Zitate zum Thema "oh"

Arthur Schopenhauer

Weil sie nämlich keine Gedanken auszutauschen haben, tauschen sie Karten aus und suchen einander Gulden abzunehmen. Oh, klägliches Geschlecht.

Friedrich Nietzsche

Oh, wollten doch die Dichter wieder werden, was sie einstmals gewesen sein sollen: - Seher, die uns etwas von dem Möglichen erzählen!

Oh Voltaire! Oh Humanität! Oh Blödsinn! Mit der Wahrheit, mit dem Suchen der Wahrheit hat es etwas auf sich; und wenn der Mensch es dabei gar zu menschlich treibt - il ne cherche le vrai que pour faire le bien - ich wette, er findet nichts!

Oh diese Guten! - Gute Menschen reden nie die Wahrheit; für den Geist ist solchermaßen gut sein eine Krankheit.

Friedrich von Logau

Oh Welt, bei deinen Sachen ist Weinen mehr als Lachen.

Friedrich von Schiller

Oh! der ist aus dem Himmel schon gefallen, der an der Stunden Wechsel denken muß!

Oh! nimm die Stunde wahr, eh sie entschlüpft. So selten kommt der Augenblick im Leben, der wahrhaft wichtig ist und groß.

Oh, eines Pulses Dauer nur Allwissenheit!

Gotthold Ephraim Lessing

Der Vater reimt und suchet allen, Nicht wenig Kennern, zu gefallen. Die Tochter buhlt: oh! straft sie nicht! Das gute Kind will allen, Wie ihres Vaters Reim, gefallen.

Honoré de Balzac

Gesetzt den Fall, ich hätte bei Ihnen Erfolg, endet es mit uns auf die gewöhnliche Weise; eine Heirat, ein Haushalt, Kinder... Oh!... Also leben sie wohl!

Joseph Freiherr von Eichendorff

Oh du stille Zeit! Kommst, eh wir's gedacht. Über die Berge weit, gute Nacht.

Jules Renard

Oh! Seine Hochzeitsreise ganz allein machen!

Rudyard Kipling

Unser England ist ein Garten, und solche Gärten werden nicht geschaffen, indem man einfach im Schatten sitzt und singt: Oh, wie schön!

Wilhelm Busch

Es saust der Stock, es schwirrt die Rute, du sollst nicht scheinen, was du bist. Wie schad', oh Mensch, daß dir das Gute im Grunde so zuwider ist.

Nun meint man freilich, sei die Nacht um nachzudenken wie gemacht. Doch oh, wie sehr kann man sich täuschen! Es fehlt auch ihr nicht an Geräuschen.

Oh, hüte dich vor allem Bösen! Es macht Pläsier, wenn man es ist. Es macht Verdruß, wenn man's gewesen.

Oh, wie beglückt ist doch ein Mann, wenn er Gedichte machen kann!

Oh, wie peinlich muß es sein, wenn man als Feind zu drei`n engbedrückt zusammensitzt und vor Zorn im Dunkeln schwitzt!

So ist die Sach'! - Oh, wie so leise, wenn überhaupt, sagt das der Weise.

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