Zitate zum Thema "wehe"
Aischylos
Wer kundig ist des Unheils, weiß, daß Menschen, wenn sie der Schwall der Leiden überflutet, in jedem Ding gar ein leicht Schrecknis wittern. Doch fließt das Schicksal sanft, so meinen sie, es wehe derselbe Geist des Glücks.
Laotse
Wehe denen, die mit ihrer Liebe geizen. Sie sterben, bevor ihre Zeit um ist.
Adelbert von Chamisso
Du mußt nicht lange klagen, was dir alles wehe tut. Nur frisch, nur frisch gesungen und alles ist wieder gut.
Friedrich Haug
Wehe, daß, so wie die Kinder Saturnus verschlang, dich die Mutter Unbarmherzig verschlingt, Wahrheit, du Tochter der Zeit!
Friedrich Nietzsche
Man greift nicht nur an, um jemandem wehe zu tun, ihn zu besiegen, sondern vielleicht auch nur, um sich seiner Kraft bewußt zu werden.
Friedrich von Schiller
Wehe, wenn sie losgelassen, wachsend ohne Widerstand, durch die volkbelebten Gassen wälzt den ungeheuren Brand!
In großes Unglück lehrt ein edles Herz sich endlich finden, aber wehe tut's, des Lebens kleine Zierden zu entbehren.
Honoré de Balzac
Der Minister schickt dem braven Seemann, der mit eigener Lebensgefahr einem Dutzend Menschen das Leben rettet, eine armselige Medaille, das Kreuz der Ehrenlegion indessen verleiht er dem Abgeordneten, der ihm seine Stimme verkauft. Wehe dem Land, das eine solche Verfassung hat!
Iwan Sergejewitsch Turgenjew
Wehe dem Herzen, das in seiner Jugend nicht geliebt hat.
Jules Renard
Ihr müßt zuhören können. Wehe dem der ein goldenes Wort aus dem Mund seines nächsten fallen läßt und nicht aufliest.
Paolo Mantegazza
Die meisten Menschen suchen ihr Glück darin, alle ihre Wünsche befriedigen zu können. Wehe dem Unglücklichen, dessen Wünsche erfüllt werden und dem nichts mehr zu wünschen bleibt.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Man kann recht gut von einem Menschen sagen: Wehe der Witwe, die ihren Mann verloren hat!
Walther Rathenau
Wehe dem, der ein Kind in Furcht erzieht, und wenn es die Furcht Gottes wäre!

