Zitate zum Thema "fürchten"
Agrippa von Nettesheim
Wer eigne Gedanken hat, braucht sich vor fremden Gedanken nicht zu fürchten.
Aurelius Augustinus
Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott.
Decimus Laberius
Viele muß fürchten, den viele fürchten.
Marc Aurel
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.
Napoleon I. Bonaparte
Nicht diejenigen, die nicht mit dir übereinstimmen, mußt du fürchten, sondern diejenigen, die nicht mit dir übereinstimmen und die zu feige sind, es dich wissen zu lassen.
Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen.
Platon
Einem Kind, das die Dunkelheit fürchtet, verzeiht man gern; tragisch wird es erst, wenn Männer das Licht fürchten.
Sie fürchten ihn aber, als wüßten sie gewiß, daß er das größte Übel ist.
Baltasar Gracián y Morales
Mit Zurückhaltung muß man vorschreiten, wo tiefer Grund zu fürchten ist.
Fjodor Dostojewskij
Veränderung ist das, was die Leute am meisten fürchten.
Franklin D. Roosevelt
Das einzige, was wir fürchten müssen, ist die Furcht.
Friedrich Nietzsche
Wer sich selber haßt, den haben wir zu fürchten, denn wir werden die Opfer seines Grolls und seiner Rache sein. Sehen wir also zu, wie wir ihn zur Liebe zu sich selber verführen!
Mögen die uns fürchten, welche sich nicht an uns zu wärmen und zu erhellen verstehen!
Friedrich von Schiller
Hab' ich zu fürchten angefangen, hab' ich zu fürchten aufgehört.
Kühn durchs Weltall steuern die Gedanken, fürchten nichts - als seine Schranken.
Was soll der fürchten, der den Tod nicht fürchtet?
Gotthold Ephraim Lessing
Wer gesund ist und arbeiten will, hat auf dieser Welt nichts zu fürchten.
Heinrich Heine
Diejenigen fürchten das Pulver am meisten, die es nicht erfunden haben.
Honoré de Balzac
Wie langsam diese beiden Wesen jeden Bissen kauten! Deshalb besaßen sie eine tadellose Verdauung, sie hatten kein Magengeschwür zu fürchten.
Immanuel Kant
Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben am meisten Wert hat.
Jacques Bénigne Bossuet
Die größte aller Schwächen ist, zu fürchten, schwach zu erscheinen.
Jean de La Bruyère
Derselbe scharfe Verstand, der es uns ermöglicht, etwas Gutes zu schreiben, läßt uns auch fürchten, es könnte nicht gut genug sein, daß es verdient, gelesen zu werden.
Jean Paul
Die kühnsten Autoren im Urteil über andere oder über Wissenschaften sind junge, die dadurch Autorität zu erlangen hoffen; da die alten dadurch ihre zu verscherzen fürchten.
Jean-Jacques Rousseau
Ein Mensch, der Gott fürchtet, ist wenig zu fürchten, sein Anhang ist nicht schrecklich, er ist beinahe allein, und man kann ihm vieles Üble zufügen, ehe man ihn dahin bringt, sich zu wehren.
Ich habe für diese Welt nichts mehr zu hoffen noch zu fürchten, und ich bin in der Tiefe des Abgrundes ruhig, ein armer unglücklicher Sterblicher, aber unerschütterlich wie Gott selbst.
Johann Wolfgang von Goethe
In Deutschland haben sich vor der persönlichen Satire nur die Anmaßlichkeit und das Scheinverdienst zu fürchten.
Leo Tolstoi
Ja, es gibt einen Gott, und ich habe nichts zu fürchten, sondern mich zu freuen.
Lucius Accius
Sie sollen mich ruhig hassen, solange sie mich fürchten!
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Der Kluge wird auch den schwächsten Feind fürchten.
Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen.
Wir fürchten nicht den Tod, sondern den Gedanken an den Tod.
Ludwig Börne
Ob wir spotten oder ernst sind, kriechen oder hüpfen, zaudern oder fortstürmen, hoffen oder fürchten, glauben oder zweifeln, - am Grabe begegnen wir uns alle.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.
Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.
Percy Byshe Shelley
Ich halte es mit der Gelassenheit: Sich vor nichts fürchten und wenig erhoffen.
Sir Francis Bacon
Die Menschen fürchten den Tod, wie Kinder sich fürchten, im Dunkeln zu gehen.
Thomas Jefferson
Wer die Wahrheit nicht fürchtet, braucht auch die Lüge nicht zu fürchten.
William Shakespeare
Unsere Zweifel sind Verräter am Guten, das wir oft erringen könnten, wenn wir den Versuch nicht fürchten würden.
Das Schlimmste fürchten, heilt oft das Schlimmste.

