Zitate zum Thema "ihren"
14. Dalai Lama
Unsere gemeinsame Mutter Natur zeigt ihren Kindern immer deutlicher, daß ihr der Geduldsfaden gerissen ist.
Aristophanes
Kluge Leute lernen auch von ihren Feinden!
Epikur von Samos
Es ist der wichtigste Teil des Heils, die Jugend zu bewahren und sich zu hüten vor jenen, die alles mit ihren rasenden Begierden beflecken.
Juan de la Cruz
O süße Liebe Gottes, die wenig nur bekannt ist! Wer zu ihren Adern fand, hat seine Ruhe gefunden.
Krösus
Im Frieden werden die Väter von ihren Kindern begraben, im Krieg aber die Kinder von den Vätern.
Marc Aurel
Die Unzufriedenheit über irgendein Geschehnis ist schon ein Abfall von der Natur, die in ihren Teilen das Wesen der Einzeldinge in sich faßt.
Molière
Die meisten Menschen sterben an ihren Arzneien, nicht an ihren Krankheiten.
Paracelsus
Wie könnte einer Feind der Frau sein - sie sei, wie sie wolle? Mit ihren Früchten wird die Welt bevölkert, darum läßt Gott sie lange leben, auch wenn sie noch so garstig wäre.
Properz
Cynthia hat mich Unglücklichen als erste Frau mit ihren Augen dahingerafft.
Sokrates
Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.
Sophokles
Die Bäume, die sich schmiegen, stehn an ihren Zweigen unversehrt, und die sich sträuben, kommen samt der Wurzel um.
Stendhal
Die Macht einer Frau wird an dem Maß des Unglücks gemessen, das sie über ihren Geliebten verhängen kann.
Thomas von Aquin
Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie aber von Gott ihren Ursprung hat, ist sie teilhaftig seines Bildes.
Ada Christen
Jede Frau, die ihren engen Kreis verlassen, die herbes Schicksal, tolle Laune, heißes Fühlen, ein starker Geist aus ihren Grenzen trieb, die findet nirgends mehr einen Halt.
Adele Sandrock
Das Kind hat den Verstand immer vom Vater, denn die Mutter hat ihren noch.
Adolph Freiherr von Knigge
Den Verliebten Regeln über ihren Umgang miteinander zu geben, das würde verlorene Mühe sein; denn da diese Menschen selten bei gesunder Vernunft sind, so wäre es ebenso unsinnig zu verlangen, daß sie sich dabei gewissen Vorschriften unterwerfen sollten.
Alte Vettern und Tanten, besonders unverheiratete, pflegen so gern zu hofmeistern, ihre podagrischen und hysterischen Launen an ihren erwachsenen Nichten und Neffen auszulassen und diese zu behandeln, als liefen sie noch im Rollwägelchen herum.
Alexandre Vinet
Die Frau ist mächtiger durch ihren Einfluß als durch ihr unmittelbares Handeln, durch ihr Beispiel als durch ihre Ermahnung, und oft durch ihr Schweigen als durch ihre Rede.
Ambrose Bierce
Schönheit: die Macht, womit eine Frau ihren Liebhaber bezaubert und ihren Ehegatten in Schranken hält.
Ambrosius Macrobius
Gute Gesetze haben ihren Urspruch im schlechten Charakter.
Arthur Schopenhauer
Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es - daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittere Arznei.
August Strindberg
Wirkliche Schönheit kann ohne Güte nicht existieren; denn es sind nicht die Züge allein, sondern es ist der Ausdruck, der den Zügen ihren übernatürlichen Reiz gibt.
August von Kotzebue
Menschen irren, aber nur große Menschen erkennen ihren Irrtum.
Blaise Pascal
Alle Probleme der Menschen haben ihren Grund in der Unfähigkeit, still und allein in einem Raum zu sitzen.
Die Menschen aber, die ihren eigenen Weg zu gehen fähig sind, sind selten. Die große Zahl will nur in der Herde gehen, und sie weigert die Anerkennung denen, die ihre eigenen Wege gehen wollen.
Carl Hilty
Man kann mit Wahrheit sagen, die meisten großen Fortschritte im inneren Menschenleben werden durch eine Entsagung eingeleitet, die ihren Preis bildet.
Clemens von Brentano
Gib der Alltäglichkeit ihr Recht, und sie wird dir mit ihren Anforderungen nicht zur Last fallen.
Daniel Sanders
Die Made hält ihren Käse für die Welt.
Elizabeth Barrett Browning
Männer gelangen zu ihren Überzeugungen wie Jungen das Buchstabieren lernen. In erster Linie durchs Wiederholen.
Emil Gött
Die recht Frommen haben sogar ihren Gott, um den nächsten damit zu schikanieren.
Ernest Hemingway
Keine Situation kann für eine Frau so kritisch sein, daß sie deswegen ihren Schmuck vergäße.
François Duc de La Rochefoucauld
Der Geist der Frauen stärkt eher ihren Leichtsinn als ihre Vernunft.
Die Mittelmäßigkeit pflegt alles zu verurteilen, was ihren Horizont übersteigt.
Schmeichelei ist eine falsche Münze, die ihren Kurswert nur durch unsere Eitelkeit erhält.
Die jungen Leute leiden weniger unter ihren Fehlern als unter der Weisheit der Alten.
François Marie Voltaire
Ihre wahre Gottheit ist das Gold, und diesen ihren Gott suchen sie bis ans andere Ende der Welt.
Franz Kafka
Man darf niemanden betrügen, auch nicht die Welt um ihren Sieg.
Friedrich Dürrenmatt
Schriftsteller sollten einander nach ihren Urstrukturen, Urmotiven und Urbildern zugeordnet werden, nicht chronologisch.
Friedrich Engels
Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muß durch ihren Kopf hindurch, aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt von den Umständen ab.
Friedrich Nietzsche
Verwandte eines Selbstmörders rechnen es ihm übel an, daß er nicht aus Rücksicht auf ihren Ruf am Leben geblieben ist.
Menschen, welche der Welt ihre Verdienste nicht völlig deutlich machen können, suchen sich eine starke Feindschaft zu erwecken. Sie haben dann den Trost, zu denken, daß diese zwischen ihren Verdiensten und deren Anerkennung stehe.
Das Letzte, was ein guter Autor bekommt, ist Fülle; wer sie mitbringt, wird nie ein guter Autor werden. Die edelsten Rennpferde sind mager, bis sie von ihren Siegen ausruhen dürfen.
Diese modernste Musik, mit ihren starken Lungen und schwachen Nerven, erschrickt immer zuerst vor sich selber.
Neidische Menschen mit feinerer Witterung suchen ihren Rivalen nicht genauer kennen zu lernen, um sich ihm überlegen fühlen zu können.
Man muß den Deutschen ihren Mephistopheles ausreden - und ihren Faust dazu. Es sind zwei moralische Vorurteile gegen den Wert der Erkenntnis.
Eine Neugierde meiner Art bleibt nun einmal das angenehmste aller Laster, - Verzeihung! ich wollte sagen: die Liebe zur Wahrheit hat ihren Lohn im Himmel und schon auf Erden.
Selig sind die Vergeßlichen: denn sie werden auch mit ihren Dummheiten fertig.
Friedrich von Schiller
Niemand soll mich bestechen - Ich glaub es, die häßlichen Weiber drohen mit gleichem Glück ihren Verführern mit Schmach.
Ein Mädchen von ihren Jahren hat immer zween Spiegel zugleich, den wahren und ihren Bewunderer.
Jede Untat trägt ihren eigenen Racheengel schon, die böse Hoffnung, unter ihrem Herzen.
Wo die Natur aus ihren Grenzen wanket, das irret alle Wissenschaft.
Georg Christoph Lichtenberg
Es gibt keine Synonyma; die Wörter, die wir dafür halten, haben ihren Erfindern gewiß nicht einerlei, sondern vermutlich Spezielles ausgedrückt.
Künstler haben gewöhnlich die Meinung von uns, die wir von ihren Werken haben.
George Crabbe
Im bloßen Wünschen bleiben Narren untätig. Wo aber ein Wille ist, findet die Weisheit ihren Weg.
Gottfried Keller
Es ist auf Erden keine Nacht, die nicht noch ihren Schimmer hätte.
Gotthold Ephraim Lessing
Die Furcht hat ihren besonderen Sinn.
Es ist eine nichtswürdige Liebe, die keine Bedenken trägt, ihren Gegenstand der Verachtung auszusetzen.
Heinrich Heine
Die Zeit geht ihren Gang, und wir gehen ins Grab.
Es ist der gewöhnliche Mißgriff zagender Menschen, daß sie mit ihren Feinden gut stehen wollen und es daher mit ihren Freunden verderben.
Schöne Engländerinnen: Schön wie Sonnen, aber Sonnen von Eis, sie sind weiß wie Marmor, aber auch marmorkalt. Auf ihren kalten Herzen erfrieren die armen Flöhe.
Henry Ford I.
Nimm die Erfahrung und die Urteilskraft der Menschen über fünfzig heraus aus der Welt, und es wird nicht genug übrig bleiben, um ihren Bestand zu sichern.
Honoré de Balzac
Eine Mutter erzieht ihre Tochter streng, hält sie siebzehn Jahre lang unter ihren Fittichen, und dann kommt die Stunde, da ein Dienstbote dies lange, mühselige Werk zerstört, bisweilen durch eine Äußerung, oft durch eine Geste.
Wem, wenn nicht Ihnen, Madame, deren überragender und geläuterter Verstand Ihren Freunden eine unerschöpfliche Schatzkammer ist, die Sie für mich zugleich ein kritisches Publikum und die nachsichtigste Schwester sind, gebührt dieses Werk gewidmet zu werden.
Eine Frau, die ihren Körper nicht zum Sprungbrett macht, um den von ihr bevorzugten Mann zum Ziel zu verhelfen, ist eine herzlose, selbstsüchtige Frau.
Eine Frau bürgt sich immer für ihren Liebhaber.
Wenn sich bisweilen auf ihren Gesicht noch ein düsterer Ausdruck zeigte, so schien er nur die Fähigkeit zu bezeugen, die gewisse Frauen besitzen, in ihrer Seele die erregtesten Empfindungen zu verbergen, und jede Verstellungskunst, die sie anmutig lächeln läßt, während sie über den Untergang ihres Opfers nachsinnen.
Wie alle leidenschaftlichen Geister vertraute sie auf ihren Stern oder auf die instinktive Geschicklichkeit, die die Frauen selten verläßt und ihnen im letzten Augenblick den rechten Weg weist.
Die Liebe hat ihren Instinkt; sie weiß den Weg zum Herzen zu finden.
Kinder haben eine durchsichtige Stirn, eine durchscheinende Haut; und die Lüge ist bei ihnen wie ein Licht, das sogar ihren Blick erröten läßt.
Ich weiß nicht, welcher Macht sich die Frauen bedienen, um ihren Willen durchzusetzen; denn trotz ihrer offenbaren Schwäche tragen sie stets den Sieg davon.
Die Männer von Talent teilen hier den Dummköpfen ihren Geist mit, und die Dummköpfe geben ihnen dafür jenen behaglich glücklichen Ausdruck, der für sie charakteristisch ist. Durch diesen Austausch wird alles belebt.
Eine Frau ist für ihren Gatten stets alt und mißfällig, aber stets strahlend, elegant und geputzt für den andern, für den Nebenbuhler aller Ehegatten, für die Gesellschaft, welche alle Frauen verleumdet und verlästert.
Alle Frauen, selbst die einfältigsten, wissen eine List zu gebrauchen, um zu ihren Zweck zu gelangen.
Sie waren in einem düsteren Stadtpalais im Marais aufgewachsen und von einer bigotten, beschränkten Frau erzogen worden, die von ihren Pflichten durchdrungen war (wie der klassische Ausdruck lautet) und auf diese Weise die erste Aufgabe einer Mutter gegenüber ihren Töchtern erfüllt hatte.
Frauen befinden sich manchmal in Verlegenheiten, die sie ihren Männern nicht sagen wollen.
Diese Kameraderie, ein von einem geistreichen Mann erfundenes Wort, frißt die schönsten Seelen an: sie macht ihren Stolz rosten, vernichtet die Grundlage großer Werke und heiligt die geistige Feigheit.
Nur wenige Frauen kennen sich in den Mißlichkeiten des Daseins der meisten Männer aus, die sich alle eine Stellung schaffen, ihren Ruhm aufrechterhalten, ihr Vermögen auf eine solide Basis stellen müssen.
Phantasiebegabte Menschen, für die die Hoffnung die Grundlage des Daseins bildet, wollen nie eingestehen, daß im Geschäftsleben der gefährlichste Augenblick der ist, in dem alles nach ihren Wünschen geht.
Welche Frau schenkt ihrem Liebhaber nicht mehr Glauben als ihren Mann?
Wohlerzogene Ehemänner kommen ihren Frauen nicht mit Fragen.
Um aus einer Frau eine Gottheit zu machen, dürfen wir sie nicht heute in einem Mäntelchen, morgen in einem dekolletierten Abendkleid und übermorgen auf dem Boulevard bei Einkaufen von Spielzeug für ihren Jüngsten sehen.
Wird nicht auch die mit dem schwächsten Denkvermögen ausgestattete Kreatur in dem verletzt, was ihr das Teuerste ist, wenn sie auf Anordnung eines anderen Willens als des ihren etwas erfüllt, das sie auch von sich aus getan hätte?
Die schlimmste unter allen Tyranneien ist die, die der Seele beständig das Verdienstliche an ihren Handlungen und Gedanken entzieht: man dankt dann ab, ohne regiert zu haben. Das sanfteste Wort, das sich aussprechen, das lieblichste Gefühl, das sich ausdrücken läßt, ersterben, wenn wir glauben, sie seien uns befohlen worden.
Bedenk, daß das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt.
Einer der Witzbolde, die bei dergleichen von vielen Menschen besuchten Veranstaltungen nie fehlen, sagte, als er die Gräfin und ihren Kavalier eintreten sah, die Damen brächten ebensoviel Neugier auf, einen Mann anzuschauen, der seiner Leidenschaft treu bleibe, wie die Männer, eine hübsche Frau mustern, die zu fesseln schwierig sei.
Dem Brauch Liebender entsprechend, die sich einer Schuld bewußt sind, hatte er dadurch, daß er als erster der Gräfin Vorwürfe machte, versucht, ihren allzu gerechten Zorn zu entgehen.
Frauen sehen nun mal alles oder nichts, je nach ihren Seelenzustand: ihr einziges Leitlicht ist die Liebe.
Nach der Logik der Hohlköpfe, die samt und sonders Schwätzer sind, weil sie nur Nichtigkeiten zu sagen haben, müssen alle, die nicht von ihren Angelegenheiten sprechen, mit irgend etwas hinter dem Berge halten.
Für Rastignac war Anastasie de Restaud die Frau seiner Sehnsucht. Er hatte sich in der Tänzerliste, die sie auf ihren Fächer schrieb, zwei Tänze gesichert.
Wenn sie erst Vater sind und sich beim Anblick Ihrer lallenden Kinder sagen: Das ist aus mir hervorgegangen!, wenn Sie fühlen, daß jeder Tropfen Blut dieser kleinen Geschöpfe aus Ihrem Blut stammt, daß sie dessen zarte Blüte sind, denn das sind sie: dann meinen Sie, Sie seien unlösbar mit ihrer Haut verbunden, dann meinen Sie, mit ihren Schritten zu schreiten.
Die Amtsstuben haben ihren passiven Gehorsam, wie die Armee den ihrigen hat: Ein solches System erstickt das Gewissen, tötet die Menschenwürde und führt schließlich dazu, daß der Beamte zu einer Schraube oder Schraubenmutter in der Verwaltungsmaschine wird.
Das ganze Leben, oder vielmehr die ganze geschmeidige Haltung, die der Ausdruck des Lebens ist, hat ihren Sitz in der Gestalt.
Wir haben nicht zu untersuchen, was Sie mit ihren Geld anfangen; wir schulden Ihnen, was Ihnen fehlt.
Einfach und naiv, wie sie war, wußte sie im übrigen nichts von dem Kunstgriff des Sichverweigerns, noch von der Herrschaft, die eine junge Dame der großen Welt sich über ihren Gatten durch eine geschickte Launenhaftigkeit verschafft; ihre Liebe war zu groß, als daß sie die Zukunft berechnet hätte.
Sie begriff, daß eine Frau aller Welt, selbst ihren Eltern, ein Unglück verbergen muß, das so selten einer Sympathie begegnet. Die Stürme und Leiden der höheren Sphären können einzig von den edlen Geistern gewürdigt werden, die ihnen angehören. Daher können wir im allgemeinen nur durch Ebenbürtige beurteilt werden.
Der Ruhm der Chirurgen gleicht dem der Schauspieler; auch diese existieren nur zu ihren Lebzeiten, und ihr Talent ist nicht länger wertbar, sobald sie hingeschwunden sind. Die Schauspieler und die Chirurgen, wie auch die großen Sänger, wie die Virtuosen, die durch ihre Leistungen die Macht der Musik verzehnfachen, sind samt und sonders Helden des Augenblicks.
Eine Mutter, die zu ihren Kindern gelangen will, verfügt über genausoviel Listen wie ein junges Mädchen, das eine Liebesgeschichte zu gutem Ende führen möchte.
Alte Jungfern, die ihren Charakter und ihr Leben niemals, wie es das Geschick der Frau mit sich bringt, dem Leben und Charakter anderer angepaßt haben, haben in der Mehrzahl die Manie, alles um sich herum anpassen zu wollen.
Infolge ihrer Abgeschiedenheit führt es bei Junggesellen aufgrund jenes moralischen Bedürfnisses, sich für irgendetwas zu interessieren, dazu, daß sie anstelle natürlicher Zuneigungen Ersatzzuneigungen frönen und Hunde mögen, Katzen, Kanarienvögel, ihr Dienstmädchen oder ihren Beichtvater
Männer gelten als ausgesprochen grausam, Tiger auch; doch weder Tiger, Schlangen, Diplomaten, Vollzugsbeamte, weder Henker noch Könige können es in ihren größten Abscheulichkeiten zu der sanften Grausamkeit, der giftigen Freundlichkeit und der barbarischen Verachtung junger Damen untereinander bringen, wenn sich die einen den anderen an Geburt, an Vermögen, an Liebreiz überlegen fühlen und wenn es sich um die Heirat, den Vorrang, mit einem Wort, um die unzähligen Frauenstreitigkeiten handelt.
Jean Paul
Ich begreife sehr wohl, warum manche ihren Körper so wenig den Befehlen der Weisheit untertänig machen können. Der, dessen Herz bei jedem neuen Vorfall zu pochen anfängt, wird über dasselbe anfangs wenig mit seiner Weisheit vermögen. Denn das Bestreben, den Fehler zu vermeiden, bringt ihn hervor.
Die Vernunft kann, wenn sie einer Leidenschaft oder Empfindung ihren Ungrund und ihre Narrheit noch so deutlich zeigt, sie doch nie aufheben, sondern höchstens schwächen.
Die Männer machen sich von großen Männern eben jene romanhaften Vorstellungen als die Mädchen von ihren künftigen Romanhelden.
Jean-Jacques Rousseau
Die Frau ist dem Wesen nach kokett, ihre Koketterie aber wechselt die Form und den Gegenstand nach ihren Absichten.
Die Herrschaft der Frau fange mit ihren Tugenden an!
Wenn man mir sagt, ich solle meine Vernunft unterwerfen, so beleidigt man ihren Urheber.
Johann Nepomuk Nestroy
Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen. Es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.
Johann Wolfgang von Goethe
Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter, als durch das, was sie lächerlich finden.
Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.
Die schwer zu lösende Aufgabe strebender Menschen ist, die Verdienste älterer Mitlebender anzuerkennen und sich von ihren Mängeln nicht hindern zu lassen.
Ich befinde mich in dem Falle Voltaires, der nichts heißer erstrebte als die Anerkennung derjenigen, die ihm ihren Beifall versagten.
Joseph Conrad
Ich habe die See zu lange gekannt, um an ihren Respekt für Anständigkeit zu glauben.
Katharina Elisabeth Goethe
Wie viele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe gucken und was zu ihren Füßen liegt, nicht achten.
Louise von François
Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.
Lucius Annaeus Seneca d.J.
Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.
Ludwig Börne
Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, aber nicht ihren Wert.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Die Frau, die ihren Mann nicht beeinflussen kann, ist ein Gänschen; die Frau, die ihn nicht beeinflussen will - eine Heilige.
Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.
Nur die allergescheitesten Leute benutzen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.
Weh der Frau, die nicht im Falle der Not ihren Mann zu stellen vermag.
Nicolas-Sébastien de Chamfort
Eitel heißt: nichtig; so ist die Eitelkeit so elend, daß man ihr nichts Schlimmeres nachsagen kann als ihren Namen. Sie gibt sich selbst als das, was sie ist.
Oscar Wilde
Erfahrung ist der Name, den die Männer ihren Irrtümern geben.
Ich bin offen gesagt, kein Freund langer Verlöbnisse. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit. ihren Charakter schon vor der Hochzeit zu entdecken, was wie ich meine, niemals ratsam ist.
So, wie die Dinge lagen, verstanden wir uns selbst nie richtig und andere nur selten. Erfahrung war von keinerlei ethischem Wert. Sie war lediglich der Name, den die Menschen ihren Irrtümern gaben.
Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield
Staatsmänner und schöne Frauen haben kein Gefühl für ihren allmählichen Verfall.
Prof. Karl Joachim Marquardt
Man kann recht gut von einem Menschen sagen: Wehe der Witwe, die ihren Mann verloren hat!
Wenn die Götter bei den Alten ausgehen wollten, da spannten sie ihren Wagen an.
Medea war eine Zauberin, die ihren Zauber nachts in Töpfen machte.
Rainer Maria Rilke
Unsäglich Schweres wird von mir verlangt. Aber die Mächte, die mich so verpflichten, sind auch bereit, mich langsam aufzurichten, so oft mein Herz behängt mit den Gewichten der Demut, hoch in ihren Händen hangt.
René François Armand Sully Prudhomme
Die Frau muß gehorchen, es sei denn, der Mann unterwerfe sich ihren Befehlen, denn das Paar braucht ein Haupt.
Sir Francis Bacon
Wir können die Natur nur dadurch beherrschen, daß wir uns ihren Gesetzen unterwerfen.
Wilhelm Busch
Es wohnen die Gedanken in einem hohen Haus. Ich klopfte, doch immer hieß es: Die Herrschaft fuhr eben aus! Nun klopf ich ganz bescheiden bei kleineren Leuten an. Ein Stückel Brot, ein Groschen ernähren auch ihren Mann.
Sie hat viel zu tun mit ihren Schmerzen.
Als mir die Zeit entgegenkam, erschien sie mir hübsch wundersam und angenehm und lecker. Sie ging vorüber, und - o weh! - nun, da ich sie von hinten seh', bemerk' ich ihren Höcker.
Was Frau Wahrheit betrifft, so zeigt sie sich selbst ihren intimsten Verehrern nur in keuscher Umhüllung.
Wladimir Lenin
Die Religion ist eine Art geistiger Fusel, in dem die Sklaven des Kapitals ihre Menschenwürde und ihren Anspruch auf eine halbwegs menschenwürdige Existenz ersäufen.

