Zitate zum Thema "hatte"

Aurelius Augustinus

Den Namen des Heilands hatte mein Herz mit der Muttermilch eingesogen.

Hildegard von Bingen

Manche Männer sind, wenn sie ohne Frauen bleiben, ruhmlos wie ein Tag, der keine Sonne hatte.

Napoleon I. Bonaparte

Wenn eine verzweifelte Situation ein besonderes Können erfordert, dann bringt man diesen Können auch auf, obwohl man vorher keine Ahnung davon hatte.

Ovid

Doch oft hat sich einer wirklich verliebt, der es zuvor nur vorgetäuscht hatte.

Charles de Montesquieu

Ich hatte nie einen Kummer, den eine Stunde der Lektüre mir nicht hätte nehmen können.

Christian Friedrich Hebbel

Der Mensch dachte sich sein eignes Gegenteil; da hatte er seinen Gott.

Friedrich Nietzsche

In der Reife des Lebens und des Verstandes überkommt den Menschen das Gefühl, daß sein Vater Unrecht hatte, ihn zu zeugen.

Wer dreimal mit Dreistigkeit das Wetter prophezeit hat und Erfolg hatte, der glaubt im Grunde seiner Seele ein wenig an seine Prophetengabe. Wir lassen das Wunderliche, Irrationale gelten, wenn es unserer Selbstschätzung schmeichelt.

Man verstehe doch endlich das Erstaunen Napoleons tief genug, als er Goethe zu sehen bekam: es verrät, was man sich Jahrhunderte lang unter dem deutschen Geiste gedacht hatte. Voilà un homme! - das wollte sagen: Das ist ja ein Mann! Und ich hatte nur einen Deutschen erwartet!

Wie viel hatte ehemals das Gewissen zu beißen? Welche guten Zähne hatte es? - Und heute? Woran fehlt es?

Georg Christoph Lichtenberg

Er hatte zu nichts Appetit und aß doch von allem.

Bei einem großen Genie gehet das in einem Augenblicke vor, was oft bei einem andern ganze Stunden dauert. Ein gewisser Mensch, der eben keine großen Gaben hatte, hielt einen zum Betrug mit der Feder nachgemachten Druck eine Stunde wirklich dafür, andere sahen es im ersten Augenblick.

Ich wünschte mir an jedem Abend die Sekunde des vergangenen Tages zu wissen, da mein Leben den geringsten Wert hatte, das ist, da, wenn Reinigkeit der Absichten, und Sicherheit des Leben Geld wert sind, ich am allermeisten würde gegolten haben.

Giacomo Graf Leopardi

Ich habe geweint, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich einen traf, der keine Füße hatte.

Gotthold Ephraim Lessing

Ins zweimal neunte Jahr, mit stummer Ungeduld, Bewahrt, auf Besserung, sie mein verschwiegnes Pult. Was sie nun besser sind, das läßt sich leicht ermessen: Mein Pult bewahrte sie; ich hatte sie vergessen.

Heinrich Heine

Der Enthusiasmus der Deutschen hatte etwas Erschreckendes für mich, das mit einem gewissen träumerischen Hochmut, der in meiner Natur liegt, schlecht zusammenpaßte.

Er hatte ein allerliebstes weißes Hündchen, das er an der Leine führte, und eine grundhäßliche schwarze Tochter, die er aber frei herumlaufen ließ.

Es war eine schöne Hand, sie hatte so etwas Geistiges, so etwas geschichtlich Reizendes, wie die Hände von schönen Menschen, die sehr gebildet sind oder viel gelitten haben.

Sein breites Lächeln hatte etwas unangenehm Ergötzliches, und man wußte nicht, ob man ihm Prügel oder Beifall zollen sollte.

Sie hatte etwas Sprechendes im Gesicht, nämlich einen Mund.

Honoré de Balzac

Dies bezaubernde Geschöpf hatte auf bewundernswerte Weise begriffen, daß für eine Frau die Grundbedingung der Bildung ist, damit gänzlich hinterm Berge zu halten.

Madame de Chavon-court war mit ihrer zweiten Tochter Sidonie gekommen, die geradezu göttlich gekleidet war, während die älteste, als ihres Bewerbers sicher, keine Zuflucht zu Toilettenkünsten genommen hatte.

Godefroid, der einst glückliche Junggeselle, der so sorglos dahingelebt hatte, sah sich nun mit einer jungen Frau belastet, die so dumm war wie eine Gans, und er war außerstande, sein Mißgeschick zu ertragen, nachdem er sechs Monate lang der Wandlung des geliebten Wesens zu ebengenanntem Geflügel beigewohnt hatte.

Die wilde Gefräßigkeit, die bei Genesenden nichts ungewöhnliches ist, hatte ihn fortgerissen; der tierische Hunger hatte den Sieg über alle menschlichen Gefühle davongetragen.

Diese Equipage hatte phantastische Ähnlichkeit mit jenen abgelebten Greisen, die ihre gute Anzahl von Katarrhen und Schlaganfällen ausgehalten haben und vor denen der Tod Respekt zu haben scheint: sie ächzte, während sie sich vorwärts bewegte; zuweilen schrie sie auf.

Die Duchesse wollte alle Vorteile ihrer Migräne genießen, und ihre Berechnung hatte einen vollen Erfolg.

Auguste hatte die einzige Fähigkeit verloren, die uns leben macht, das Gedächtnis.

Die Rosen einer trügerischen Jugend entblättern sich, und nach ein paar Jahren ist man überrascht, dort, wo man die Eleganz edler Eigenschaften bewundert hatte, nur Dürrheit und Härte vorzufinden.

Sie waren in einem düsteren Stadtpalais im Marais aufgewachsen und von einer bigotten, beschränkten Frau erzogen worden, die von ihren Pflichten durchdrungen war (wie der klassische Ausdruck lautet) und auf diese Weise die erste Aufgabe einer Mutter gegenüber ihren Töchtern erfüllt hatte.

Dies banale Haus, wo Berühmtheit genügte, um empfangen zu werden, war so etwas wie ein Bordell des Geistes und wie das Zuchthaus der Intelligenz: man kam nur hinein, wenn man auf rechtmäßige weise sein Vermögen erworben, zehn Jahre lang im elend gelebt, zwei oder drei Leidenschaften erdrosselt und auf irgendeine Weise einen berühmten Namen erworben hatte.

Im Handumdrehen hatte also Marie diesen Geistesmenschen dahin gebracht, daß er seinen Zynismus in Kleidungsdingen abgeschworen hatte. Die gewöhnlichste wie die vornehmste Frau sind gleichermaßen berauscht, wenn sie die erste Bekundung ihrer Macht in einer solchen Metamorphose wahrnehmen.

Sie hatte mit ihm eine jener niedlichen Streitereien um Nichtigkeiten auszufechten, auf denen die Frauen ganze Gebirge zu errichten verstehen.

Dem Brauch Liebender entsprechend, die sich einer Schuld bewußt sind, hatte er dadurch, daß er als erster der Gräfin Vorwürfe machte, versucht, ihren allzu gerechten Zorn zu entgehen.

Sie hatte nämlich ein paar Sommersprossen, was eine Eigentümlichkeit auf dem Lande geborener Mädchen ist.

Er hatte sich ihr gegenüber übel benommen; er hatte ihr nichts hinterlassen als die Augen zum Weinen, das Haus, um darin zu leben, und das Recht, mit keinem Unglücklichen Mitleid zu haben, da sie, wie sie zu sagen pflegte, alles durchgemacht hatte, was man nur durchmachen könnte.

Wie alle beschränkten Geister hatte Madame Vauquer die Gewohnheit, aus dem Kreis der Geschehnisse nicht herauszutreten und nicht nach deren Ursachen zu forschen. Sie machte für ihre eigenen Fehler lieber andere verantwortlich.

Für Rastignac war Anastasie de Restaud die Frau seiner Sehnsucht. Er hatte sich in der Tänzerliste, die sie auf ihren Fächer schrieb, zwei Tänze gesichert.

Madame de Beauséant warf dem Studenten einen jener schmelzenden Blicke zu, in die große Seelen gleichzeitig Dankbarkeit und Würde zu legen wissen. Dieser Blick war wie Balsam und tat der Wunde wohl, die der Gerichtsvollzieherblick, mit dem die Herzogin ihn abschätzt, dem Herzen des Studenten zugefügt hatte.

Er hatte über sein Haupt den Dämon hinwegschweben sehen, der so leicht für einen Engel gehalten wird.

Wie alle Unglücklichen hatte er gutgläubig den kostbaren Pakt unterzeichnet, der den Wohltäter an den Almosenempfänger bindet und dessen erster Artikel zwischen wahrhaft großen Herzen völlige Gleichheit schafft.

Er hatte die drei großen Ausdrucksformen der Gesellschaft kennengelernt: den Gehorsam, den Kampf und die Rebellion.

Das Mädchen das fraglos einen Instinkt für das Elend und für die Leiden des Herzens hatte, durchzuckte jener elektrisierende Funke, von dem man nicht weiß, woher er kommt, der unerklärlich ist, den starke Geister leugnen, doch dessen Berührung so viele Männer und Frauen schon in sich gespürt haben.

Als sie bei ihrem Mann keine besondere Liebe wahrnahm, hatte die Frau es sich angelegen sein lassen, sie zu wecken.

Die Sorglosigkeit eines Mannes, der gänzlich von einem Gedanken beherrscht wird, hatte allem und jedem sein bizarres Siegel aufgedrückt. Überall uralter Staub, bei allen Dingen der Wandel ihrer eigentlichen Bestimmung, dessen fleißige Anwendung kennzeichnend für alle Junggesellenwirtschaften ist.

Sein Gesicht war das ungefähre Abbild eines großen Weinberges, in den der Hagel eingeschlagen hatte. Er war gewiß keine Schönheit, doch seine Frau sah auch nicht viel besser aus.

Da ihr unentwegt nachgestellt wurde, hatte 26 die Überlebensregeln von Sklaven gelernt und antwortete kühn: Ich weiß nicht was sie meinen.

James A. Garfield

Ich hatte eine Menge Schwierigkeiten in meinem Leben, aber die allerschlimmsten kamen nie.

Jean de La Fontaine

Oft trifft man sein Schicksal auf Wegen, die man eingeschlagen hatte, um ihm zu entgehen.

John Wilmot Earl of Rochester

Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.

Joseph Conrad

Früher hatte ich überhaupt nichts. Heute habe ich wenigstens einen Bauch und Nierensteine und zu hohen Blutdruck. Das ist zwar noch nicht viel, aber es ist doch wenigstens schon etwas.

Karl Kraus

Ich kannte einen, der die Bildung in der Westentasche hatte, weil dort mehr Platz war als im Kopf.

Millard Fillmore

Ich hatte nicht den Vorteil einer klassischen Ausbildung, und meines Erachtens sollte niemand eine Ernennung annehmen, sie er nicht lesen kann.

Prof. Karl Joachim Marquardt

Der Trompeter an der Trajanssäule in Rom war von ganz eigentümlicher Konstruktion: Er hatte das Mundstück vorn und das Schalloch hinten.

Die Juno hatte einen Sturm erregt, um den Aeneas zu verderben; aber das ging doch nicht: denn er wollte doch erst noch der Stifter Roms werden.

Die Revolution des Katilinia bestand darin, daß er Schulden hatte.

Ein Fremder in Rom hatte gar keinen Vater, weil das die Römer nichts anging.

In Rom hatte nicht jeder einen Vater.

Tyndareus hatte gar keinen Vater, denn nicht alle Menschen haben einen Vater.

Wenn Odysseus zur Athene gebetet hatte, so erschien sie ihm wirklich und sagte: Na, was willst du denn eigentlich?

Panzer ist ein Stück Holz und Leder mit Blech darum. Und wenn man dann ein Schwert hatte, konnte man damit durchstechen oder schießen - ich meine einen Speer.

Odysseus schreibt, wie er sich geholfen habe, da er keinen Kompaß hatte.

Rainer Maria Rilke

Herr, gib jedem seinen eignen Tod. Das Sterben, das aus jenem Leben geht, darin er Liebe hatte, Sinn und Not.

Samuel Butler d.Ä.

Für jedes warum hatte er ein wozu.

Wilhelm Busch

Er hatte ihr nichts zu verzeihen, denn er hatte sie nicht beleidigt.

William Shakespeare

Nichts stand in seinem Leben ihm so gut, als wie er es verlassen hat. Er starb wie einer, der sich auf den Tod geübt, und warf das Liebste, was er hatte, von sich, als wär's unnützer Tand.

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