Zitate zum Thema "mutter"

14. Dalai Lama

Unsere gemeinsame Mutter Natur zeigt ihren Kindern immer deutlicher, daß ihr der Geduldsfaden gerissen ist.

Timotheus

Geiz ist die Mutter aller Übel.

Adele Sandrock

Das Kind hat den Verstand immer vom Vater, denn die Mutter hat ihren noch.

Adolph Freiherr von Knigge

In unsern von Vorurteilen so säuberlich gereinigten, aufgeklärten Zeiten werden manche Empfindungen, welche Mutter Natur uns eingeprägt hat, wegräsoniert.

Wer die Mutter nicht liebt, deren Brüste er gesogen; wessen Herz nicht warm wird bei dem Anblicke der Gefilde, in welchen er die unschuldigen, glücklichen Jahre seiner Jugend fröhlich und sorgenlos verlebt hat - was für Interesse soll der wohl an dem ganzen nehmen, da Eigentum, Moralität und alles, was den Menschen auf dieser Erde irgend teuer sein kann, doch am Ende auf Erhaltung jener Familien- und Vaterlandsbande beruht?

Arthur Schopenhauer

Religionen sind Kinder der Unwissenheit, die ihre Mutter nicht lange überleben.

Benjamin Franklin

Fleiß ist die Mutter des Glücks, und den Fleißigen schenkt Gott alle Dinge.

Charles de Montesquieu

Das Glück ist unsere Mutter, das Mißgeschick unser Erzieher!

Claude Adrien Helvétius

Aktivität ist nun einmal die Mutter des Erfolgs.

Cornelius Nepos

Die Mutter eines Ängstlichen pflegt nicht zu weinen.

Fernando Pessoa

Das Alltagsleben ist ein Heim. Der Alltag ist wie eine Mutter.

Friedrich Haug

Ach, meine Mutter liegt im Grabe! Herr, gönnen Sie doch eine Gabe Mir armen, mir verlassnem Kind, Von dem vielleicht Sie Vater sind.

Friedrich Nietzsche

Jedermann trägt ein Bild des Weibes von der Mutter her in sich: davon wird er bestimmt, die Weiber überhaupt zu verehren oder sie geringzuschätzen oder gegen sie im Allgemeinen gleichgültig zu sein.

Mütter sind leicht eifersüchtig auf die Freunde ihrer Söhne, wenn diese besondere Erfolge haben. Gewöhnlich liebt eine Mutter sich mehr in ihrem Sohn, als den Sohn selber.

Manche Mutter braucht glückliche geehrte Kinder, manche unglückliche: sonst kann sich ihre Güte als Mutter nicht zeigen.

Die Ehen, welche aus Liebe geschlossen werden, haben den Irrtum zum Vater und die Not zur Mutter.

Friedrich von Logau

Die Mutter trägt im Leibe das Kind der Vierteljahr; Die Mutter trägt auf Armen das Kind weil's schwach noch war; Die Mutter trägt im Herzen die Kinder immerdar.

Friedrich von Schiller

Wahrheit ist niemals schädlich, sie straft - und die Strafe der Mutter bildet das schwankende Kind, wehret der schmeichelnden Magd.

Gotthold Ephraim Lessing

Dein Söhnchen läßt dich nie den Namen Vater hören: Herr Doktor ruft es dich. Ich dankte dieser Ehren! - Die Mutter wollt es wohl so früh nicht lügen lehren?

Heinrich Heine

Mutter und Tochter: Erstere ist remarquabel korpulent, die andre scheint wenigstens das Talent zu haben, eine ähnliche Korpulenz zu erlangen. Die Mutter schöner Talg, die Tochter schönes Fett.

Honoré de Balzac

Eine Mutter erzieht ihre Tochter streng, hält sie siebzehn Jahre lang unter ihren Fittichen, und dann kommt die Stunde, da ein Dienstbote dies lange, mühselige Werk zerstört, bisweilen durch eine Äußerung, oft durch eine Geste.

Einen Gatten können wir verlassen, auch wenn er uns liebt. Ein Mann ist ein starkes Wesen; für ihn gibt es Tröstungen. Wir können die Gesetze von Welt und Gesellschaft mißachten. Aber ein Kind ohne Mutter?

Merk dir, daß eine Mutter nie von ihrer Tochter beurteilt werden darf.

Sie nahm an, der Sohn des Marquise de Vandenesse habe in Moinas Herzen die Achtung zerstört, die eine Tochter der Mutter schuldet.

Die Naturwissenschaftler haben uns das Verhalten vieler wilder Tiere geschildert; aber sie haben dabei Mutter und Tochter auf der Suche nach einem Ehemann vergessen. Die sind nämlich Hyänen, die, wie der Psalmist sagt, eine Beute zum Verschlingen suchen und dabei der Naturanlage der Bestie die Intelligenz des Mannes und das Genie der Frau hinzugesellen.

Sie waren in einem düsteren Stadtpalais im Marais aufgewachsen und von einer bigotten, beschränkten Frau erzogen worden, die von ihren Pflichten durchdrungen war (wie der klassische Ausdruck lautet) und auf diese Weise die erste Aufgabe einer Mutter gegenüber ihren Töchtern erfüllt hatte.

Der Geist ist der Schirmherr wie die Gottheit, die Ernüchterung ist scharfsinnig wie ein Chirurg, die Erfahrung hat die Voraussicht einer Mutter. Diese drei Einstellungen sind die Kardinaltugenden der Ehe.

Der wackere Mann unterschrieb mit der Arglosigkeit eines Kindes, das ohne zu begreifen tut, was zu tun seine Mutter es heißt, aber davon überzeugt ist, das Rechte zu tun.

Meine Mutter hat mir gesagt, wenn die Männer anfangen, zu uns von Berufsdingen zu sprechen, dann liebten sie uns nicht mehr.

Keine Frau, und nicht einmal eine prüde, bleibt lange verlegen, auch nicht in der heikelsten Lage: anscheinend hat sie stets das Feigenblatt zur Hand, das ihr unsere Mutter Eva beschert hat.

Wie zärtlich und gut auch eine Mutter sein mag, sie kann die patriarchalische Autorität ebensowenig ersetzen wie eine Frau einen König auf dem Thron; und sollte dieser Ausnahmefall eintreten, wird ein monströses Wesen das Ergebnis sein.

In dem rohesten Menschen ruft die Luft der Heimat und der Anblick einer Mutter immer noch eine gewisse Wirkung hervor, zumal nach einer Reise voller Entbehrungen.

Dafür brachten Ihm die einfachen Soldaten alle ein bißchen von dem Gefühl entgegen, das Kinder für eine gute Mutter empfinden; denn er verstand es, ihnen gegenüber nachsichtig und streng zugleich zu sein.

Eine Mutter, die zu ihren Kindern gelangen will, verfügt über genausoviel Listen wie ein junges Mädchen, das eine Liebesgeschichte zu gutem Ende führen möchte.

Man kann das Herz einer Mutter nicht teilen.

Wenn eine Mutter ihr Kind rügt, denkt sie nur an das Kind; sie erhebt ihre sanfte Stimme nur, wenn sie zum Äußersten getrieben wird und das Kind unrecht hat; bei den ewigen Auseinandersetzungen wegen der Kleidung jedoch standen die Taler im Vordergrund: darum ging es, nicht um Pierrette.

Die Unwissenheit ist die Mutter aller Verbrechen.

Jane Austen

Wir trafen Dr. Hall in einem Zustand solch tiefer Trauer an, daß entweder seine Mutter, seine Frau oder er selbst tot sein mußte.

Johann Heinrich Pestalozzi

Das Auge der Mutter ergründet das Kind bis in die Tiefen des Herzens.

Johann Wolfgang von Goethe

Freudigkeit ist die Mutter aller Tugenden.

Johannes Kepler

Die Sterne sind nur der Vater deines Schicksals. Die Mutter ist deine eigene Seele.

Karl Kraus

Die Sprache ist die Mutter, nicht die Magd der Gedanken.

Luc Marquis de Vauvenargues

Heiterkeit ist die Mutter der glücklichen Einfälle.

Ludwig Börne

Schmerz ist der Vater und Liebe die Mutter er Weisheit.

Maxim Gorki

Ohne Liebe gibt es kein Glück, ohne Weib keine Liebe, und ohne die Mutter keine Dichter und Helden.

Moritz Gottlieb Saphir

Wir haben Mutterwitz und nicht Vaterwitz; denn daß der Vater schweigen muß, wenn die Mutter spricht, das eben ist Mutterwitz.

Wilhelm Busch

Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raupen und Blattläuse, damit er's verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten.

Die Frage ist oft eine Mutter der Lüge.

Mutter Natur, welche dem Individuum zu seiner Ausstattung erst allerlei vorschießt, hält sich für verpflichtet, es für die gemeinsamen Fonds, woraus es geliehen, wieder zu reklamieren, wenn es, ihrer Meinung nach, lange genug her ist.

Wilhelm Raabe

Keine Weisheit, die auf Erden gelehrt werden kann, kann uns das geben, was uns ein Wort und ein Blick der Mutter gibt.

William M. Thackeray

Mutter ist das Wort für Gott auf den Lippen und in den Herzen von kleinen Kindern.

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