Zitate zum Thema "nacht"

Bernhard von Clairvaux

Lieb ist wohl allen das Licht, aber am liebsten wohl denen, die lange in finsterer Nacht wandelten.

Horaz

Auf alle wartet ein und dieselbe Nacht.

Konfuzius

Ich habe einmal einen Tag lang nicht gegessen und eine Nacht lang nicht geschlafen, um nachzudenken. Das hat nicht geholfen - besser ist es, stattdessen zu lernen.

Alles fließt dahin wie dieser, Tag und Nacht ohne Unterlaß.

Molière

Jawohl, selbst eine dumme, häßlich wie die Nacht, zög ich der Schönsten vor, die zuviel Geist besitzt.

Alphonse de Lamartine

Verlöscht den Glauben an Gott, und es wird Nacht in der Seele des Menschen.

Andreas Gryphius

Der Mensch war Gottes Bild. Weil dieses Bild verloren, wird Gott, ein Menschenbild, in dieser Nacht geboren.

Friedrich von Logau

Die Freundschaft, die der Wein gemacht, wirkt wie der Wein: nur eine Nacht!

Gottfried Keller

Es ist auf Erden keine Nacht, die nicht noch ihren Schimmer hätte.

Gotthold Ephraim Lessing

Nikandern glückte jüngst ein trefflich Epigramm, So fein, so scharf, als je von Kästnern eines kam. Nun schwitzt er Tag und Nacht, ein zweites auszuhecken. Vergebens; was er macht, verdirbt. So sticht ein Bienchen uns, und läßt den Stachel stecken, Und martert sich, und stirbt.

Heinrich Heine

Der Mond, das blasse Auge der Nacht.

Der Tag ist nur der weiße Schatten der Nacht.

Sterne... Goldene Blumen am bräutlichen Busen des Himmels... Glänzende Täuschungen der Nacht, ewige Trugbilder in einem erträumten Himmel, goldene Lügen im dunkelblauen Nichts.

In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinsterer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.

Hermann Hesse

Uns ist kein Sein vergönnt. Wir sind nur Strom, wir fließen willig allen Formen ein: dem Tag, der Nacht, der Höhle und dem Dom, wir gehn hindurch, uns treibt der Durst nach Sein.

Hände, laßt von allem Tun, Stirn, vergiß du alles Denken, alle meine Sinne wollen nun sich in Schlummer senken. Und die Seele unbewacht will in freien Flügen schweben, um im Zauberkreis der Nacht, tief und tausendfach zu leben.

Honoré de Balzac

Die Majestät der Nacht überträgt sich auf den Menschen, sie erlegt sich auf, sie inspiriert; es liegt irgend etwas mächtiges in dem Gedanken: alles schläft, und ich wache.

Jean Paul

Wo einer Zeit Gott, wie die Sonne, untergehet; da tritt bald darauf auch die Welt in das Dunkel; der Verächter des Alls achtet nichts weiter als sich und fürchtet sich in der Nacht vor nichts weiter als seinen Geschöpfen.

Die Nacht ist so zu Träumen eingerichtet, daß man auch wachend in Träume gerückt wird; man wird von ihr traumtrunken.

Johann Wolfgang von Goethe

Noch ist es Tag, da rühre sich der Mann, die Nacht tritt ein, wo niemand wirken kann.

Jeder Tag hat seine Plage, und die Nacht hat ihre Lust.

Nur dem Feigen ist die Nacht.

Die Nacht ist Unwahrheit.

Wer kennt den Schelm in tiefer Nacht genau? Schwarz sind die Kühe, so die Katzen grau.

Eine einzige Nacht an deinem Herzen! - Das andre gibt sich. Es trennet uns noch Amor in Nebel und Nacht.

Joseph Freiherr von Eichendorff

Oh du stille Zeit! Kommst, eh wir's gedacht. Über die Berge weit, gute Nacht.

Karl Kraus

In der Nacht sind alle Kühe schwarz, auch die blonden.

Khalil Gibran

Nur auf dem Pfad der Nacht erreicht man die Morgenröte.

In jedem Winter steckt ein zitternder Frühling, und hinter dem Schleier jeder Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen.

Victor Hugo

Dies hier ist der Kampf zwischen Tag und Nacht.

William Shakespeare

Wer nicht bei Tage gehen darf, schleicht bei Nacht.

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