Zitate zum Thema "einer"

Aristoteles

Wieviele Dispute hätten zu einer Randbemerkung zusammengefaßt werden können, wenn die Disputanten gewagt hätten, ihre Begriffe klar zu definieren.

Aurelius Augustinus

Ich fühle, es gibt nichts, das den Geist des Mannes so sehr von seiner sicheren Höhe stürzt wie die Schmeicheleien einer Frau und jene körperlichen Berührungen, ohne die man eine Frau nicht haben kann.

Epikur von Samos

Wenn ich als Naturforscher offen reden soll, so möchte ich lieber wie ein Orakel allen Menschen das zuträgliche verkündigen, ohne daß auch nur einer es verstünde, als den gangbaren Meinungen zustimmen und dabei das massenhafte Lob der Leute ernten.

Einfältig ist es, von den Göttern zu erbitten, was einer sich selber hinlänglich beschaffen kann.

Bei einer wissenschaftlichen Diskussion hat der Unterliegende mehr Nutzen, sofern er etwas dazulernt.

Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.

Erasmus von Rotterdam

Sei dessen eingedenk, daß zwischen einem Verrückten und einem, der vor Zorn rast, kein größerer Unterschied ist, als zwischen einer vorübergehenden und einer dauernden Tollheit.

Wer den Kern aus einer Nuß essen will, soll die Nuß zerbrechen.

Euripides

Noch nie war einer glücklich, welcher Unrecht tat.

Horaz

Einer, der stets die alten Zeiten lobt.

Juan de la Cruz

Wie einer, der den Karren bergaufwärts schiebt, so ist zu Gott unterwegs, wer seine Sorgen nicht abschüttelt und sein Streben nicht mäßigt.

Wenn du dich auch nicht fürchtest, allein zu fallen, wieso maßest du dir an, allein aufzustehen? Schau: Zwei zusammen können mehr als einer allein.

Konfuzius

Selbst einer großen Armee kann man den Führer rauben, aber nicht einmal einem einfachen Mann seinen Willen.

Leonardo da Vinci

Wer sich in einer Streitfrage auf die Autorität beruft, gebraucht nicht die Vernunft, sondern eher das Gedächtnis.

Li Yü

Was ist an einer Frau das Vollkommene? Es ist die Anmut.

Marc Aurel

Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst; denn das heißt, ein neues Leben beginnen.

Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdrießlichen oder einen traurigen in einer glücklichen? Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute haben gefährliche.

Mohammed

Wer alle seine Sorgen zu einer einzigen macht, dem nimmt Gott die Sorge um die Welt ab. Wenn einer aber seine Sorgen zerfetzt, dann kümmert sich Gott nicht darum, in welchen Tale der Welt er umkommt.

Molière

Schließlich gibt es nichts Schöneres, als über den Widerstand einer schönen Frau zu triumphieren.

Ovid

Doch oft hat sich einer wirklich verliebt, der es zuvor nur vorgetäuscht hatte.

Paracelsus

Wie könnte einer Feind der Frau sein - sie sei, wie sie wolle? Mit ihren Früchten wird die Welt bevölkert, darum läßt Gott sie lange leben, auch wenn sie noch so garstig wäre.

Platon

Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.

Jemand mit einer ruhigen, glücklichen Natur wird kaum unter dem Druck des Alters zu leiden haben.

Plutarch

Der Edle sieht bei einer Gabe auf die Gesinnung des Gebers, nicht auf den Wert der Gabe.

Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nie von äußeren Dingen, sondern der Mensch bringt aus seinem Inneren, wie aus einer Quelle, Zufriedenheit in sein Leben.

Sokrates

Je weniger einer braucht, desto mehr nähert er sich den Göttern, die gar nichts brauchen.

Richtige Meinung ist also keine schlechtere Führerin zur richtigen Ausführung einer Handlung als die Erkenntnis.

Stendhal

Die Macht einer Frau wird an dem Maß des Unglücks gemessen, das sie über ihren Geliebten verhängen kann.

Je höher gestimmt die Seele einer Frau, desto fürchterlicher ihre Ausbrüche.

Thomas von Aquin

Erschaffen kommt nur einer unendlichen Macht zu.

Adolph Freiherr von Knigge

Ohne Begeisterung, welche die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie Großes zustande gebracht.

Jedes zu große Übergewicht von einer Seite stört die Freundschaft.

Freunde, die uns in der Not nicht verlassen, sind äußerst selten. Sei du einer dieser seltnen Freunde.

Huldige nicht mehrern Frauenzimmern zu gleicher Zeit, an demselben Orte, auf einerlei Weise, wenn es Dir darum zu tun ist, Zuneigung oder Vorzug von einer einzelnen zu erlangen.

Zwei Damen, die Forderungen und Ansprüche von einerlei Art machen, sei es nun von seiten der Schönheit, Gelehrsamkeit oder sonst, stimmen in einer Gesellschaft nicht gut zusammen; doch werden sie noch zuweilen miteinander fertig; kommt aber die dritte hinzu, dann hat der böse Feind sein Spiel.

Nichts kann abgeschmackter sein, als wenn Leute, die einer ausländischen Sprache nicht mächtig sind, alle Gelegenheit aufsuchen, mit fremden Zungen zu reden.

Al Capone

Mit einem freundlichen Wort und einer Kanone kannst du mehr erreichen als mit einem freundlichen Wort alleine.

Albert Einstein

Ich persönlich empfinde den Höchstgrad des Glücksgefühls bei großen Kunstwerken. Aus ihnen schöpfe ich Geistesgüter beglückender Art von einer solchen Stärke, wie ich sie aus anderen Bereichen nicht zu gewinnen vermöchte.

Sich wundern ist der beste Weg zu einer neuen Entdeckung.

Sobald der Glaube an die Allmacht physischer Gewalt das Leben einer Nation beherrscht, emanzipiert sich diese Kraft, wird zum Selbstzweck und wird mächtiger als jene Männer, die sie als Werkzeug benützen wollen.

Zur Strafe für meine Autoritätsverachtung hat mich das Schicksal selbst zu einer Autorität gemacht.

Die Kontraste und Widersprüche, die dauernd in einer Hirnschale friedlich nebeneinander hausen können, werfen alle Systeme der politischen Optimisten und Pessimisten über den Haufen.

Alexandre Dumas d.J.

Manchmal hängen wir an einer Frau mehr wegen der Untreue, die wir ihr antun, als wegen der Treue, die sie uns hält.

Ambrose Bierce

Eine Ehe ist eine Gemeinschaft, bestehend aus einem Herren, einer Herrin und zwei Sklaven, insgesamt zwei Personen.

Man müßte einer Frau in die Arme fallen können, ohne ihr in die Hände zu fallen.

Sanftmut: Ungewöhnliche Geduld beim Planen einer wirklich lohnenden Rache.

Schlagfertigkeit: Wird von Herren mit einer konstitutionellen Abneigung gegen Gewalttätigkeit, aber mit starkem Beleidigungsdrang geübt.

Wörterbuch: eine bösartige literarische Vorrichtung, die das Wachstum einer Sprache hemmt und sie starr und unelastisch macht.

Andrew Carnegie

Ehrliche, herzliche Begeisterung ist einer der wirksamsten Erfolgsfaktoren.

Arthur Schnitzler

Kein Antlitz ist häßlich, in dessen Zügen sich die Fähigkeit zu einer echten Leidenschaft und die Unfähigkeit zu einer Lüge ausdrückt.

Arthur Schopenhauer

Bei gleicher Umgebung bleibt doch jeder in einer anderen Welt.

Ob einer mehr Ursache hat, die Menschen zu suchen oder zu meiden, hängt davon ab, ob er mehr die Langeweile oder den Verdruß fürchtet.

Glauben und Wissen verhalten sich wie die zwei Schalen einer Waage: In dem Maße, als eine steigt, sinkt die andere.

Die Gegenwart eines Gedankens ist wie die Gegenwart einer Geliebten.

Borniert und lächerlich ist es, nicht darauf sehn zu wollen, wessen Sohn einer ist.

Was einer an sich selbst hat, kommt ihm nie mehr zugute als im Alter.

Arthur Wellesley Duke of Wellington

Nichts außer einer verlorenen Schlacht kann halb so melancholisch stimmen wie eine gewonnene Schlacht.

August von Kotzebue

Ein gesunder Körper ist gerne gepaart mit einer heitern Seele.

Auguste Renoir

Traue niemand, den der Anblick einer schönen weiblichen Brust nicht außer Fassung bringt.

Émile Zola

Nichts widersteht, Berge fallen und Meere weichen vor einer Persönlichkeit, die handelt.

Blaise Pascal

Wer weiß nicht, daß der Anblick von Katzen, Ratten, das Zermalmen einer Kohle usw. die Vernunft aus den Angeln hebt?

Carl Friedrich Gauß

In nichts zeigt sich der Mangel an mathematischer Bildung mehr, als in einer übertrieben genauen Rechnung.

Charles de Baudelaire

Wer nicht versteht, sein Alleinsein zu bevölkern, der versteht auch nicht, in einer geschäftigen Menge allein zu sein.

Nach einer Ausschweifung fühlt man sich immer viel einsamer, viel verlassener.

Charlotte Perkins Gilman

Es gibt keinen weiblichen Verstand. Das Gehirn ist kein Geschlechtsorgan. Man spricht ja auch nicht von einer weiblichen Leber.

Christian Fürchtegott Gellert

Der Eifer der Arbeit wirkt oft in einer Stunde mehr, als der mechanische, schläfrige Fleiß in drei Stunden.

Nach einer Prüfung kurzer Tage erwartet uns die Ewigkeit.

Christian Friedrich Hebbel

Selbst im Falle einer Revolution würden die Deutschen sich nur Steuerfreiheit, niemals Gedankenfreiheit zu erkämpfen suchen.

Der Geschmack einer Nation geht dem Genius nie voraus, sondern hinkt ihm beständig nach.

Christian Morgenstern

Den seelischen Wert einer Frau erkennst du daran, wie sie zu altern versteht, und wie sie sich im Alter darstellt.

Christine de Pisan

Im gleichen Maße wie der Körper einer Frau weicher ist als der des Mannes, ist auch der weibliche Verstand schärfer.

David Herbert Lawrence

Den Kopf in den Rachen das Löwen zu stecken, ist auch nicht gefährlicher, als ihn von einer Frau streicheln zu lassen.

Wir leben in einer allzu bewußten Zeit. Wir wissen so viel, aber wir fühlen so wenig.

Donald R. Perry Marquis

Ein Optimist ist einer, der noch nicht allzu viel Erfahrung hat.

Wir leben in einer Welt, in der die Menschen nicht wissen was sie wollen und bereit sind, durch die Hölle zu gehen, um es zu bekommen.

Einen Gedichtband zu veröffentlichen ist wie ein Blütenblatt einer Rose in den Grand Canyon zu werfen und auf der Echo zu warten.

Das Mittlere Alter ist die Zeit, in der ein Mann glaubt, daß er sich in einer oder zwei Wochen wieder so gut wie früher fühlen wird.

Edgar Watson Howe

Es gibt kaum etwas Schwierigeres, als einer Frau klarzumachen, daß auch ein Gelegenheitskauf Geld kostet!

Edmond de Goncourt

Wohl nichts auf der Welt muß mehr unsinnige Bemerkungen über sich ergehen lassen, wie ein Gemälde in einer Galerie.

Erich Mühsam

Liegt einer fest in Rosenketten, kann er sich nicht durch Kosen retten.

François Duc de La Rochefoucauld

Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, daß seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.

Sind wir einer Liebe müde, so freuen wir uns über die Untreue, die uns von unserer Treue erlöst.

Zänkereien würden nie lange dauern, wenn das Unrecht nur auf einer Seite wäre.

Im menschlichen Herzen liegt eine unzerstörbare Brut von Leidenschaften, und das Ende der einen ist fast immer der Anfang einer anderen.

François Marie Voltaire

In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.

Je mehr einer weiß, desto mehr bezweifelt er.

Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt.

Wenn man von einer schönen Frau geliebt wird, kommt man auf dieser Welt immer mit heiler Haut davon.

Franklin P. Jones

In einer Sache sind sich die Geschlechter gleich: Beide denken, sie wären es nicht.

Franz Kafka

Nach Selbstbeherrschung strebe ich nicht. Selbstbeherrschung heißt: an einer zufälligen Stelle der unendlichen Ausstrahlungen meiner geistigen Existenz wirken wollen. Muß ich aber solche Kreise um mich ziehen, dann tue ich es besser untätig im bloßen Anstaunen des ungeheuerlichen Komplexes und nehme nur die Stärkung, die e contrario dieser Anblick gibt, mit nach Hause.

Friedrich Dürrenmatt

Der Mensch ist von einer Kompliziertheit, die nur Individualitäten zuläßt.

Friedrich Engels

Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.

Friedrich Nietzsche

Niemand dankt dem geistreichen Menschen die Höflichkeit, wenn er sich einer Gesellschaft gleichstellt, in der es nicht höflich ist, Geist zu zeigen.

Niemanden kränken, Niemanden beeinträchtigen wollen kann ebensowohl das Kennzeichen einer gerechten, als einer ängstlichen Sinnesart sein.

Vielleicht ist selbst der Typus des Heiligen nur bei einer gewissen Befangenheit des Intellektes möglich, mit der es, wie es scheint, für alle Zukunft vorbei ist.

Jemand, der sich auf seinem Wege im Walde völlig verirrt hat, aber mit ungemeiner Energie nach irgend einer Richtung hin ins Freie strebt, entdeckt mitunter einen neuen Weg, welchen niemand kennt: so entstehen die Genies, denen man Originalität nachrühmt.

Wie man sich im Alter der Jugend erinnert und Gedächtnisfeste feiert, so steht bald die Menschheit zur Kunst im Verhältnis einer rührenden Erinnerung an die Freuden der Jugend.

Der künstlerische Genius will Freude machen, aber wenn er auf einer sehr hohen Stufe steht, so fehlen ihm leicht die Genießenden; er bietet Speisen, aber man will sie nicht.

Man glaubt unwillkürlich, die religiös gefärbten Abschnitte einer Philosophie seien besser bewiesen, als die anderen; aber es ist im Grunde umgekehrt, man hat nur den inneren Wunsch, daß es so sein möge, - also daß das Beseligende auch das Wahre sei. Dieser Wunsch verleitet uns, schlechte Gründe als gute einzukaufen.

Die Frauen intrigieren im Stillen immer gegen die höhere Seele ihrer Männer; sie wollen dieselbe um ihre Zukunft, zu Gunsten einer schmerzlosen, behaglichen Gegenwart, betrügen.

Die Entwicklung der höheren Moral hängt daran, daß einer Söhne hat; dies stimmt ihn unegoistisch, oder richtiger: es erweitert seinen Egoismus der Zeitdauer nach, und läßt ihn Ziele über seine individuelle Lebenslänge hinaus mit Ernst verfolgen.

In zivilisierten Verhältnissen fühlt sich jeder jedem Anderen in einer Sache wenigstens überlegen: darauf beruht das allgemeine Wohlwollen, insofern jeder einer ist, der unter Umständen helfen kann und deshalb sich ohne Scham helfen lassen darf.

Wer viel zu tun hat, behält seine allgemeinen Ansichten und Standpunkte fast unverändert bei. Ebenso jeder, der im Dienst einer Idee arbeitet: er wird die Idee selber nie mehr prüfen, dazu hat er keine Zeit mehr; ja es geht gegen sein Interesse, sie überhaupt noch für diskutierbar zu halten.

Die Unvernunft einer Sache ist kein Grund gegen ihr Dasein, vielmehr eine Bedingung desselben.

Wir gehören einer Zeit an, deren Kultur in Gefahr ist, an den Mitteln der Kultur zu Grunde zu gehen.

Kein Strom ist durch sich selber groß und reich: sondern daß er so viele Nebenflüsse aufnimmt und fortführt, das macht ihn dazu. So steht es auch mit allen Größen des Geistes. Nur darauf kommt es an, daß einer die Richtung angibt, welcher dann so viele Zuflüsse folgen müssen; nicht darauf, ob er von Anbeginn arm oder reich begabt ist.

Das unzweideutigste Anzeichen von einer Geringschätzung der Menschen ist dies, daß man jedermann nur als Mittel zu seinem Zwecke oder gar nicht gelten läßt.

Die bösen Reden anderer über uns gelten oft nicht eigentlich uns, sondern sind die Äußerungen eines Ärgers, einer Verstimmung aus ganz anderen Gründen.

Der Räuber und der Mächtige, welcher einer Gemeinde verspricht, sie gegen den Räuber zu schützen, sind wahrscheinlich im Grunde ganz ähnliche Wesen.

Buddha sagt: schmeichle deinem Wohltäter nicht! Man spreche diesen Spruch nach in einer christlichen Kirche: - er reinigt sofort die Luft von allem Christlichen.

Das Beste an einem großen Siege ist, daß er dem Sieger die Furcht vor einer Niederlage nimmt. Warum nicht auch einmal unterliegen? - sagt er sich: ich bin jetzt reich genug dazu.

Einer hat immer Unrecht: aber mit Zweien beginnt die Wahrheit. - Einer kann sich nicht beweisen: aber Zwei kann man bereits nicht widerlegen.

Ich will immer mehr lernen, das Notwendige an den Dingen als das Schöne sehen: - so werde ich einer von denen sein, welche die Dinge schön machen.

Friedrich Rückert

Oft nach einem Tag, oft schon nach einer Stunde belächelst du den Schmerz und fühlst nicht mehr die Wunde.

In einer guten Ehe ist wohl das Haupt der Mann, jedoch das Herz das Weib, das er nicht missen kann.

Friedrich von Schiller

Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer.

Ich glaube an die Wirklichkeit einer uneigennützigen Liebe.

Einer, das höret man wohl, spricht nach dem andern, doch keiner mit dem andern; wer nennt zwei Monologe Gespräch?

Weil ein Vers dir gelingt in einer gebildeten Sprache, die für dich dichtet und denkt, glaubst du schon ein Dichter zu sein?

So wie die Anmut der Ausdruck einer schönen Seele ist, so ist die Würde der Ausdruck einer erhabenen Gesinnung.

Friedrich von Schlegel

Ein Geistlicher ist, wer nur im Unsichtbaren lebt, für wen alles Sichtbare nur die Wahrheit einer Allegorie hat.

Georg Christoph Lichtenberg

Ein guter Ausdruck ist so viel wert als ein guter Gedanke, weil es fast unmöglich ist, sich gut auszudrücken, ohne das Ausgedrückte von einer guten Seite zu zeigen.

Meist gründet sich der Unglaube in einer Sache auf blinden Glauben in einer anderen.

Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.

Er kann sich den ganzen Tag in einer warmen Vorstellung sonnen.

Aus einer Menge von unordentlichen Strichen bildet man sich leicht eine Gegend, aber aus unordentlichen Tönen keine Musik.

Man könnte in einer besonderen Wissenschaft die niedrigeren Stufen so wohl als die höheren der Dinge betrachten, wie sie jetzo sind, und das Größte und kleinste darinnen bestimmen.

Zum Menschen gehört Irrtum und Schuld und daß sein Leben gleichsam einer Pyramide verläuft, aufsteigend und sich stetig verengend: Sichtbar bleiben vergangener Irrtum und vergangene Schuld. Neuem Irrtum und neuer Schuld kommen immer weniger Raum und immer weniger Schwere zu.

Pythagoras konnte einer einzigen Erfindung halber hundert Ochsen opfern, Kepler würde bei seinen vielen Entdeckungen zufrieden gewesen sein, wenn er zwei gehabt hätte.

George Eliot

Es gibt niemanden, der sich einer Frau gegenüber arroganter, aggressiver oder verächtlicher verhält als ein Mann, der um seine Männlichkeit fürchtet.

George Lord Byron

Das Trocknen einer Träne ist ehrlichem Ruhme näher als das Vergießen ganzer Blutmeere.

Ein großer Mensch ist einer, der über die Menschheit hinausragt oder sie unterdrückt.

George MacDonald

Auf tausend Menschen, die bereit sind, Großes zu tun, kommt höchstens einer, der bereit ist, Kleines zu tun. Das ist der Kern des Übels.

Georges Clemenceau

Das Regieren in einer Demokratie wäre wesentlich leichter, wenn man nicht immer wieder Wahlen gewinnen müßte.

Gerhart Hauptmann

Sobald einer in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.

Germaine Madame de Staël

Liebe ist die Lebensgeschichte einer Frau und eine Episode im Leben des Mannes.

Giacomo Girolamo Casanova

Ich sah, daß man oft, um zur Wahrheit zu gelangen, mit einer Täuschung beginnen muß.

Gilbert Keith Chesterton

Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten.

Je reicher einer ist, desto leichter wird es ihm, populär und hoch geehrt bei den Kannibalen zu werden.

Giovanni "Don" Bosco

Die kleinen Kreuze, die einer auf Erden getragen hat, werden eine Ehrenkrone im Himmel bilden.

Gotthold Ephraim Lessing

Bester Beweis einer guten Erziehung ist die Pünktlichkeit.

Braucht' s Gelegenheit zu einer Bitte?

Ich weiß, daß das Aufknöpfen einer Bluse einer jener furchtbaren Augenblicke ist, die der Einbildungskraft freies Spiel lassen, dann aber das Erwartete mit dem Gesehenen konfrontieren.