Zitate zum Thema "lob"
Epiktet
Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun.
Epikur von Samos
Wenn ich als Naturforscher offen reden soll, so möchte ich lieber wie ein Orakel allen Menschen das zuträgliche verkündigen, ohne daß auch nur einer es verstünde, als den gangbaren Meinungen zustimmen und dabei das massenhafte Lob der Leute ernten.
Das Lob der anderen muß von selbst folgen. Wir müssen uns nur mit unserer eigenen Heilung befassen.
Plutarch
Wer mit Lob geizt, beweist, daß er arm an Verdienst ist.
Charles Caleb Colton
Erwarte kein Lob ohne Neid, bevor du tot bist!
François Duc de La Rochefoucauld
Lob ablehnen heißt: zweimal gelobt sein wollen.
Man weist ein Lob zurück in dem Wunsch, nochmals gelobt zu werden.
Bescheidenheit, die Lob abzulehnen scheint, ist in Wahrheit nur ein Verlangen, raffiniertes Lob zu bekommen.
Friedrich Nietzsche
Wir sind alle nicht das, als was wir nach den Zuständen erscheinen, für die wir allein Bewußtsein und Worte - und folglich Lob und Tadel-haben.
Die einen werden durch großes Lob schamhaft, die anderen frech.
Gotthold Ephraim Lessing
Man lobt den Künstler dann erst recht wenn man über sein Werk sein Lob vergißt.
Honoré de Balzac
Wenn er ein ausschweifender Mensch wäre, liebes Kind, würde er den Wein vertragen haben wie alle übrigen. Seine Trunkenheit gereicht ihm zum Lob.
Jean Paul
Anfangs verträgt der Autor Lob mit Tadel vermischt. Dann hat er das Lob so oft gehört, daß er ein neues fordert und liebt; und so soll immer mehr vom Tadel aufgehoben werden, bis er gar keinen mehr leidet.
Die Eitelkeit besteht nicht in der Kleidung, oft kaum im Handeln, sondern in der ewigen unmerklichen Stellung jedes Worts, damit es höheres Lob abwerfe.
Den berühmten Mann freuet kein anderes Lob weiter als ein größeres.
Übertriebner Tadel schadet Guten mehr als übertriebnes Lob.
Manche Menschen macht man durch die größten Wohltaten nicht so warm als durch das kleinste Lob.
Kein Autor hört so gern das Lob eines fremden Autors als der, der ihn nachahmt.
Man beruft sich immer auf die Nachwelt, als ob sie nicht oft ebensoviel Lob nähme als gäbe.
Johann Albrecht Bengel
Wider Zweifel und ärgerliche Gedanken ist das Lob Gottes ein bewährtes Mittel. Finsternis kann nicht anders als durch Licht überwunden werden.
John Gay
Neid ist eine Art Lob.
Marcus Tullis Cicero
Man verdient kein Lob für Ehrlichkeit, wenn niemand versucht, einen zu bestechen.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Magst den Tadel noch so fein, noch so zart bereiten, weckt er Widerstreiten. Lob darf ganz geschmacklos sein. Hocherfreut und munter schlucken sie's runter.
Robert Schumann
Nur dem nützt das Lob, der den Tadel zu schätzen versteht.
Sigmund Freud
Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.
Theodor Fontane
Nichts ist schrecklicher als totes Lob; ein verständiger und liebevoller Tadel ist das beste.
Thomas Fuller
Lob macht dich besser, wenn du gut bist, und schlechter, wenn du schlecht bist.
Lob macht gute Menschen besser und schlechte schlechter.
Wilhelm Liebknecht
Der Tadel des Feindes ist das schönste Lob, die Verleumdungen des Feindes die schmeichelhafteste Anerkennung.

