Zitate zum Thema "vermag"

Erasmus von Rotterdam

Kein Tier ist so wild, daß nicht menschliche Mühe es zähmen könnte; und die menschliche Seele, die alles zu zähmen vermag, soll nicht zu zähmen sein?

Horaz

Bedenke gut, was deine Kraft vermag und was über deine Fähigkeit hinausgeht.

Sophokles

Achtung verdient, wer vollbringt, was er vermag.

Adolf Friedrich Graf von Schack

Der Genuß des Schönsten vermag nicht zu befriedigen, wenn ich es für mich allein haben will.

Adolph Freiherr von Knigge

Es ist unglaublich, wieviel ein einziger mit einem guten Gewissen und edlem Feuer gegen Scharen von Nichtswürdigen vermag.

Benjamin Disraeli

Der Zauber der ersten Liebe liegt darin, daß man sich nicht vorzustellen vermag, sie könnte jemals enden.

Charles Maurice de Talleyrand

Niemand vermag zu sagen, wie viele politische Dummheiten aus Mangel an Geld schon verhindert worden sind.

François Duc de La Rochefoucauld

Das Glück heilt uns vor mehr Fehlern, als es die Vernunft vermag.

Friedrich Dürrenmatt

Je planmäßiger Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen.

Georg Christoph Lichtenberg

Je mehr ein Mensch denkt, desto besser vermag er zu denken. Alle Erziehung taugt nichts, wenn sie nicht systematisch zum Denken erzieht

Gustave Flaubert

Die Dummheit ist etwas unerschütterliches; nichts vermag sie anzugreifen, ohne an ihr zu zerbrechen. Sie ist von der Natur des Granits, hart und widerstandsfähig.

Heinrich Heine

Es ist ja natürlich, daß kein Vogel über sich selbst hinauszufliegen vermag.

Honoré de Balzac

Der Ruhm ist eine fliegende Brücke, die zum Überschreiten einer Schlucht zu dienen vermag.

Keine menschliche Macht vermag einen Mörder oder einen Giftmischer daran zu hindern, an das Herz eines Prinzen oder an den Magen eines Ehrenmannes zu gelangen. Die Leidenschaften sind die beste Polizei.

Es gibt Fehler bei einer Frau, die kräftigen Lehren weichen können, wie die Erfahrung oder ein Ehemann sie geben; aber nichts vermag die Tyrannei falscher religiöser Ideen zu besiegen.

Johann Heinrich Pestalozzi

Glücklich ist, wer seine Wünsche in das rechte Verhältnis zu seinen Mitteln zu bringen vermag.

Johann Wolfgang von Goethe

Höher vermag sie niemand zu heben, als wenn er vergibt.

Nur allein der Mensch vermag das Unmögliche.

Wenn man eine Sache mit Klarheit zu behandeln vermag, ist man auch zu vielen anderen Dingen tauglich.

Jules Michelet

Was vermag man über eine Frau in der Gesellschaft? Nichts! in der Einsamkeit? Alles!

Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt

Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.

Kurt Tucholsky

Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Weh der Frau, die nicht im Falle der Not ihren Mann zu stellen vermag.

Wer hat nicht schon das, was er sich zutraut, für das gehalten, was er vermag.

Ralph Waldo Emerson

Nur der ist hoher Freundschaft fähig, der auch ohne sie zu leben vermag.

Sigmund Freud

Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: Was will eine Frau?

Sir Francis Bacon

Wir dürfen das Weltall nicht einengen, um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen, so daß es das Bild des Weltalls zu fassen vermag.

Weder die bloße Hand noch der sich selbst überlassene Geist vermag Erhebliches; durch Werkzeuge und Hilfsmittel wird das Geschäft vollbracht; man bedarf dieser also für den Verstand wie für die Hand. Und so wie die Werkzeuge die Bewegung der Hände erwecken und leiten, so müssen auch die Werkzeuge des Geistes den Verstand stützen und behüten.

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