Zitate zum Thema "jener"

Ambrosius von Mailand

Wer Unrecht von seinen Mitmenschen nicht abgewehrt, ist ebenso schuldig wie jener, der es begehrt.

Epikur von Samos

Durchaus gering ist jener, der viele vernünftige Gründe zu haben glaubt, aus dem Leben zu scheiden.

Es gibt auch in der Schlichtheit eine Vornehmheit. Wer sie nicht beachtet, erleidet ähnliches wie jener, der in die Grenzenlosigkeit des Genusses verfällt.

Horaz

Niemand wird ohne Fehler geboren; jener ist der beste, der von den kleinsten Fehlern bedrängt wird.

Konfuzius

Kann man denn mit einem gemeinen Streber in den Staatsdienst treten? Wenn jener den Posten noch nicht hat, fürchtet er doch nur, ihn nicht zu bekommen. Und wenn er den Posten hat, so fürchtet er nur, er könnte ihn wieder verlieren. Fürchtet er aber um seinen Posten, so ist er zu allem fähig.

Thomas von Kempen

Nirgendwo in der Welt ist ein so großes Wunder geschehen wie in jener kleinen Hütte zu Bethlehem; hier sind eins geworden: Gott und Mensch.

Adolph Freiherr von Knigge

Wer die Mutter nicht liebt, deren Brüste er gesogen; wessen Herz nicht warm wird bei dem Anblicke der Gefilde, in welchen er die unschuldigen, glücklichen Jahre seiner Jugend fröhlich und sorgenlos verlebt hat - was für Interesse soll der wohl an dem ganzen nehmen, da Eigentum, Moralität und alles, was den Menschen auf dieser Erde irgend teuer sein kann, doch am Ende auf Erhaltung jener Familien- und Vaterlandsbande beruht?

Albert Einstein

Ein religiöser Mensch ist fromm in dem Sinn, daß er keine Zweifel an der Bedeutung jener überpersönlichen Objekte und Ziele hat, die eine vernünftige Begründung weder erfordern noch ihrer fremd sind.

Arthur Schopenhauer

Wenn auch die schlechten Streiche erst in jener Welt gebüßt werden, so doch die dummen schon in dieser.

Charles de Montesquieu

Es ist ein Jammer, daß die Spanne so kurz ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und jener, wo man zu alt ist.

Edmund Burke

Niemand beging einen größeren Fehler als jener, der nichts tat, weil er nur wenig tun konnte.

François Duc de La Rochefoucauld

Es ist leichter, jener Ämter würdig zu erscheinen, die man nicht besitzt, als derer, die man bekleidet.

Friedrich Haug

Er zählte Gott, die Welt, und sich zu den Problemen, Und starb, des Zweifelns müde, neugiervoll, In jener Welt zu sehn, und zu vernehmen, Was man in dieser glauben soll.

Ach, die Zensoren zensieren das längst von Zensoren Zensierte, Und noch ein Zensor zensiert jener Zensoren Zensur.

Georg Christoph Lichtenberg

Ein Narr, der sich einbildet, ein Fürst zu sein, ist von dem Fürsten, der es in der Tat ist, durch nichts unterschieden, als daß jener ein negativer Fürst und dieser ein negativer Narr ist, ohne Zeichen betrachtet sind sie gleich.

Gilbert Keith Chesterton

Wahrhafte Größe besitzt jener, der anderen ein Gefühl ihrer Größe vermittelt.

Gotthold Ephraim Lessing

Ich weiß, daß das Aufknöpfen einer Bluse einer jener furchtbaren Augenblicke ist, die der Einbildungskraft freies Spiel lassen, dann aber das Erwartete mit dem Gesehenen konfrontieren.

Gustave Flaubert

Als Kind habe ich von Liebe geträumt, als junger Mann vom Ruhm; als Mann vom Grab jener letzten Liebe derer, die keine mehr haben.

Heinrich Heine

Er sprach mit jener stillen impertinenten Zurückhaltung, die noch unerträglicher ist als die vollauteste Aufschneiderei.

Jener beschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand.

Oft hing es von den kleinsten Zufälligkeiten ab, daß wir dieser statt jener Partei zufielen und uns jetzt nicht in einem ganz entgegengesetzten Feldlager befinden.

Honoré de Balzac

Es gibt eben Männer, um derentwillen junge Mädchen Meisterstücke der Diplomatie zuwege bringen, und die meisten jener Männer wissen lange Zeit nichts davon.

Ist Stolz nicht eine jener menschlichen Empfindungen, die nur edle Taten gebären können?

Ein Künstleranlitz ist immer außergewöhnlich, es befindet sich stets ober- oder unterhalb jener üblichen Linien, die für die Dummköpfe das Schönheitsideal ausmachen. Welche Macht zerstört sie? Die Leidenschaft!

Die Spanierin nutzte diesen Augenblick der Betäubung, um sich bis zum Überschwang jener grenzenlosen Vergötterung zu überlassen, welche das Herz einer Frau erfaßt, wenn sie wahrhaft liebt und sich dem kaum erhofften Abgott gegenüberfindet.

Sie hatte mit ihm eine jener niedlichen Streitereien um Nichtigkeiten auszufechten, auf denen die Frauen ganze Gebirge zu errichten verstehen.

Eugène befand sich in der Gewalt jener tauben Wut, die einen jungen Menschen dahin bringt, tiefer und tiefer in einen Abgrund hinabzusteigen, in den er sich in der Hoffnung gewagt hat, einen glücklichen Ausgang zu finden.

Die Herzogin richtete auf Eugène einen jener hochmütigen Blicke, die den Betroffenen von Kopf bis Füßen einwickeln, zusammendrücken und zur Null machen.

Madame de Beauséant warf dem Studenten einen jener schmelzenden Blicke zu, in die große Seelen gleichzeitig Dankbarkeit und Würde zu legen wissen. Dieser Blick war wie Balsam und tat der Wunde wohl, die der Gerichtsvollzieherblick, mit dem die Herzogin ihn abschätzt, dem Herzen des Studenten zugefügt hatte.

Das Mädchen das fraglos einen Instinkt für das Elend und für die Leiden des Herzens hatte, durchzuckte jener elektrisierende Funke, von dem man nicht weiß, woher er kommt, der unerklärlich ist, den starke Geister leugnen, doch dessen Berührung so viele Männer und Frauen schon in sich gespürt haben.

Es fehlt uns ganz wesentlich an jener Bürgertugend, mit der die großen Männer von einst ihrem Vaterland so große Dienste leisteten, daß sie sich nämlich selbst hintenan stellten, wenn sie nicht zu befehlen hatten.

Modeste liebte, sie liebte mit jener so seltenen, so wenig verstandenen, platonischen Liebe, der ersten Illusion junger Mädchen, der zartesten aller Empfindungen, dem Hochgenuß des Herzens.

Jean Paul

Etwas anders ist, wenn ein Begeisterter sich lobt oder wenn ein Kalter; jener ist nicht eitel, er vermischt sich mit der Sache, dieser macht die Sache zu sich.

In der Einsamkeit wird der gute Teil des Menschen, in der Menge der schlechte vergrößert; jener bekommt dort die Waffen, dieser fühlt sie hier. In der Gesellschaft lernt man die Tugend nicht.

Es ist der Wahrheit nicht zuträglich, wenn ein großer Kopf mit einem dummen Gegner streitet. Da jener diesen für zu gering ansieht, so wird er ihm auch da nicht Recht lassen, wo er's hat.

Johann Wolfgang von Goethe

Das Leben gleicht jener beschwerlichen Art zu wallfahrten, wo man drei Schritte vor und zwei zurücktun muß.

Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

Ein großer Geist irrt sich so gut wie ein kleiner; jener, weil er keine Schranken kennt, und dieser, weil er seinen Horizont für die Welt hält.

Der Irrtum ist viel leichter zu erkennen, als die Wahrheit zu finden; jener liegt auf der Oberfläche, damit läßt sich wohl fertigwerden; diese ruht in der Tiefe, danach zu forschen ist nicht jedermanns Sache.

Klemens Fürst von Metternich

Nur auf dem Begriff von Ordnung kann jener der Freiheit ruhen.

Richard Wagner

Die Musik spricht nicht die Leidenschaft, die Liebe, die Sehnsucht dieses oder jenes Individuums in dieser oder jener Lage aus, sondern die Leidenschaft, die Liebe die Sehnsucht selbst.

Wilhelm Busch

Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft, die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.

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