Zitate zum Thema "ruhm"
Euripides
Wie beneide ich den Mann, der ruhig und still in Verborgenheit lebt und von Ruhm nichts weiß.
Juvenal
Größer ist der Hunger nach Ruhm als nach der Tugend.
Plinius d.Ä.
Der Ruhm muß uns folgen, nicht wir dürfen ihn suchen. Wenn er zufällig nicht folgt, so ist die Handlung, weil sie nicht berühmt geworden, darum nicht weniger schön.
Plinius d.J.
Ruhm nämlich muß folgen, er darf nicht erstrebt werden.
Plutarch
Es ist schon wünschenswert, von guter Abstammung zu sein, aber der Ruhm dafür gebührt den Vorfahren.
Andreas Gryphius
Der Ruhm, nach dem wir trachten, den wir unsterblich achten, ist nur ein falscher Wahn.
Arthur Schopenhauer
Ruhm muß erworben werden, die Ehre hingegen braucht nur nicht verloren zu werden.
Den Ruhm kann man mit den Winterbirnen vergleichen, die im Sommer wachsen, aber im Winter genossen werden.
Der Ruhm mag verschwinden, die Vergessenheit währt ewig.
Die größte aller Torheiten ist, seine Gesundheit aufzuopfern, für wen es auch sei, für Erwerb, für Beförderung, für Gelehrsamkeit, Ruhm, geschweige für Wollust und flüchtige Genüsse.
Charles Duclos
Bescheidenheit ist der einzige Glanz, dem man dem Ruhm hinzufügen kann.
Christian Fürchtegott Gellert
Der wahre Ruhm ist bei Gott und nicht bei Menschenkindern!
François Duc de La Rochefoucauld
Man muß den Ruhm der Menschen an den Mitteln messen, derer sie sich bedient haben.
Francesco Guerrazzi
Ruhm ist der Schatten, der den Erfolg begleitet.
Franz Grillparzer
Die Größe ist gefährlich, und der Ruhm ein leeres Spiel; was er gibt, sind nichtige Schatten, was er nimmt, es ist so viel.
Friedrich Nietzsche
Wenn die Dankbarkeit vieler gegen einen alle Scham wegwirft, so entsteht der Ruhm.
Friedrich von Schiller
Von des Lebens Gütern allen ist der Ruhm das höchste doch, wenn der Leib im Staub zerfallen, lebt der große Name noch.
Georg Christoph Lichtenberg
Ruhm und Ruhe sind Dinge, die nicht zusammen wohnen können.
Von dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu.
Gustave Flaubert
Als Kind habe ich von Liebe geträumt, als junger Mann vom Ruhm; als Mann vom Grab jener letzten Liebe derer, die keine mehr haben.
Heinrich Heine
Rührung - der dramatische Dichter, der es versteht, Tränen zu entlocken: Dieses Talent hat auch die kümmerlichste Zwiebel, mit dieser teilt er seinen Ruhm.
Honoré de Balzac
Der Ruhm ist eine fliegende Brücke, die zum Überschreiten einer Schlucht zu dienen vermag.
Der Ruhm sei ein Gift, das nur in kleinen Dosen eingenommen werden dürfe.
Nur wenige Frauen kennen sich in den Mißlichkeiten des Daseins der meisten Männer aus, die sich alle eine Stellung schaffen, ihren Ruhm aufrechterhalten, ihr Vermögen auf eine solide Basis stellen müssen.
Der Pole, sagen wir es noch einmal zu seinem Ruhm, ist im allgemeinen den Frauen gegenüber schwach; er ist so sehr von Zärtlichkeit für sie erfüllt, daß er sich ihr in Polen unterordnet.
Der Franzose weiß die Gefahr zu schätzen, weil er darin den Ruhm gewahrt.
Der Ruhm kommt vor dem Reichtum.
Der Ruhm der Chirurgen gleicht dem der Schauspieler; auch diese existieren nur zu ihren Lebzeiten, und ihr Talent ist nicht länger wertbar, sobald sie hingeschwunden sind. Die Schauspieler und die Chirurgen, wie auch die großen Sänger, wie die Virtuosen, die durch ihre Leistungen die Macht der Musik verzehnfachen, sind samt und sonders Helden des Augenblicks.
In seinem Leben isolierte ihn der Egoismus, und heute entleibt der Egoismus seinen Ruhm.
Jean Paul
Nur der steigende, nicht der stehende Ruhm erfreuet; während des letzten sind nur die Schmerzen des angegriffenen.
Johann Wolfgang von Goethe
Die Tat ist alles, nichts der Ruhm.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Erfolg ist der Ruhm der kleinen Leute.
Maurice Barrès
Das Unglück ist ebenso wie der Ruhm imstande, Energie zu wecken.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Ruhm ist der Vorzug, denen bekannt zu sein, die einen nicht kennen.
Folgende Gegensätze sollte man vereinen können: Tugend mit Gleichgültigkeit gegen die öffentliche Meinung, Arbeitsfreude mit Gleichgültigkeit gegen den Ruhm und die Sorge um die Gesundheit mit Gleichgültigkeit gegen das Leben.
Oliver Wendell Holmes
Ruhm kommt üblicherweise über die, die an etwas anderes dachten.
Theodor Gottlieb von Hippel
Ruhm und Ehre sind selten gute Freunde.

