Zitate zum Thema "merken"
Plutarch
Es ist schlimm, erst dann zu merken, daß man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde nötig hat.
Thomas von Kempen
Viele suchen in allem, was sie anfangen, heimlich nur sich selbst, ohne es zu merken.
François Duc de La Rochefoucauld
Es zeugt von großer Gewandtheit, wenn man die Gewandtheit nicht merken läßt.
Sich selbst zu betrügen, ohne es zu merken, ist so leicht, als es schwer ist, andere zu betrügen, ohne daß sie es merken.
Friedrich Haug
Das Rädern, Freund, soll ihn zum Guten stärken! - Ich will mir's nach der Auferstehung merken.
Friedrich Nietzsche
Die Summe innerer Bewegungen, welche dem Menschen leicht fallen und die er in Folge dessen gerne und mit Anmut tut, nennt man seine Seele; - er gilt als seelenlos, wenn er Mühe und Härte bei inneren Bewegungen merken läßt.
Jean Paul
Um sich besser kennenzulernen als aus den eignen Handlungen, muß man auf die erste plötzliche Freude oder Betrübnis merken, die uns bei einem Antrag, Erzählung etc. aufsteigt und die wir gewöhnlich schnell besiegen.
Die Menschen hassen und merken in der Liebe leicht das Gefühl der Unabhängigkeit.
Johann Wolfgang von Goethe
Denn wir merken erst, wie traurig und unangenehm ein trüber Tag ist, wenn ein einziger, durchdringender Sonnenblick uns den aufmunternden Glanz einer heitern Stunde darstellt.
Kluge Leute merken die Absicht; der kluge Gesandte merkte den Willen gar bald und konnte sich weiter erklären.
Joseph Conrad
Es gibt Leute, die sind so lange sauer, bis sie merken, daß sie eigentlich allen Grund gehabt hätten, nicht sauer zu sein, weil sie plötzlich wirklich allen Grund dazu haben, sauer zu sein - na, dann sind sie aber erst sauer!
Kurt Tucholsky
Man muß den Leuten nie mehr Geld aus der Tasche ziehen wollen, als wirklich drin ist, denn sonst merken sie's.
Wilhelm Raabe
Mancher sucht ein Leben lang die Brille der Erkenntnis, ohne zu merken, daß er sie schon auf der Nase hat.

