Zitate zum Thema "weiber"
Aristoteles
Was ist denn aber für ein Unterschied, ob die Weiber geradezu den Staat regieren, oder ob sich die, welche ihn regieren, von den Weibern beherrschen lassen?
Adolph Freiherr von Knigge
Übrigens will man bemerkt haben, daß die mehrsten Frauenzimmer nur vorzüglich tolerant gegen hübsche Männer und gegen garstige Weiber seien.
François Duc de La Rochefoucauld
Nicht immer sind es Mut und Keuschheit, die die Männer mutig machen und die Weiber keusch.
Friedrich Nietzsche
Jedermann trägt ein Bild des Weibes von der Mutter her in sich: davon wird er bestimmt, die Weiber überhaupt zu verehren oder sie geringzuschätzen oder gegen sie im Allgemeinen gleichgültig zu sein.
Friedrich von Logau
Wer einen Aal beim Schwanz Und Weiber faßt bei Worten, Wie feste der gleich hält, Hält nichts an beiden Orten.
Friedrich von Schiller
Niemand soll mich bestechen - Ich glaub es, die häßlichen Weiber drohen mit gleichem Glück ihren Verführern mit Schmach.
Daß Weiber für Weiberschwächen solche Luchsaugen haben!
Gotthold Ephraim Lessing
Wir Männer stecken voller Mängel; Es leugne, wer es will! Die Weiber gegen uns sind Engel. Nur taugen, wie ein Kenner will, Drei kleine Stück - und die sind zu erraten, An diesen Engeln nicht gar zu viel! Gedanken, Wort und Taten.
Heinrich Heine
Die Weiber haben leider nur eine einzige Art, wie sie uns glücklich machen können, während sie uns auf dreißigtausend Arten unglücklich zu machen wissen.
Es ist wirklich verdrießlich, wenn die Weiber zu viel fragen. Braucht eure Lippen zum Küssen, nicht zum Fragen, ihr Schönen. Schweigen ist die wesentlichste Bedingung des Glückes.
Ich will nicht sagen, die Weiber hätten gar keinen Charakter. Beileibe nicht! Sie haben vielmehr jeden Tag einen andern.
O die Weiber! Wir müssen ihnen viel verzeihen, denn sie lieben viel, und sogar Viele. Ihr Haß ist eigentlich nur eine Liebe, welche umgesattelt hat.
Wir Männer lügen zuweilen. Die Weiber, wie alle passiven Naturen, können selten erfinden, wissen jedoch das Vorgefundene dergestalt zu entstellen, daß sie uns dadurch noch weit sicherer schaden als durch entschiedene Lügen.
Honoré de Balzac
Dieser Mensch, sagte er sich, hat mein Geld sicherlich darauf verwandt, die drei Kardinaltugenden des Soldaten zu befriedigen: das Spiel, den Wein und die Weiber!
Jean Paul
Glaube mir, die Weiber haben größere Schmerzen als die, worüber sie weinen.
Je verdorbener ein Zeitalter, desto mehr Verachtung der Weiber. Je mehr Sklaverei der Regierungsform oder -unform, desto mehr werden jene zu Mägden der Knechte.
So viel man Kinder hat, so viele Frauen hat man auf einmal mehr geheiratet. Jedes Kind ist eine neue Laune der Frau. Hast du drei Kinder: hast du vier Weiber.
Weiber fragen soviel nach Sentenzen, weil sie kein System haben.
Weiber haben große Kräfte für, aber kleine gegen die Liebe etwas zu tun.
Die Menschen (zumal Weiber) verraten leichter (zumal spät), daß sie Absichten verfehlen, als daß sie sie haben.
Die Weiber ändern ihre Meinungen schwerer als die Männer, weil sie mehr Gefühle als Schlüsse sind.
Die Weiber lieben einander nicht so sehr, weil sie sich nicht in den schönsten Augenblicken je sehen - des Gebets und der Liebe.
Die Weiber halten sich für besser als die Männer; jene fehlen ohne Bewußtsein des Fehlers, diese mit.
Die Weiber sind mitleidiger bei männlichen Schmerzen als bei weiblichen.
Die Weiber wollen zu erziehen anfangen, wenn schon alles verzogen ist.
Die Männer haben im Zorn mehr Mitleid, die Weiber vor- und nachher. Habt ihr je eine Frau mitten im Zorne einhalten sehen?
Weiber sprechen lieber von als in ihrer Liebe, Männer umgekehrt.
Die leichte Niederlage mancher Weiber kommt vielleicht nicht sowohl von Sinnlichkeit, Übermannung und dergleichen her, sondern von Phantasien, die lange in einem zügellosen Reiche hinter Stirn und Lippe spielten und schweiften und welche in einem Mehr der Phantasie ansässig wurden, das freilich leicht mit dem Minder der Wirklichkeit aussöhnt.
Vielleicht die männliche Herrschsucht daher, weil Weiber keine Gründe annehmen.
Johann Wolfgang von Goethe
Die Weiber, sagt man, sind eitel von Haus aus. Ich kann nur sagen, es kleidet sie.
Karl Julius Weber
Weiber sind im Unglück größer als Männer vermöge der weiblichen Kardinaltugend Geduld.
Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache Männer und fast alle Weiber.
Ludwig Börne
Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen.
Moritz Gottlieb Saphir
Weiber, Glück und Gold, sind dem Narren hold! heißt es. Also kann es doch nichts Klügeres geben, als ein Narr zu sein.
Sophie Mereau
Die beste und natürlichste Einrichtung sei, wenn die Männer für die Weiber arbeiten, und diese nur genießen und ihnen Vergnügen machen.

