Zitate zum Thema "gottes"

Antonius von Padua

Gottes Schutz scheint uns leicht entbehrlich, solange wir ihn besitzen. Zu unserem eigenen Nutzen und Wohl entzieht ihn Gott zuweilen, damit wir erkennen, daß ohne Gottes Schutz der Mensch ein reines Nichts ist.

Aurelius Augustinus

Das Haus Gottes sind wir selbst; wir werden in dieser Welt aufgebaut, um am Ende der Zeiten geweiht zu werden.

Es ist schon ein großer Anfang in der Erkenntnis Gottes, wenn wir, bevor wir zu erkennen vermögen, was er ist, zu erkennen anfangen, was er nicht ist.

Hören ist die Aussaat Gottes. Die Frucht der Saat ist unser Tun.

Kein Leid ist sinnlos. Immer gründet es in der Weisheit Gottes.

Ägidius von Assisi

Keuschheit nenne ich, alle seine Sinne für die Gnade Gottes bewahren.

Franz von Assisi

Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.

Der Mensch ist Gottes Ebenbild, in dem Gott um seiner selbst willen geehrt sein will.

Friedrich II., der Große

Es heißt, daß wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht.

Hildegard von Bingen

Gottes Sohn wurde Mensch, damit der Mensch Heimat habe in Gott.

Jeanne d'Arc

Alle meine Worte und Taten sind in Gottes Hand. Auf ihn allein verlasse ich mich.

Ich wäre der unglücklichste Mensch der Welt, wenn ich wüsste, daß ich nicht in der Gnade Gottes stünde.

Juan de la Cruz

O süße Liebe Gottes, die wenig nur bekannt ist! Wer zu ihren Adern fand, hat seine Ruhe gefunden.

Nikolaus von Cues

Das Sehen Gottes ist Vorsehung, Gnade und ewiges Leben.

Die Prädikate Gottes sind keine realen Unterschiede.

Gottes Haben ist ein Sein, sein Bewegen Stillstehen, sein Laufen Ruhen.

Origenes

Ein jeder bedarf, sofern er wirklich Mensch ist, der Barmherzigkeit Gottes.

Paracelsus

Der einzige Tod, den wir vergessen sollten, ist das Vergessen des Daseins Gottes in uns.

Thomas von Aquin

Die Offenbarung Gottes zeigt uns mehr, was er nicht ist als was er ist.

Sowohl Gottes wie auch des Engels wie auch des Menschen letztes Glück und Glückseligkeit ist: Gott zu schauen.

Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selber ist.

Ambrose Bierce

Der Wein ist Gottes zweitbestes Geschenk an den Mann.

Anatole France

Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht unterschreiben will.

Andreas Gryphius

Der Mensch war Gottes Bild. Weil dieses Bild verloren, wird Gott, ein Menschenbild, in dieser Nacht geboren.

Angelus Silesius

Der Abgrund meines Geists ruft immer mit Geschrei den Abgrund Gottes an; sag', welcher tiefer sei?

Ich trage Gottes Bild: wenn Er sich will besehn, so kann Er nur in mir und wer mir gleicht geschehn.

Annette von Droste-Hülshoff

Mein Geist, o wolle nicht ergründen, was einmal unergründlich ist: Der Stein des Falles harrt des Blinden, wenn er die Wege Gottes mißt.

Barthold Hinrich Brockes

Alle Dinge, große und kleine flüssig, trocken, weich und hart, Tiere, Pflanzen, Holz und Steine zeigen Gottes Gegenwart.

Baruch de Spinoza

Der menschliche Geist hat eine adäquate Erkenntnis des ewigen und unendlichen Wesen Gottes.

Die Existenz Gottes und sein Wesen sind ein und dasselbe.

Die Macht Gottes ist sein Wesen selbst.

Gott oder alle Attribute Gottes sind ewig.

Benjamin Harrison

Wir Amerikaner haben nicht den Auftrag Gottes, Weltpolizei zu sein.

Christian Morgenstern

Der Mensch, das Individuum, ist Gottes Einfalt, ist einfältig gewordene Gottheit.

Christoph Martin Wieland

Mach dir Mut, der Stimme Gottes in dir treu zu sein.

Fjodor Dostojewskij

Erst wenn du jedes Ding lieben wirst, wird sich dir das Geheimnis Gottes in den Dingen offenbaren. Hat es sich dir aber einmal offenbart, dann wirst du es unablässig immer weiter und immer mehr Tag für Tag erkennen.

Liebt die ganze Schöpfung Gottes. Liebt die Tiere, liebt die Pflanzen, liebt jegliches Ding. Wer jegliches Ding liebt, wird auch das Geheimnis Gottes in den Dingen erfassen.

François Marie Voltaire

Es steht mir nicht zu, die Gerechtigkeit Gottes und seine Gnade abzuwägen.

Friedrich Nietzsche

Hat ein Gott die Welt geschaffen, so schuf er den Menschen zum Affen Gottes, als fortwährenden Anlaß zur Erheiterung in seinen allzulangen Ewigkeiten.

Gut und böse sind die Vorurteile Gottes - sagte die Schlange.

Die Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belügen und ausbeuten zu lassen, könnte die Scham eines Gottes unter Menschen sein.

Friedrich von Logau

Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich klein; ob aus Langmut er sich säumet, bringt mit Schärf' er alles ein.

Friedrich von Schiller

Wenn das Herz euch warnt, folgt seinem Triebe, das Herz ist Gottes Stimme.

Das Herz ist Gottes Stimme. Menschenwerk ist aller Klugheit künstliche Berechnung.

Georg Christoph Lichtenberg

Ein gutes Gedächtnis ist eine gute Gabe Gottes. Vergessen können ist oft eine noch bessere Gabe Gottes.

Gottfried Keller

Immer die gegenwärtige Stunde, das ist Gottes Stunde. Das ist das Stück Ewigkeit und das Stück Chaos, das um Gestaltung ringt - in dir - durch dich.

Heinrich Heine

Ein melancholischer Freund ist eine Plage Gottes.

Honoré de Balzac

Der Mensch beurteilt alles durch seine Abstraktionen, das Gute, das Böse, die Tugend, das Verbrechen. Seine Rechtsformen sind seine Waage; seine Gerechtigkeit ist blind, diejenige Gottes sieht; darin liegt alles.

Jacob Grimm

Gott läßt seine Sonne über allen Menschen leuchten, er will sie nicht einander gegenüber stellen, wie von denen zuweilen geschieht, die uns Gottes Wort verkündigen.

Jean de La Bruyère

In Zeiten blühender Gesundheit zweifelt man am Dasein Gottes, wie man die Sündhaftigkeit des Umgangs mit einem losen Frauenzimmer bezweifelt. Wird man krank und plagt einen die Wassersucht, dann gibt man seine Mätresse auf und glaubt an Gott.

Jean Paul

Solange das Wort Gottes in einer Sprache noch dauert und tönt: so richtet es das Menschenauge nach oben auf.

Johann Albrecht Bengel

Wider Zweifel und ärgerliche Gedanken ist das Lob Gottes ein bewährtes Mittel. Finsternis kann nicht anders als durch Licht überwunden werden.

Johann Gottfried von Herder

Die Erde, das irdische Reich der Wesen, ist nur der Schauplatz zur Entwicklung des höheren Reiches Gottes.

Johann Michael von Sailer

Allwissenheit ist das Auge, Güte das Herz, Wahrheit der Mund, Allmacht die Hand Gottes.

Johann Wolfgang von Goethe

Zudem sind die Natur Gottes, die Unsterblichkeit, das Wesen unserer Seele und ihr Zusammenhang mit dem Körper ewige Probleme, worin uns die Philosophen nicht weiterbringen.

Johannes Tauler

Der Leib soll sein ein Knecht der Seele, die Seele eine Dienerin des Geistes und der Geist ein Anstarren Gottes.

Josepha Stenmanns

Das Gebet ist der Schlüssel zu allen Schätzen Gottes.

Julius Langbehn

Man muß Gottes Güte regnen lassen, aber selbst das Land pflügen.

Khalil Gibran

Der Gerechte steht dem Herzen der Menschen nahe, der Gütige jedoch dem Herzen Gottes.

Kurt Tucholsky

Erbitte Gottes Segen für deine Arbeit, aber verlange nicht auch noch, daß er sie tut.

Louise Otto-Peters

Die Demokratie trachtet nach der Verwirklichung des Reiches Gottes auf Erden.

Ludwig Feuerbach

Die Inkarnation ist nichts anderes als die tatsächliche, sinnliche Erscheinung von der menschlichen Natur Gottes.

In der Persönlichkeit Gottes feiert der Mensch die Übernatürlichkeit, Unsterblichkeit, Unabhängigkeit und Unbeschränktheit seiner eigenen Persönlichkeit.

Wenn Gott sein Ebenbild wie sich selbst liebt, warum soll nicht auch ich das Bild Gottes wie Gott selbst lieben?

Ludwig Uhland

Du kamst, du gingst mit leiser Spur, Ein flücht'ger Gast im Erdenland; Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand, in Gottes Hand.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Je weiter unsere Erkenntnis Gottes dringt, desto weiter weicht Gott vor uns zurück.

Martin Luther

Das Wort Gottes ist frei; es will nicht Fesseln dulden durch Vorschriften des Menschen.

Halt dich nur an Christum. Außer Christus gibt es keine Erkenntnis Gottes.

Jeder Garten ist ein Buch Gottes, aus dem das Wunder ersehen werden kann das Gott täglich tut.

Matthias Claudius

Was du sehen kannst, das siehe und brauche deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte dich an Gottes Wort.

Gottes Wege liegen im Dunkel, aber das Dunkel liegt nur in unseren Augen, nicht auf Gottes Wegen.

Michel Eyquem de Montaigne

Gottes Eingreifen sollte man vorsichtig beurteilen.

Spricht man über rein Menschliches, so ist eine andere, eine weniger erhabene Ausdrucksweise angebracht, als wenn es sich um Gottes Wort handelt; wir sollten dessen Würde, Majestät und sakrale Kraft nicht mißbrauchen.

Moritz Gottlieb Saphir

Die Jugend ist das Paradies, und nur in ihr blüht der Baum des Lebens, und nur in diesem Paradies hört man die Stimme Gottes durch die Welt gehen, und man hört, was die Vögel sprechen, was die Blumen erzählen, was die Bäume lispeln und die Bäche plaudern.

Jeder Mensch hat Druckfehler und Schreibfehler. Gegen seine Schreibfehler sei man in Gottes Namen so streng, wie man will. Aber die Druckfehler, die ihm der Druck des Schicksals beigebracht hat, gegen diese Druckfehler sei man nachsichtig.

Niccolò Machiavelli

Was die Klugheit und Beständigkeit anbelangt, so behaupte ich, daß das Volk klüger ist und ein richtigeres Urteil hat als ein Alleinherrscher. Nicht ohne Grund vergleicht man die Stimme des Volkes mit der Stimme Gottes.

Nicolas-Sébastien de Chamfort

Es gibt eine Art Stolz, die alle Gebote Gottes einschließt, und eine Eitelkeit, die alle sieben Todsünden umfaßt.

Paul Anton de Lagarde

Jeder Mensch ist ein besonderer Gedanke Gottes, nicht bloß die Menschheit im allgemeinen.

Richard Dehmel

Mancher hat sich selbst erzogen; hat er auch ein Selbst gezüchtet? Noch hat keiner Gott erflogen, der vor Gottes Teufeln flüchtet.

Robert Browning

Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. In Gottes Hand ist unsere Zeit.

Théodore Simon Jouffroy

Es ist ganz nah von der Naturliebe zur Erkenntnis Gottes; deswegen sind die Dörfer frömmer als die Städte.

Theodor Fontane

Schwankend ist alles, und fest allein ist Gottes Gebot. Auch das unausgesprochene, das still und stumm in der Natur der Dinge liegt.

Victor Hugo

Das Gewissen des Menschen ist das Denken Gottes.

Walther Rathenau

Wehe dem, der ein Kind in Furcht erzieht, und wenn es die Furcht Gottes wäre!

Wilhelm Busch

Denn, leider Gottes, so ist der Schlechte, daß er immer was anderes möchte. Auch hat er ein höchst verruchtes Gelüst, grad so zu sein, wie er eben ist.

X
Add to Google Zitate Gadget bei Live.com