Zitate zum Thema "gründe"

Epikur von Samos

Durchaus gering ist jener, der viele vernünftige Gründe zu haben glaubt, aus dem Leben zu scheiden.

Adolph Freiherr von Knigge

Nie kann man Recht und erlaubte Ursache haben, das Gegenteil von dem zu sagen, was man denkt, wenngleich man Befugnis und Gründe haben kann, nicht alles zu offenbaren, was in uns vorgeht.

Blaise Pascal

Man läßt sich lieber durch Gründe überzeugen, die man selber gefunden hat, als durch solche, die andern in den Sinn gekommen sind.

Ein Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.

Denis Diderot

Der Aberglaube ist überall eine notwendige Folge außergewöhnlicher Naturerscheinungen, deren Gründe unbekannt sind.

Friedrich Nietzsche

Man glaubt unwillkürlich, die religiös gefärbten Abschnitte einer Philosophie seien besser bewiesen, als die anderen; aber es ist im Grunde umgekehrt, man hat nur den inneren Wunsch, daß es so sein möge, - also daß das Beseligende auch das Wahre sei. Dieser Wunsch verleitet uns, schlechte Gründe als gute einzukaufen.

Wie gut klingen schlechte Musik und schlechte Gründe, wenn man auf einen Feind los marschiert!

Müßte ich nicht ein Faß sein von Gedächtnis, wenn ich auch meine Gründe bei mir haben wollte?

Heinrich Heine

Wenn ein Mensch sich totschießen will, so hat er dazu immer hinlängliche Gründe. Aber ob er selbst diese Gründe kennt, das ist die Frage.

Honoré de Balzac

Zwischen Personen, die einander beständig so nahe sind, müssen Haß und Liebe immer größer werden: Aller Augenblicke findet man ja Gründe, sich mehr zu lieben oder zu hassen.

Jean Paul

Das Gefühl findet, der Scharfsinn weiß die Gründe.

Vielleicht die männliche Herrschsucht daher, weil Weiber keine Gründe annehmen.

Johann Wolfgang von Goethe

Wer Gründe anhört, kommt in Gefahr, nachzugeben.

Kurt Tucholsky

Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben. Das hat mehrere Gründe; die feinsten sind die wissenschaftlichen.

Ludwig Feuerbach

Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht.

Niccolò Machiavelli

Daß wir uns nicht ändern können, hat zweierlei Gründe: Zum einen können wir uns unserer eigenen Natur nicht widersetzen, zum andern ist es unmöglich, einen Menschen, der bei einer bestimmten Art zu handeln Glück gehabt hat, zu überzeugen, daß es gut sein kann, auch einmal anders zu handeln.

Papst Johannes XXIII.

Auch die Gründe des Herzens müssen geprüft und gerechtfertigt, manchmal auch korrigiert werden.

Theodor Fontane

Es gibt immer Gründe für das, was wir wünschen.

Wilhelm Busch

Da wundert sich wohl mancher sehr, wie's möglich sei, daß ein Malheur So schleunige Verbreitung finde. Der Weise schweigt - er kennt die Gründe.

Glaubenssachen sind Liebessachen. Es gibt keine Gründe dafür oder dagegen.

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