Zitate zum Thema "hart"

Friedrich II., der Große

Ich glaube, ein Mensch, der gegen ein treues Tier gleichgültig sein kann, wird gegen seinesgleichen nicht dankbarer sein, und wenn man vor die Wahl gestellt wird, ist es besser, zu empfindsam als zu hart zu sein.

Laotse

Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind Kräuter und Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark im Entwerden. Darum gehören Starre und Stärke zum Tode.

Der Mensch tritt ins Leben weich und schwach, er stirbt hart und stark. Alle Wesen treten ins Leben weich und zart, sie sterben trocken und dürr. Darum: Das Harte und Starke ist der Begleiter des Todes, das Weiche und Schwache ist der Begleiter des Lebens.

Friedrich Nietzsche

Langsam, langsam hart werden wie ein Edelstein - und zuletzt still und zur Freude der Ewigkeit liegen bleiben.

Wenn wir über jemanden umlernen müssen, so rechnen wir ihm die Unbequemlichkeit hart an, die er uns damit macht.

Wer sich stets viel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht! Ich lobe das Land nicht, wo Butter und Honig fließt!

Friedrich von Schiller

Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit; leicht beieinander wohnen die Gedanken, doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.

Gustave Flaubert

Die Dummheit ist etwas unerschütterliches; nichts vermag sie anzugreifen, ohne an ihr zu zerbrechen. Sie ist von der Natur des Granits, hart und widerstandsfähig.

Hermann Hesse

Weich ist stärker als hart, Wasser ist stärker als Fels, Liebe ist stärker als Gewalt.

Jean Paul

Der Mensch wird wie der Stahl hart - durch öfteres Abkühlen nach Erhitzung.

In einer kleinen Stadt ist es hart zu heiraten, die Lotterie ist klein und der Nieten viel - es ist schwer, unter wenigen das Beste zu finden.

Johann Wolfgang von Goethe

Das Muß ist hart, aber beim Muß kann der Mensch allein zeigen, wie's inwendig mit ihm steht. Willkürlich leben kann jeder.

Johannes Trojan

So hart ist kein Tyrann, zu fordern von einem Mann, was einer aus freien Stücken sich ladet auf seinen Rücken.

Ludwig Börne

Reichtum macht ein Herz schneller hart als kochendes Wasser ein Ei.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Wir werden vom Schicksal hart- oder weichgeklopft. Es kommt auf das Material an.

Moritz Gottlieb Saphir

Die Liebe ist wie eine Brennessel; der Mann fast sie hart an, und sie verletzt ihn nicht. Die Frauen erfassen sie zaghaft, und sie fühlen das brennende Gift.

William Shakespeare

Müdigkeit schnarcht auf dem Stein, und Trägheit findet hart das Daunenbett.

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