Zitate zum Thema "werk"
Aristoteles
Freude an der Arbeit läßt das Werk trefflich geraten.
Ovid
Das Ende krönt das Werk.
Annette von Droste-Hülshoff
Der eigentliche Kern der Freundschaft: ein Glaub, ein Hoffen, ein gemeinsames Werk. Es liegt eine große Freude darin.
Charles de Montesquieu
Eine Frau ist gezwungen, so zu gefallen, als ob sie ihr eigenes Werk sei.
Friedrich Martin von Bodenstedt
Anmut, die dem Geiste eigen, Muß in Werk und Wort sich zeigen; Nicht von außen, nur von innen Ist die Anmut zu gewinnen.
Friedrich Nietzsche
Der Künstler weiß, daß sein Werk nur voll wirkt, wenn es den Glauben an eine Improvisation, an eine wundergleiche Plötzlichkeit der Entstehung erregt; und so hilft er wohl dieser Illusion nach und führt jene Elemente der begeisterten Unruhe, der blind greifenden Unordnung, des aufhorchenden Träumens beim Beginn der Schöpfung in die Kunst ein, als Trugmittel, um die Seele des Schauers oder Hörers so zu stimmen, daß sie an das plötzliche Hervorspringen des Vollkommenen glaubt.
Ein Staatsmann wird, um völlig rücksichtslos handeln zu können, am besten tun, nicht für sich, sondern für einen Fürsten sein Werk auszuführen.
Friedrich von Schiller
Von der Stirne heiß, rinnen muß der Schweiß, soll das Werk den Meister loben; doch der Segen kommt von oben.
Georg Christoph Lichtenberg
Die letzte Hand an sein Werk legen heißt es vernichten.
Gotthold Ephraim Lessing
Man lobt den Künstler dann erst recht wenn man über sein Werk sein Lob vergißt.
O Neid, dies Werk wirst du verschonen müssen! Mit Tantum abest fängt es an. Nur eines fehlet noch daran! Mit parum adest sollt es schließen.
Heinrich Heine
Die Hebräer denken sich Gott als einen donnernden Tyrannen, die Christen als einen liebenden Vater; die Schüler Rousseaus, die ganze Genfer Schule, denkt sich ihn als einen weisen Künstler, der die Welt verfertigt hat, ungefähr wie ihr Papa seine Uhren verfertigt, und als Kunstverständige bewundern sie das Werk und preisen den Meister dort oben.
Honoré de Balzac
Eine Mutter erzieht ihre Tochter streng, hält sie siebzehn Jahre lang unter ihren Fittichen, und dann kommt die Stunde, da ein Dienstbote dies lange, mühselige Werk zerstört, bisweilen durch eine Äußerung, oft durch eine Geste.
Wem, wenn nicht Ihnen, Madame, deren überragender und geläuterter Verstand Ihren Freunden eine unerschöpfliche Schatzkammer ist, die Sie für mich zugleich ein kritisches Publikum und die nachsichtigste Schwester sind, gebührt dieses Werk gewidmet zu werden.
Die Winter sind für die Damen à la mode dasselbe, was ehedem für die Offiziere des Kaiserreichs ein Feldzug gewesen ist. Was für ein Werk der Kunst und der hohen Begabung stellen ein Abendkleid oder eine Frisur dar, die dazu dienen sollen, Sensation zu machen!
Die Schönheit ist zweifelsohne die Signatur des Meisters auf das Werk, in das er seine Seele gelegt, es ist die göttliche Natur, die sich offenbart; und sie dort zu sehen, wo sie nicht ist, sie durch die Macht eines verzauberten Blicks zu schaffen, ist das nicht der höchste Ausdruck der Liebe?
James Abbott MacNeill Whistler
Das Werk des Meisters riecht nicht nach Schweiß, verrät keine Anstrengung und ist von Anfang an fertig.
Johann Wolfgang von Goethe
Frisch gewagt ist schon gewonnen, halb ist schon mein Werk vollbracht!
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
Es darf so macher Talentlose von dem Werk so manches Talentvollen sagen: Wenn ich das machen könnte, würde ich es besser machen.
Martin Luther
Das größte Werk, das du tun kannst, ist, daß du dein Kind recht erziehst, wenn du gleich am Sonntag nicht in die Kirche kommst und keine Messe oder Predigt hörst - erziehe nur dein Kind recht.
Oscar Wilde
Schicksalsschläge lassen sich ertragen - da ist der blinde Zufall am Werk; man kann nichts dafür. Doch für die eigenen Fehler büßen zu müssen, das ist bitter.
Richard Dehmel
Mit Lust und Liebe sein Werk anpacken, macht frei von allem Zweckzwickzwacken.
Walther Rathenau
Wer nicht begreifen kann, daß die Welt nicht anders als zwecklos sein kann, den frage, ob das Allegro einer Symphonie das Adagio zum Zweck habe oder ob das ganze Werk des Schlußakkords wegen da sei.

