Zitate zum Thema "nachwelt"

Arthur Schnitzler

Die Nachwelt ist nicht besser als die Mitwelt, sie ist nur später.

Edmund Burke

Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an die Nachwelt denken.

Friedrich Haug

Fluch, Schande, Tod dir, o Tarquin! Treu bleib' ich meinem Kollatin. Ja, mein Gewissen sagt es mir, Und dieser Dolchstoß, Nachwelt, dir!

Soll einen Autor das Gericht Der Nachwelt kümmern? - Nein! Sie war noch nicht, und ist noch nicht, Und wird vielleicht nicht sein.

Mein Buch ist, wie Zoilus sagt, Aus älteren Dichtern genommen. O Nachwelt! dir sei es geklagt! Denn wären sie nach mir gekommen, So hätt' ich's vor ihnen gesagt.

Friedrich von Schiller

Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.

Gotthold Ephraim Lessing

Mit richtrisch scharfem Kiel durchackert seine Lieder Gargil. Ins neunte Jahr schreibt, löscht und schreibt er wieder. Sein Lied ist Lieb und Wein. Kann man es ihm verdenken, Daß er der Nachwelt will vollkommne Possen schenken?

Jean Paul

Wir suchen der Nachwelt bekannt zu werden und grämen uns doch nicht, es der Vorwelt nicht zu sein.

Man beruft sich immer auf die Nachwelt, als ob sie nicht oft ebensoviel Lob nähme als gäbe.

Johann Wolfgang von Goethe

Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.

Was glänzt, ist für den Augenblick geboren, das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.

Das Altertum setzen wir gern über uns, aber die Nachwelt nicht. Nur ein Vater neidet seinem Sohn nicht das Talent.

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