Zitate zum Thema "lust"
Epikur von Samos
Keine Lust ist an sich ein Übel. Aber das, was bestimmte Lustempfindungen erzeugt, bringt Beschwerden mit sich, die die Lustempfindungen um ein Vielfaches übersteigen.
Wenn die gesamte Lust sich verdichtete nach Raum und Zeit und in der gesamten Zusammensetzung vorhanden wäre oder doch in den hauptsächlichsten Teilen der Natur, dann würden die Lustempfindungen niemals voneinander verschieden sein.
Euripides
Es ist den Frau'n doch eingepflanzt, die Lust, den Jammer, den sie leiden, allezeit im Mund und auf der Zung' zu führen.
Ovid
Lust und Liebe zum Dinge macht alle Mühe geringe.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Wie ein Traum so ist's vergangen, wie ein Schatten, Hauch und Schaum - Traum ist Liebe, Lust, Verlangen und das Leben selbst ein Traum.
Bertolt Brecht
Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.
Friedrich Ludwig Jahn
Ein Volk, das mit Lust und Liebe die Ewigkeit seines Volkstums auffaßt, kann zu allen Zeiten sein Wiedergeburtsfest und seinen Auferstehungstag feiern.
Friedrich Nietzsche
Wie wenig Lust genügt den meisten, um das Leben gut zu finden, wie bescheiden ist der Mensch!
Friedrich Rückert
Vom Übermaß der Lust wird Leid hervorgebracht; das Auge selber weint, sobald man heftig lacht.
Friedrich von Schiller
Das süßeste Glück für die trauernde Brust, nach der schönen Liebe verschwundener Lust, sind der Liebe Schmerzen und Klagen.
Kinder der verjüngten Sonne, Blumen der geschmückten Flur, euch erzog die Lust und Wonne, ja, euch liebte die Natur.
Gotthold Ephraim Lessing
Du lobest Tote nur? Vax, deines Lobes wegen Hab ich blutwenig Lust, mich bald ins Grab zu legen.
Heinrich Heine
Der Bau der Peterskirche wurde mit Ablaßgeldern bestritten, so daß die Sünde ganz eigentlich das Geld hergab zum Bau dieser Kirche, die dadurch gleichsam ein Monument sinnlicher Lust wurde.
Der Johannes Faustus ist der wahre Repräsentant der Deutschen, des Volkes, das im Wissen seine Lust befriedigt, nicht im Leben.
Hermann Hesse
Ich weiß nicht, ob ich überhaupt lieben kann. Ich begehre und kann mich in anderen Menschen suchen, nach Echo aushorchen, nach einem Spiegel verlangen, kann Lust suchen, und alles das kann wie Liebe aussehen.
Honoré de Balzac
Nach der Lust, eine geliebte Frau selber zu bewundern, kommt die, sie von jedermann bewundert zu sehen.
Die Frau ist nichts ohne Liebe, die Schönheit ist nichts ohne Lust.
Bei Gott, Lust ist die schönste Lösung des Lebens!
Oft empfindet man mehr Lust im Leiden als im Glück: siehe die Märtyrer!
Sich unseren Launen beugen, sie erraten, Lust im Schmerz finden, uns die Meinung der Welt opfern, die Selbstachtung, sogar die Religion, und alle diese Opfer nur als Weihrauchkörner betrachten, die zu Ehren des Idols verbrannt werden, das ist Liebe.
Die Freundschaft, mein Engel, kennt nicht die Bankrotte des Gefühls und die Konkurse der Lust.
Johann Wolfgang von Goethe
Jeder Tag hat seine Plage, und die Nacht hat ihre Lust.
Eben wenn man alt ist, muß man zeigen, daß man noch Lust zu leben hat.
Lachen, Weinen, Lust und Schmerz sind Geschwisterkinder.
Vom Vater hab ich die Statur, des Lebens ernstes Führen, von Mütterchen die Frohnatur, die Lust zu fabulieren.
Es wechselt Pein und Lust. Genieße, wenn du kannst, und leide, wenn du mußt.
Wer wie ich ein ganzes Leben lang kostbare Zeit und Geld mit der Protektion junger Talente verloren hat, und zwar Talente, die anfänglich die höchsten Hoffnungen erweckten, aus denen aber am Ende gar nichts geworden ist, dem muß wohl der Enthusiasmus und die Lust, in solcher Richtung zu wirken, nach und nach vergehen.
Karl Kraus
Die Gefahr des Wortes ist die Lust des Gedankens.
Mark Twain
Gesund kann man nur bleiben, wenn man ißt und trinkt, was man nicht mag, und tut, wozu man keine Lust hat.
Richard Dehmel
Mit Lust und Liebe sein Werk anpacken, macht frei von allem Zweckzwickzwacken.
Verdammte Liebe! schimpft Hans Aff, dem seine Liebschaft schlecht bekam. Verfluchte Lust! stöhnt Christian Pfaff, der sich in Wollust übernahm. Herr, schenke diesen beiden Armen mit Lust und Liebe dein Erbarmen!
William Shakespeare
Lust verkürzt den Weg.

