Zitate zum Thema "wirft"
Christian Fürchtegott Gellert
Der Geizhals bleibt im Tode karg; zween Blicke wirft er auf den Sarg, und tausend wirft er mit Entsetzen nach den mit Angst verwahrten Schätzen.
Friedrich Halm
Wer einen Stein verrückt am Bau des Rechtes, wirft das Haus zusammen.
Friedrich von Schiller
Schwermut wirft die bangen Tränenlasten, süßer von des Leidens Sturm zu rasten, in der Liebe Busen ab.
Hermann von Lingg
Es ist kein Schmerz so tief verborgen, er wirft doch seinen Widerschein noch in den schönsten Tag hinein.
Honoré de Balzac
Nicht ohne Grund, mein Lieber, wirft das Sprichwort die drei Schwarzröcke zusammen, den Priester, den Mann des Gesetzes und den Arzt: der eine sorgt für die Wunden der Seele, der andere für die des Geldsacks, der letzte für die des Leibes; sie stellen die drei Grundfesten der Existenz der Gesellschaft dar: das Gewissen, den Besitz, die Gesundheit.
Jean Paul
Vielleicht wirft sich niemand mehr Schwäche vor als ein starker Mensch.
Johann Gottfried von Herder
Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte: die Tätigkeit, in die unsere Seele sich auf ihre eigne weitere Laufbahn wirft, überwindet die Empfindbarkeit über das, was man verläßt.
Johann Wolfgang von Goethe
Gewöhnlich aber wirft man eine Abneigung auf etwas, das man nicht vollenden kann, als auf ein Ding, das uns widerstrebt und des wir nicht Herr werden können.
Leo Tolstoi
Wenn uns etwas aus dem gewohnten Gleis wirft, bilden wir uns ein, alles sei verloren. Dabei fängt nur etwas Neues, Gutes an. Solange Leben da ist, gibt es auch Glück.
Otto Fürst von Bismarck
An Grundsätzen hält man nur fest, solange sie nicht auf die Probe gestellt werden; geschieht das, so wirft man sie fort wie der Bauer die Pantoffeln und läuft, wie einem die Beine nach der Natur gewachsen sind.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Wenn ein Schiff in Angst gerät, so wirft man einen Teil der Sachen über Bord.
Victor Hugo
Die Religion ist nichts als der Schatten, den das Universum auf die menschliche Intelligenz wirft.

