Zitate zum Thema "gemeine"

Horaz

Ich hasse das gemeine Volk und halte es fern.

Konfuzius

Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine strebt nach Gleichheit, nicht nach Harmonie.

Für den Edlen ist Rechtschaffenheit das höchste Ziel. Ist ein Edler tapfer, ohne zugleich rechtschaffen zu sein, entsteht Verwirrung. Ist der Gemeine tapfer, ohne zugleich rechtschaffen zu sein, so ist er ein Verbrecher.

Adolph Freiherr von Knigge

Man sei äußerst vorsichtig im Schreiben, Reden, Versprechen und Behaupten gegen Rechtsgelehrte. Sie kleben am Buchstaben; ein juristischer Beweis ist nicht immer ein Beweis der gesunden Vernunft; juristische Wahrheit zuweilen etwas mehr, zuweilen etwas weniger als gemeine Wahrheit.

Friedrich Nietzsche

Menschen, welche von ihrer Bedeutung für die Menschheit sprechen, haben in Bezug auf gemeine bürgerliche Rechtlichkeit im Halten von Verträgen, Versprechungen, ein schwaches Gewissen.

Friedrich von Schiller

Adel ist auch in der sittlichen Welt. Gemeine Naturen zahlen mit dem, was sie tun, edle mit dem, was sie sind.

Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich, denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.

Für ein liebend Herz ist die gemeine Natur zu eng.

Heinrich Heine

Der gemeine Mann muß eine Dummheit haben, worin er sich glücklich fühlt, und er fühlt sich glücklich in seiner Dummheit.

Honoré de Balzac

Das Böse besitzt ein aufsehenerregendes, strahlendes Wesen, das gemeine Seelen aufreizt und mit Bewunderung erfüllt, während das Gute lange stumm bleibt.

Julius Langbehn

Wo das Gemeine geduldet wird, da gibt es den Ton an.

Paul Ernst

Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber.

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