Zitate zum Thema "zuletzt"
Konfuzius
Erst in der kalten Jahreszeit bemerkt man, daß Pinien und Zypressen zuletzt welken.
Franz Grillparzer
Erzwungen ist zuletzt ein jeder Frieden: Der Schwächere gibt nach.
Friedrich Nietzsche
Der Staat ist eine kluge Veranstaltung zum Schutz der Individuen gegen einander: übertreibt man seine Veredelung, so wird zuletzt das Individuum durch ihn geschwächt, ja aufgelöst, - also der ursprüngliche Zweck des Staates am gründlichsten vereitelt.
Der Mensch mag sich noch so weit mit seiner Erkenntnis ausrecken, sich selber noch so objektiv vorkommen: zuletzt trägt er doch Nichts davon, als seine eigene Biographie.
Zuletzt sind und bleiben wir der Musik gut, wie wir dem Mondlicht gut bleiben. Beide wollen ja nicht die Sonne verdrängen, - sie wollen nur, so gut sie es können, unsere Nächte erhellen.
Zuletzt hat die Verteufelung des Eros einen Komödien-Ausgang bekommen: der Teufel Eros ist allmählich den Menschen interessanter als alle Engel und Heiligen geworden.
Langsam, langsam hart werden wie ein Edelstein - und zuletzt still und zur Freude der Ewigkeit liegen bleiben.
Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.
Wer sich stets viel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht! Ich lobe das Land nicht, wo Butter und Honig fließt!
Was liegt daran, das ich Recht behalte! Ich habe zu viel Recht. - Und wer heute am besten lacht, lacht auch zuletzt.
Friedrich Rückert
Nur wer Ansprüche macht, fühlt sich zurückgesetzt; Wer nebenaus tritt, ist zuerst nicht noch zuletzt.
Friedrich von Schiller
Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.
Jean Paul
Ernste Tätigkeit söhnet zuletzt immer mit dem Leben aus.
Wenn man keine besondere Gelegenheit hat, jemand seine Liebe zu zeigen: denkt man zuletzt, man fühle sie schwächer.
Johann Wolfgang von Goethe
Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie!
Stein auf Stein, mit Vorbedacht, gibt zuletzt auch ein Gebäude.
Im übrigen aber ist es zuletzt die größte Kunst, sich zu beschränken und zu isolieren.
Mit Narren sich beladen, das kommt zuletzt dem Teufel selbst zu Schaden.
Wer sich vor der Idee scheut, hat auch zuletzt den Begriff nicht mehr.
Ich denke, jeder muß bei sich selber anfangen und zunächst sein eigenes Glück machen, woraus dann zuletzt das Glück des Ganzen unfehlbar entstehen wird.
Es gibt Bücher, durch welche man alles erfährt und doch zuletzt von der Sache nichts begreift.
Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese loszuwerden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, daß man wieder Ordnung machen müsse.
Der Achse wird mancher Stoß versetzt, Sie rührt sich nicht - und bricht zuletzt.
Jules Renard
Wie muß sich Gott, der alles sieht, zuletzt doch amüsieren!
Karl Marx
Es gibt Besuche, die wir immer aufschieben. Dazu gehört nicht zuletzt der Besuch bei unserem Ich. Und der ist nicht nur angenehm. Weichen wir dem eigenen Blick nicht aus und betrachten wir das, was uns umgibt und beschäftigt und uns vielleicht allzusehr festlegt.
Paul von Heyse
Wenn Kopf und Herz sich widersprach, tät doch das Herz zuletzt entscheiden. Der arme Kopf gibt immer nach, weil er der Klügere ist von beiden.
Theodor Fontane
Zuletzt siegt immer das Ackerfeld über das Schlachtfeld.
Wilhelm Busch
Und so muß er denn empfinden, daß zuletzt die böse Tat Für den Übeltäter selber unbequeme Folgen hat.
Die Selbstkritik hat viel für sich. Gesetzt den Fall, ich tadle mich, so kommt es dann zuletzt heraus, daß ich ein ganz famoses Haus.
William Shakespeare
Zuletzt, nicht der Letzte.

