigt er unter dem Beifallklatschen des Parketts von Dummköpfen alle seine Launen.
Luc Marquis de Vauvenargues
Der Verstand schützt uns nicht vor Launen.

