Zitate zum Thema "war"

Augustus

Ihr, die ihr noch jung seid, hört einen Alten, auf den die Alten hörten, als er noch jung war!

Euklid

Was zu beweisen war.

Euripides

Noch nie war einer glücklich, welcher Unrecht tat.

Friedrich II., der Große

Lange genug war ich Amboß, jetzt will ich Hammer sein.

Horaz

Ich bin nicht der, der ich war.

Marc Aurel

Was immer dir widerfahren mag, seit ewig war es dir bestimmt.

Sophokles

O Sohn des edlen Vaters, in der Jugend war auch mir die Zunge langsam, rasch zur Tat der Arm, doch in des Lebens Schule lernte ich, daß das Wort und nicht das Handeln überall die Welt regiert.

Abraham Lincoln

Ich weiß nicht, wer mein Großvater war; ich bin viel mehr damit beschäftigt herauszufinden, was sein Enkel sein wird.

Albert Einstein

Als ich jung war, fand ich heraus, daß die große Zehe immer die Angewohnheit hat, ein Loch in die Socke zu machen. Und so habe ich aufgehört, Socken zu tragen.

Die Zeit ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Die Zeit ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Andreas Gryphius

Der Mensch war Gottes Bild. Weil dieses Bild verloren, wird Gott, ein Menschenbild, in dieser Nacht geboren.

Angelus Silesius

Gott ist noch mehr in mir, als wenn das ganze Meer in einem kleinen Schwamm ganz und beisammen war.

Anton Tschechow

Freundin eines Mannes kann eine Frau nur werden, wenn sie zuerst seine Bekannte, dann seine Geliebte war.

Arthur Schnitzler

Und wenn dir ein Ziegelstein auf den Kopf fällt, bist du ganz sicher, daß es nicht doch deine Schuld war?

Bertolt Brecht

Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.

Als der Geist noch in Höhlen hauste, war er unbeachtet, aber frei.

Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.

Christian Friedrich Hebbel

Gott war sich vor der Schöpfung selbst ein Geheimnis, er mußte schaffen, um sich selbst kennen zu lernen.

Christian Morgenstern

Blickt der Mensch in der Zeit zurück, so merkt er, sein Unglück war sein Glück!

Erik Satie

Als ich jung war, hat man mir gesagt: Warte nur, bis du fünfzig bist, dann wirst du schon sehen. Jetzt bin ich fünfzig und sehe absolut nichts.

Ich war ein peinlicher Anblick - selbst durch ein garantiert gläsernes Augenglas besehen. Ja.

Ferdinand Freiligrath

Hüte deine Zunge wohl, bald ist ein böses Wort gesagt; o Gott, es war nicht bös' gemeint - der andre aber geht und klagt.

François Duc de La Rochefoucauld

So blendend eine Tat auch sein mag, sie soll nicht für groß gelten, wenn sie nicht Folge eines großen Vorsatzes war.

Franz Kafka

An diesem Ort war ich noch niemals: Anders geht der Atem, blendender als die Sonne strahlt neben ihr ein Stern.

Wenn das, was im Paradies zerstört worden sein soll, zerstörbar war, dann war es nicht entscheidend; war es aber unzerstörbar, dann leben wir in einem falschen Glauben.

Wir wurden geschaffen, um im Paradies zu leben, das Paradies war bestimmt, uns zu dienen. Unsere Bestimmung ist geändert worden; daß dies auch mit der Bestimmung des Paradieses geschehen wäre, wird nicht gesagt.

Die erste Götzenanbetung war gewiß Angst vor den Dingen, aber damit zusammenhängend Angst vor der Notwendigkeit der Dinge und damit zusammenhängend Angst vor der Verantwortung für die Dinge.

Fridtjof Nansen

Alles war so still, so still. Nur die Feder kratzte das Lebewohl an die Heimat und die Freunde aufs Papier.

Friedrich Haug

Gottlob, begrub man dieses Jahr, so häufig das Erkranken war, vier Kinder nur und einen Greisen; denn unser Doktor ist auf Reisen.

Sprich, fühltest du denn keine Hand, Als nun der Taschendieb, der lose, Dir Sacktuch, Beutel, Pfeif und Dose Herauszuzieh'n sich unterwand? Ich fühlte was, sprach der Beraubte; Allein ich war zerstreut, und glaubte: Es wäre meine eigne Hand.

Man schwur: Ich wäre tot. Ich selbst vernahm's sogar; Allein ich wußte gleich, daß es gelogen war.

Deine Gäste wissen kaum, War's ein Essen? war's ein Traum?

Sein Wahnsinn war ihm hinderlich, Dies Erdeleben abzukürzen. Er wollt' in der Verrücktheit sich Zugleich in alle Brunnen stürzen.

Soll einen Autor das Gericht Der Nachwelt kümmern? - Nein! Sie war noch nicht, und ist noch nicht, Und wird vielleicht nicht sein.

Petrarcha liebte Lauren sehr, Mich, seine Katze, dennoch mehr! Sie war nur schön, ich treu! Sie schaffte, daß er Lieder schrieb; Durch meine stille Taten blieb Sein Buch von Mäusen frei.

Sie war noch ungeschminkt auf Stirne, Hals, und Wangen; Da fragt' ich Julchen selbst: Ist Julchen ausgegangen?

Friedrich Martin von Bodenstedt

Wer nie verließ der Vorsicht enge Kreise, und selbst aus seiner Jugend Tagen nichts zu bereuen hat, zu beklagen, der war nie töricht. Aber auch nie weise.

Friedrich Nietzsche

Wie schwer war es in Athen, so zu sprechen, daß man die Zuhörer für die Sache gewann, ohne sie durch die Form abzustoßen oder von der Sache mit ihr abzuziehen! Wie schwer ist es noch in Frankreich, so zu schreiben!

Es war ein Meisterstück des englischen Instinktes, den Sonntag in dem Maße zu heiligen und zu langweiligen, daß der Engländer dabei wieder unvermerkt nach seinem Wochen- und Werktage lüstern wird.

Friedrich Rückert

Wer einem Fremdling nicht sich freundlich mag erweisen, der war wohl selber nie im fremden Land auf Reisen.

Friedrich von Logau

Die Mutter trägt im Leibe das Kind der Vierteljahr; Die Mutter trägt auf Armen das Kind weil's schwach noch war; Die Mutter trägt im Herzen die Kinder immerdar.

Friedrich von Schiller

Aber hat Natur uns viel entzogen, war die Kunst uns freundlich doch gewogen, unser Herz erwarmt an ihrem Licht.

War es immer wie jetzt? Ich kann das Geschlecht nicht begreifen. Nur das Alter ist jung, ach! und die Jugend ist alt.

Friedrich von Schlegel

Der feindliche Gegensatz zwischen dem Glauben und Wissen ist eben keineswegs ein an sich gültiger und natürlicher, den man als solchen anerkennen müßte, sondern es ist eine durchaus protestantische Trennung, welcher dem bessern Altertum in dieser Art durchaus unbekannt war.

Georg Christoph Lichtenberg

Ich habe bemerkt, daß Personen, in deren Gesichtern ein gewisser Mangel von Symmetrie war, oft die feinsten Köpfe waren.

Lessings Geständnis, daß er für seinen gesunden Verstand fast zuviel gelesen habe, beweist, wie gesund sein Verstand war.

Er war, was man in allen Ländern zwischen dem Rhein und der Donau eine gute Haut nennt.

Er schliff immer an sich und wurde am Ende stumpf, ehe er scharf war.

Ein gewisses großes Genie fängt aus einem besonderen Hang an eine Verrichtung vorzüglich zu treiben, weil es schwer war, so wird er bewundert, andere reizt dieses. Nun demonstriert man den Nutzen dieser Beschäftigungen. So entstehen Wissenschaften.

George Eliot

Er war wie ein Hahn, der glaubt, die Sonne sei aufgegangen, nur um sein Krähen zu hören.

Giordano Bruno

Wenn es nicht war ist, so ist es doch gut erfunden.

Gotthold Ephraim Lessing

Und ist denn nicht das ganze Christentum aufs Judentum gebaut? Es hat mich oft geärgert, hat mich Tränen genug gekostet, wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, daß unser Herr ja selbst ein Jude war.

Die größte Deutlichkeit war mir immer die größte Schönheit.

Die gute Galathee! Man sagt, sie schwärz ihr Haar; Da doch ihr Haar schon schwarz, als sie es kaufte, war.

Ein Richter war, der sah nicht wohl: Ein Färber kömmt, der schwören soll. Der Färber hebt die blaue Hand; Da ruft der Richter: Unverstand! Wer schwört im Handschuh? Handschuh aus! Nein! ruft der Färber; Brill heraus!

Die goldne Dose, - denkt nur! denkt! - Die König Friedrich mir geschenkt, Die war - was das bedeuten muß? - Statt voll Dukaten, voll Helleborus.

Heinrich Heine

Abstrakte Beine, ein enger transzendentalgrauer Leibrock, und ein schroffes, frierend kaltes Gesicht, das einem Lehrbuche der Geometrie als Kupfertafel dienen konnte. Dieser Mann war eine personifizierte gerade Linie.

Daß der Gatte Xanthippes ein so großer Philosoph geworden, ist merkwürdig. Während allem Gezank noch denken! Aber schreiben konnte er nicht, das war unmöglich: Sokrates hat kein einziges Buch hinterlassen.

Der Herr war ein Jurist, obwohl sein wohlgewölbter, runder Bauch ihn eher zu einer Anstellung bei der sphärischen Trigonometrie zu qualifizieren schien.

Der Mensch läßt nicht gern ab von dem, was ihm und seinen Vorfahren teuer und lieb war, und heimlich krämpen sich seine Empfindungen daran fest, selbst wenn man es verderbt und entstellt hat.

Die Engländerin beim Anblick eines ungeheuren Herkules - Sie, die sonst eine Scheu vor nackten Statuen, war hier weniger schockiert: Bei solchen Dimensionen scheint mir die Sache nicht mehr so unanständig.

Die Natur war sehr bescheiden, als sie ihn schuf ihn, den Unbescheidensten.

Diesen Morgen war ein dummer Teufel von Landsmann bei mir, der in einer langen und langweiligen Unterredung Ideen mit mir austauschte; durch diesen Austausch von Ideen habe ich vielleicht seine dummen Ideen.

Ein Dichter sagte, daß der erste König ein glücklicher Soldat war. In Betreff der Stifter unserer heutigen Finanz-Dynastien dürfen wir vielleicht das prosaische Wort aussprechen, daß der erste Bankier ein glücklicher Spitzbube gewesen.

Ein Maul, das eine Guillotine war für jeden guten Namen. Dieses Lächeln war wie ein Fallbeil, und die Ehre war abgeschnitten und fiel in den Sack.

Er sagte noch einige salbungsvolle Worte und reichte mir beim Abschied die Hand. Es war eine weiche, wurmweiche Hand, und so faulend nachgiebig, daß ich fast fürchtete, sie bliebe mir in Händen.

Es gibt keine Frau, die dreißig Jahr alt wäre. Aus den Zwanzigern gehts gleich in die Vierzig. Auch habe ich noch keine Frau gefunden, die fünfzig Jahr alt war; aus den Vierzigern gehts gleich in die Sechzig.

Es war die Überzeugung meines ganzen Lebens, daß das aufrichtige und großmütige, bis zur Fanfaronade großmütige Frankreich unser natürlicher und wahrhaft sicherster Allierter ist.

Es war eine schöne Hand, sie hatte so etwas Geistiges, so etwas geschichtlich Reizendes, wie die Hände von schönen Menschen, die sehr gebildet sind oder viel gelitten haben.

Ich war früher nie verzagt, ich verzweifelte nie am Vaterlande; aber nun ich seine Retter sah, verging mir alle Hoffnung.

Jener beschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand.

Mein Verbrechen war nicht der Gedanke, sondern die Schreibart, der Stil. Mein Freund Heinrich Laube hat einst diesen Stil ein literarisches Schießpulver genannt.

Nach einer Schlacht bin ich immer die Milde selbst, wie Napoleon, der immer sehr gerührt war, wenn er nach dem Siege über ein Schlachtfeld ritt.

Napoleon: Er war nicht von jenem Holz, woraus man die Könige macht - er war von jenem Marmor, woraus man Götter macht.

Ob sie tugendhaft war, weiß ich nicht - aber sie war immer häßlich, und Häßlichkeit bei einem Weibe ist schon der halbe Weg zur Tugend.

Seine große Tätigkeit war eigentlich nur eine unaufhörliche Geschäftigkeit.

Wie in früheren Nächten die Sünde, so war ihr jetzt die Religion in die Beine gefahren. Unterwegs vor jedem Heiligenbilde bekreuzte sie sich Haupt und Busen; vergebens versuchte ich, ihr dabei zu helfen.

Wer nie im Leben töricht war, ein Weiser war er nimmer.

Henry George Bohn

Wer aufhört ein Freund zu sein, war nie ein guter Freund.

Hermann Hesse

Wenn der Tod mir Blut und Glieder stillt, sprecht mit Lächeln euer Trauerwort! Still in flüchtig Trümmer sinkt ein flüchtig Bild; und was ich bin und war, lebt fort und fort.

Honoré de Balzac

Die Redaktion arbeitete kostenlos. Sie war unbezahlbar.

War es nicht besser für eine Stadt, einen Mann zu haben, der zum Beherrschen der gesellschaftlichen Gesamtheit berufen war, als eine Abstimm-Maschine? Ein Staatsmann bringt bereits alle Machtvollkommenheit mit sich; der mittelmäßige, wenngleich unbestechliche Abgeordnete ist lediglich ein Gewissen.

Madame de Chavon-court war mit ihrer zweiten Tochter Sidonie gekommen, die geradezu göttlich gekleidet war, während die älteste, als ihres Bewerbers sicher, keine Zuflucht zu Toilettenkünsten genommen hatte.

Godefroid, der einst glückliche Junggeselle, der so sorglos dahingelebt hatte, sah sich nun mit einer jungen Frau belastet, die so dumm war wie eine Gans, und er war außerstande, sein Mißgeschick zu ertragen, nachdem er sechs Monate lang der Wandlung des geliebten Wesens zu ebengenanntem Geflügel beigewohnt hatte.

Da sie jung und schüchtern war, mußte sie sich zunächst, anstatt zu klagen, aufs Dulden verlegen.

Zum größten Ärger der Frauen war ihre Toilette untadelig, und alle beneideten sie um den Schnitt ihres Kleides, um die Form des Oberteils, dessen Wirkung von allen der genialen Begabung einer unbekannten Schneiderin zugeschrieben wurde; denn die Frauen wollen lieber an eine kundige Ausstaffierung als an Anmut und Vollkommenheit derer glauben, die dazu geboren sind, sie zu tragen.

Sie besaß über ihn eine unumschränkte Macht und mißbrauchte sie bereits: war sie nicht durch und durch Frau?

Ihr Hals war vielleicht ein wenig lang; aber solcherlei Hälse sind die anmutigsten; sie lassen Frauenköpfen eine unbestimmte Verwandtschaft mit den magnetischen Windungen der Schlange zuteil werden.

Sie war Sklavin und Herrscherin; sie wollte gehorchen, weil sie gebieten konnte.

Diese erste Zusammenkunft war so wie alle ersten Rendezvous, die sich leidenschaftliche Menschen geben, welche schnell alle Abstände hinter sich gelassen haben und sich heiß begehren, ohne sich jedoch zu kennen.

War sie es oder war sie es nicht? Für einen Liebenden lag in dieser Frage Leben und Tod.

Sie verdarb ihn nach zwei Seiten hin, aber diese Verderbtheit war elegant und fein und gehörte zum guten Ton.

Bei ihm mußten alle schlafen gehen, wenn er sich niederlegte, so wie, wenn August der Starke trank, Polen berauscht war.

Sie waren in einem düsteren Stadtpalais im Marais aufgewachsen und von einer bigotten, beschränkten Frau erzogen worden, die von ihren Pflichten durchdrungen war (wie der klassische Ausdruck lautet) und auf diese Weise die erste Aufgabe einer Mutter gegenüber ihren Töchtern erfüllt hatte.

Der Lehrer war ein deutscher Katholik, einer der alt zur Welt gekommenen Männer, die zeitlebens aussehen, als seien sie fünfzig, sogar noch mit achtzig.

Es war oft die Rede vom Liebhaber, diesem so seltenen und so erwünschten Lebewesen.

Florine war gezwungen, Journalisten zuzuhören, die alles erraten und berechnen, Schriftstellern, die alles voraussehen, und aussprechen; sie mußte verschiedene Politiker beobachten, die sich bei ihr jedermanns gute Einfälle zunutze machten.

Mit fünfzehn existieren weder Schönheit noch Talent: eine Frau ist dann ganz und gar Versprechen. Jetzt war sie achtundzwanzig, in dem Alter, da die Schönheit der Französinnen in ihrem vollen Glanz steht.

Eifersucht war ihr fremd, sie erblickte darin nebenbei gesagt, das Eingeständnis einer Unterlegenheit.

Dies banale Haus, wo Berühmtheit genügte, um empfangen zu werden, war so etwas wie ein Bordell des Geistes und wie das Zuchthaus der Intelligenz: man kam nur hinein, wenn man auf rechtmäßige weise sein Vermögen erworben, zehn Jahre lang im elend gelebt, zwei oder drei Leidenschaften erdrosselt und auf irgendeine Weise einen berühmten Namen erworben hatte.

Die Gräfin war in Verstellungen befangen, die der Zeiten des Rittertums würdig gewesen wären; freilich waren sie völlig modernisiert.

Goriot war ein des Einfachen gewohnter Mann, bei dem die Sparsamkeit, wie sie Leute, die sich emporarbeiten, üben müssen, zur Gewohnheit entartet war.

Für Rastignac war Anastasie de Restaud die Frau seiner Sehnsucht. Er hatte sich in der Tänzerliste, die sie auf ihren Fächer schrieb, zwei Tänze gesichert.

Madame de Beauséant warf dem Studenten einen jener schmelzenden Blicke zu, in die große Seelen gleichzeitig Dankbarkeit und Würde zu legen wissen. Dieser Blick war wie Balsam und tat der Wunde wohl, die der Gerichtsvollzieherblick, mit dem die Herzogin ihn abschätzt, dem Herzen des Studenten zugefügt hatte.

Mit einem Wort, das Spiel, das den Einsatz des reichen und kaltblütigen Spielers abweisen konnte, verschlang das Vermögen dessen, der dumm und eigensinnig genug war, sich durch die rasche Bewegung der Maschine berauschen zu lassen.

Der erste Handel: Die Welt begann mit ihm, hat doch Adam das Paradies für einen Apfel verkauft. Was freilich keine berühmte Spekulation war.

Einfach und naiv, wie sie war, wußte sie im übrigen nichts von dem Kunstgriff des Sichverweigerns, noch von der Herrschaft, die eine junge Dame der großen Welt sich über ihren Gatten durch eine geschickte Launenhaftigkeit verschafft; ihre Liebe war zu groß, als daß sie die Zukunft berechnet hätte.

Sein Gesicht war das ungefähre Abbild eines großen Weinberges, in den der Hagel eingeschlagen hatte. Er war gewiß keine Schönheit, doch seine Frau sah auch nicht viel besser aus.

Die Dummheit hat zwei Daseinsformen: sie schweigt oder sie spricht. Die stumme Dummheit ist zu ertragen, doch die Dummheit Rogrons war gesprächiger Natur.

Für eine Jungfer wie sie war Eifersucht weniger ein Gefühl als vielmehr eine Beschäftigung.

Jean de La Bruyère

Man muß lachen, ehe man glücklich war; sonst könnte man sterben, ohne gelacht zu haben.

Jean de La Fontaine

Wenn du es nicht warst, so war es dein Bruder.

Jean Paul

Wenn nur eine erste Liebe recht glühend da war: so schadet ihr Untergang, ihr Töten mit Wasser nichts; ewig ragen die Türme der überfluteten Stadt empor. Aber es gibt Menschen, die keine erste Liebe hatten.

War man zu sanft und stoisch im ehelichen Zank, so braust's nachher auf, und man vergibt schwerer. War man zu wild: so bereuet man und vergibt leichter.

Johann Gottfried von Herder

Eine schöne Menschenseele finden ist Gewinn, ein schönerer Gewinn, sie erhalten, und der schönste und schwerste, sie, die schon verloren war, zu retten.

Johann Wolfgang von Goethe

Das also war des Pudels Kern.

Nachdenken und Handeln verglich einer mit Rahel und Lea: Die eine war anmutiger, die andere fruchtbarer.

Die Anatomie war mir auch deshalb doppelt wert, weil sie mich den widerwärtigen Anblick ertragen lehrte, indem sie meine Wißbegierde befriedigte.

Man denkt an das, was man verließ, was man gewohnt war, bleibt ein Paradies.

Am Anfang war die Tat.

John Adams

Ich kann nicht sagen, wann ich Politiker wurde, weil ich nie einer war.

John Ball

Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?

Karl Julius Weber

Einst war die Seltenheit der Bücher den Fortschritten der Wissenschaft nachteilig, jetzt ist es deren Überzahl, die verwirrt und eigenes Denken verhindert.

Karl Kraus

Ich kannte einen, der die Bildung in der Westentasche hatte, weil dort mehr Platz war als im Kopf.

Lady Mary Wortley Montagu

Zehn Tage lang war ich im inneren Zwiespalt, ob ich mich nun erhängen oder heiraten sollte. In dieser Zeit weinte ich täglich mehr als zwei Stunden lang und schlug meinen Kopf an die fünfzehnmal gegen die Wand.

Louisa May Alcott

Die Frauen wurden lange Zeit Königinnen genannt, aber das Königreich, das man ihnen gab, war es nicht wert, regiert zu werden.

Lucius Annaeus Seneca d.J.

Bevor ich ein alter Mann wurde, war ich darauf bedacht, würdig zu leben. Jetzt, im Alter, richtet sich mein Streben darauf, würdig zu sterben.

Für viele war der Erwerb von Reichtum nicht das Ende des Unglücks, sondern nur eine Veränderung des Unglücks.

Ludwig Uhland

Man sieht noch am zerhau'nen Stumpf, wie mächtig war die Eiche.

Marcel Proust

Ich hätte glücklich sein müssen: ich war es nicht.

Mark Twain

Der Mensch wurde am Ende der Arbeitswoche erschaffen, als Gott müde war.

Als ich jünger war, konnte ich mich an alles erinnern, egal ob es wirklich passiert war oder nicht.

Die Welt schuldet uns nichts - sie war vor uns da.

Ich glaube, daß der Liebe Gott den Menschen geschaffen hat, weil er vom Affen enttäuscht war.

Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: Glaube ist, wenn man was glaubt und weiß, es ist nicht so.

Adam war ein Mensch - das erklärt alles. Er wollte den Apfel nicht des Apfels wegen, sondern nur, weil er verboten war.

Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.

Tugend ist eine Eigenschaft, die nie so angesehen war wie das Geld.

Martin Luther

Die Begierde ist nach der Erfüllung der Wünsche ebenso ungestillt, wie sie es vorher war.

Moritz Schlick

Der Mensch lernt jeden Tag etwas hinzu, oft allerdings nur, daß das vom Vortag falsch war.

Nikolaus Lenau

Lieblich war die Maiennacht.

Oscar Wilde

Als ich jung war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben, jetzt wo ich alt bin, weiß ich, daß es das Wichtigste ist.

So, wie die Dinge lagen, verstanden wir uns selbst nie richtig und andere nur selt