Zitate zum Thema "wider"
Hippokrates
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.
Terenz
Nichts ist so leicht, daß es nicht schwer wird, wenn du es wider Willen tust.
Friedrich Nietzsche
Dieses neue Testament, eine Art Rokoko des Geschmacks in jedem Betrachte, mit dem alten Testament zu Einem Buche zusammengeleimt zu haben, als Bibel, als das Buch an sich: das ist vielleicht die größte Verwegenheit und Sünde wider den Geist, welche das literarische Europa auf dem Gewissen hat.
Allen rechten Frauen geht Wissenschaft wider die Scham. Es ist ihnen dabei zu Mute, als ob man damit ihnen unter die Haut, - schlimmer noch! unter Kleid und Putz gucken wolle.
Friedrich von Schiller
Wer nicht ist mit mir, der ist wider mich.
Noch keinem Volk, das sich zu ehren wußte, drang man den Herrscher wider Willen auf.
Georg Christoph Lichtenberg
Ein Grab ist doch immer die beste Befestigung wider die Stürme des Schicksals.
Heinrich Heine
Wenn Gift in mir ist, so ist es doch nur Gegengift, Gegengift wider jene Schlangen, die im Schutt der alten Dome und Burgen so bedrohlich lauern.
Johann Albrecht Bengel
Wider Zweifel und ärgerliche Gedanken ist das Lob Gottes ein bewährtes Mittel. Finsternis kann nicht anders als durch Licht überwunden werden.
Johann Heinrich Pestalozzi
Früher oder später, aber gewiß immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist.
Johann Wolfgang von Goethe
Indessen hat die Klugheit so was Gebietendes, daß wir ihr oft auch wider unsre Neigung folgen.
Und einmal vor allemal, eine Hierarchie ist ganz und gar wider den Begriff einer echten Kirche.
Ein innres Unbehagen fügt sich oft, auch wider unsern Willen, an die Tat.
Richard Dehmel
Die misera plebs begreift es nie: wer für sie kämpft, ist wider sie.

