Zitate zum Thema "helden"
Bertolt Brecht
Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.
Friedrich Nietzsche
Dichter und Künstler, die an Engbrüstigkeit des Gefühls leiden, lassen ihre Helden am meisten keuchen: sie verstehen sich auf das leichte Atmen nicht.
Heinrich Heine
Die Kutte macht nicht den Mönch, ebensowenig wie die Uniform eines Generaladjutanten den Helden macht.
Je näher die Leute bei Napoleon standen, desto mehr bewunderten sie ihn. Bei sonstigen Helden ist das Umgekehrte der Fall.
Honoré de Balzac
Der Ruhm der Chirurgen gleicht dem der Schauspieler; auch diese existieren nur zu ihren Lebzeiten, und ihr Talent ist nicht länger wertbar, sobald sie hingeschwunden sind. Die Schauspieler und die Chirurgen, wie auch die großen Sänger, wie die Virtuosen, die durch ihre Leistungen die Macht der Musik verzehnfachen, sind samt und sonders Helden des Augenblicks.
Johann Wolfgang von Goethe
Ein jeglicher muß seinen Helden wählen, dem er die Wege zum Olymp hinauf sich nacharbeitet.
Maxim Gorki
Ohne Liebe gibt es kein Glück, ohne Weib keine Liebe, und ohne die Mutter keine Dichter und Helden.
Oscar Wilde
Die Amerikaner sind große Heldenverehrer und suchen ihre Helden stets in der Verbrecherwelt.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Die homerischen Helden setzten sich immer, wenn's los ging.
Daß es in Griechenland vorkam, Helden als Götter zu verehren, die man dann Heroen nannte, war in Rom nicht Sitte.
Richard Dehmel
Was ist ein Ideal? Dem Weisen eine Not, dem Helden eine Qual, dem Schwätzer Himmelsbrot.
Swami Vivekananda
Jeder Dummkopf ist imstande, in irgendeinem Momente zum Helden zu werden. Aber der echte große Mann ist im alltäglichen Leben noch groß.
Theodor Mommsen
Die Einsicht in das Mögliche und Unmögliche ist es, die den Helden vom Abenteurer unterscheidet.

